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Störungshilfe
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1.Synthetisches Verfahren

Der Netzbetreiber verwendet für die Abwicklung des Transportes an Letztverbraucher bis zu einer maximalen stündlichen Ausspeiseleistung von 500 Kilowatt und bis zu einer maximalen jährlichen Entnahme von 1,5 Millionen Kilowattstunden vereinfachte Verfahren (Standardlastprofile).

Zur Anwendung kommen die Lastprofile der TU München:

Lastprofil

Bezeichnung alt

Codierung BDEW 2008

Einfamilienhäuser

HEF

D13

Mehrfamilienhäuser

HMF

D23

Bäckereien

GBA

BA3

sonstige betriebliche Dienstleistungen

GBD

BO3

Beherbergung

GBH

BH3

Gaststätten

GGA

GA3

Gartenbau

GGB

GD3

Handel

GHA

HA3

Bürogebäude und ähnliche

GKO

KO3

Metall und Kfz

GMK

MK3

Papier und Druck

GPD

PO3

Wäschereien

GWA

WA3


Die Berechnung erfolgt mit der Formel:



Bei Gewerbelastprofilen erfolgt mit dem Faktor F die Korrektur für die entsprechenden Wochentage:

F(Mo)

F(Die)

F(Mi)

F(Do)

F(Fr)

F(Sa)

F(So)

Wochentagsfaktoren

1,03

1,03

1,02

1,03

1,01

0,93

0,94


2. Modalitäten Mehr- und Mindermengen

Mehr- und Mindermengen sind zwischen dem Transportkunden und dem Netzbetreiber finanziell auszugleichen.

Die Abrechnung der Mehr- und Mindermengen erfolgt jährlich nach der Ablesung durch den Netzbetreiber auf Basis der tatsächlich gemessenen Ausspeisemenge sowie der nach dem jeweiligen Standardlastprofil normierten Energiemenge.

Für die stündlichen strukturellen Abweichungen zwischen den normierten Mengen nach Standardlastprofil und dem allokierten tatsächlichen Verbrauch wird auf jede entnommene kWh ein Zuschlag in Rechnung gestellt.

Lastprofilverfahren