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Energielexikon

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Begriff Definition
A-Gemeinde

Gemeinde mit eigenem Verteilungsnetz

Eine A-Gemeinde ist eine Gemeinde, die ein eigenes Verteilungsnetz im Strom- bzw. Gasbereich besitzt. Dabei verfügt sie anteilig auch über eigene Erzeugungsanlagen.

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Abfackeln

Verbrennen von überschüssigen Gasen

Unter Abfackeln versteht man die Verbrennung überschüssiger oder nicht mehr verwendbarer Gase, wie sie bei Raffinerien und chemischen Betrieben anfallen. Je nach Montagehöhe wird zwischen Boden- oder Hochfackeln unterschieden. Um Rauchgasemissionen beim Abfackeln möglichst zu vermeiden, wird häufig Wasserdampf in den Bereich der Flamme eingeblasen.

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Abnahmestelle

Ort der Stromübergabe vom Netzbetreiber an den Stromabnehmer

Die Abnahmestelle ist der Ort, an dem die Stromübergabe vom Netz des örtlichen Netzbetreibers zum Stromabnehmer (Stromkunden) erfolgt. Diese Übergabe kann je nach technischer Voraussetzung auf unterschiedlichen Spannungsebenen erfolgen

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Abrechnung

Abrechnung über den Verbrauch des Kunden seitens des Energieversorgers

Die Abrechnung des Verbrauches eines energieversorgten Kunden erfolgt auf Basis des gemessenen Verbrauchs an der Kundenanlage. Bei der Abrechnung von Erdgas werden die thermische und die volumetrische Gasabrechnung unterschieden.

Für die Fernwärme-Abrechnung werden zuerst Gesamtjahreskosten und Gesamtjahresverbrauch benötigt. Die Kosten werden in der Regel nach Grundkosten (Abrechnung nach qm) und nach Verbrauchskosten (Abrechnung nach verbrauchten Einheiten) aufgeteilt. In der Folge werden dann die so ermittelten Kosten durch die Gesamtqm / Gesamteinheiten dividiert, so dass man den Preis pro qm/Einheit erhält. Dieser Preis wird dann mit den qm/Einheiten des Kunden multipliziert.

Die Abrechnung des Stroms erfolgt auf Basis des über den Zähler ermittelten Verbrauchs in kWh. Der Kunde erhält eine Jahresabrechnung, die seinen monatlich zu zahlenden Abschlag verrechnet.

 

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Abschaltvertrag

Erlaubt die Unterbrechung der Energielieferung an den Kunden durch den Energieversorger

Der Abschaltvertrag ist ein mit einem Kunden bestehender Vertrag eines Energieversorgungsunternehmen. Dabei behält sich der Versorger das Recht vor, die Energielieferung zu unterbrechen. Als Gegenleistung erhält der Kunde günstigere Konditionen. Der Kunde hat dabei meist die Möglichkeit seine Energieversorgung über einen anderen Energieträger zu gewährleisten.

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Abschlagszahlung

Teilzahlung einer Gesamtzahlung

Bei der Abschlagszahlung leistet der Schuldner im Allgemeinen eine Teilzahlung der Geldschuld. Im Energiebereich heißt das, dass der Kunde eine monatliche (oder andere periodische) Teilzahlung leistet und diese in einer Jahresabrechnung gegen gerechnet wird.

 

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Absorber

Bauteile mit geeigneten Materialien, die Stoffe oder Energie an sich binden können.

Unter einem Absorber versteht man ein Material oder ein Bauelement, in dem die Energie elektromagnetischer Wellen in Wärme umgesetzt wird. Die Dämpfungen der gedämpften Leitungen sind anfangs noch sehr klein und nehmen stetig zu, wodurch die Reflexionen sehr klein gehalten werden. Absorber sind meist keilförmig zugespitzte Elemente aus mit Widerstandsmaterial beschichteten Scheiben, Ferritwerkstoffen und stark dämpfenden Dielektrika. Hinweis: Für sehr hohe Leistungen verwendet man Wasser als Mikrowellenabsorber (bis 100 kW in Hohlleitern).

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Absorption

lat.: bedeutet Aufnahme

Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet in sich aufnehmen. Man versteht darunter die Schwächung der Energie einer elektromagnetischen Welle beim Hindurchgehen durch ein Material, wobei ein Teil oder die gesamte Energie an das Material abgegeben oder in andere Energieformen (z.B. Wärmeenergie) umgewandelt wird.

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Adapter

Steckverbinder

Falls Geräte oder Baugruppen nicht passgenau gestaltet wurden, setzt man zur Koppelung eine elektrische Anpassungsschaltung (Adapter) dazwischen.

 

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Ader

Aufbauelement von Kabeln und Leitungen

Zusammen mit einem Leiter und einer Isolierhülle bildet die Ader ein Aufbauelement von Kabeln und Leitungen. Wegen der erforderlichen hohen Leitfähigkeit benutzt man ausschließlich Kupfer als Leiterwerkstoff. Die Isolierhülle kann sich aus unterschiedlichen Materialien zusammensetzen. Bei Fernmeldekabeln und -leitungen z.B. besteht sie aus Papier, Styroflex oder Polyäthylen.

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Akku

Kurzform von Akkumulator = Sekundärelement

Der Akku ist ein galvanisches Element, dass die über ein Ladegerät zugeführte Elektrische Energie als chemische Energie speichert. Beim Anschluss eines Verbrauchers wird diese als Elektrische Energie wieder abgegeben. Diese Vorgänge, welche mit Aufladung und Entladung bezeichnet werden, sind reversibel, so lange, bis die Elektroden durch äußere Einflüsse oder unerwünschte Reaktionen unbrauchbar geworden sind. Man unterscheidet z.B. Blei-, Nickel-Eisen- u. Nickel-Kadmium-Akkus.

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AKW

AKW ist die Abkürzung für Atomkraftwerk

Ein Atomkraftwerk (AKW) ist eine Anlage zur Gewinnung von elektrischer Energie durch Kernspaltung. Die Wärme, die bei der Kernspaltung entsteht, wird auf ein Kühlmedium übertragen, wodurch dieses erwärmt wird und Dampf erzeugen oder direkt Turbinen antreiben kann.

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Altöl

Gebrauchte Schmieröle

Schmieröle auf der Basis von Mineralöl oder synthetischem Öl können z.B. Motoren- und Getriebeöle, Maschinen-, Turbinen- oder Hydrauliköle, ebenso Wasser-Öl-Gemische sein. Sie enthalten außer dem Basisöl Fremdstoffe und die auf den Verwendungszweck eingestellten Wirkstoffe. Fremdstoffe können durch Gebrauch in das Öl hinein gelangen, z.B. Kraftstoffreste, Ruß, Wasser. Durch Vermischungen werden auch nicht gebrauchsbedingte Fremdstoffe im Altöl angereichert, z.B. PCB.

Durch Altöl können Gewässer geschädigt werden - es reichen nur wenige Tropfen für eine starke Verschmutzung aus. Deshalb sollte Altöl unbedingt bei den dafür vorgesehenen Sammelstellen (z.B. Ölverkaufsstellen, Tankstellen, Entsorgungsbetrieben) abgeliefert werden, wo es kostenlos entgegen genommen und umweltschonend entsorgt wird.

Aus Motoren- und Getriebeölen können Zweitraffinate gewonnen und als Schmierstoff eingesetzt werden. Von Altöl lässt sich auch der Energiegehalt nutzen durch Verbrennung in dafür zugelassenen Feuerungsanlagen. Kann das Altöl nicht verwertet werden, muss es in Sonderabfall-Anlagen entsorgt werden. Altöl darf nicht mit anderen Stoffen oder Abfällen vermischt werden.

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Ampere

Maßeinheit der elektrischen Stromstärke

(André Marie Ampère, 1775 - 1836, franz. Physiker) Ein Ampere [A] ist die Stärke eines zeitlich unveränderlichen elektrischen Stromes, der, durch zwei im Vakuum parallel im Abstand von 1 Meter voneinander angeordnete, geradlinige, unendlich lange Leiter von vernachlässigbar kleinem kreisförmigem Querschnitt fließend, zwischen diesen Leitern je 1 Meter Leiterlänge die Kraft 0,0000002 Newton hervorruft.

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Amperestunde

physikalische Einheit der elektrischen Ladung

Die Amperestunde gibt z.B. die Kapazität in einem Akku oder in einer Batterie an. Sie wird aus Stromstärke und Zeit berechnet. Dabei wird eine Stromstärke von 1A eine Stunde lang aufrechterhalten.

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Amplitude

amplitudo (lat.) = Größe, Weite

Amplitude nennt man den Höchstwert bei einer Sinusgröße. Dabei ist es unabhängig, ob dieser Wert im positiven oder negativen Bereich der Zeitachse liegt.

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Anbieterwechsel

Änderung des Stromversorgers durch den Verbraucher

Durch die Liberalisierung im Strommarkt kann man in Deutschland seit 1998 seinen Energieversorger frei wählen. Das bedeutet, dass man den Strom nicht mehr zwangsläufig von den Stadtwerken beziehen muss, sondern zu einem anderen regionalen oder überregionalen Anbieter wechseln kann.

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Anode

positive Elektrode (griech. = Aufstieg)

Die positive Elektrode in einem Stromkreis oder auch der positive Pol einer elektrischen Stromquelle wird als Anode bezeichnet. An ihr treten negative Ladungsträger aus Flüssigkeiten oder Gasen auf den festen Leiter über oder aus ihr treten positive Ladungsträger aus.

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Anschlussleistung

Anschlusswert

Anschlussleistung (Anschlusswert) ist die Summe der Nennleistungen aller beim Anschlussnehmer vorhandenen Einrichtungen einer bestimmten Verbrauchsart.

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Antenne

siehe auch Sender.

Eine Antenne ist eine besondere Form eines elektromagnetischen Schwingkreises. Sie dient z.B. als Sendeantenne der Ausstrahlung größerer Leistungen in Form wechselnder elektrischer und magnetischer Felder, welche in der Empfangsantenne die Elektronen zum Schwingen anregen und damit drahtlos Leistungen übertragen.

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Äquivalenzfaktor

Umrechnungsfaktor

Dieser Faktor dient zur kostenneutralen Umrechnung eines alternativen Brennstoffpreises in einen Bezugsbrennstoffpreis (z.B. Erdgaspreis).

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Arbeit

Wenn eine Kraft einen Körper um eine bestimmte Distanz verschiebt, verrichtet sie Arbeit am Körper. Dazu ist Energie notwendig.

Arbeit ist die Energiemenge, die von einem physikalisch abgeschlossenen System auf ein anderes übertragen wird. Die SI- Einheit der Arbeit ist Joule (1 J = 1 Nm = 1 Ws) und kann über dW = F * ds bestimmt werden. Bekanntestes Beispiel ist eine Kraft, die über eine bestimmte Strecke auf einen Körper einwirkt. An einem Körper verrichtete Arbeit kann in Wärme oder Verformung umgewandelt, gespeichert oder weitergeben werden.

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Arbeitspreis Strom

Strompreis pro Kilowattstunde

Der Arbeits- oder Verbrauchspreis gibt an, wie teuer eine Kilowattstunde Strom ist. Er wird in EuroCent pro Kilowattstunde berechnet und auf der Stromrechnung extra aufgeführt. In einigen Fällen wird zwischen Tag- und Nachttarif oder Haupttarif (-zeit) oder Nebentarif (-zeit) unterschieden. Der Arbeitspreis muss für private Endverbraucher als Bruttobetrag angegeben werden. Dieser Betrag beinhaltet die Mehrwertsteuer, Konzessionsabgabe und die Ökosteuer.

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Arbitragegeschäfte

Nutzung von Preisdifferenzen auf unterschiedlichen Märkten

Unter Arbitragegeschäften versteht man die Nutzung von Preisunterschieden von Produkten auf verschiedenen Märkten. Die Märkte können räumlich, zeitlich und substantiell differieren. Diese Geschäfte sind risikolos und werden auch als Back to Back Geschäfte bezeichnet.

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Atom

kleinstes, unzerlegbares Teilchen eines chemischen Urstoffes

Der Atomkern enthält gleichartige elektrisch positiv geladene Protonen und elektrisch neutrale Neutronen. Die Hülle besteht aus elektrisch negativ geladenen Elektronen. Nach Außen verhalten sich Atome elektrisch neutral, da die Anzahl der Protonen und Elektronen gleich ist.

Die Anzahl der Protonen ist charakteristisch für die Art des Elements. So hat beispielsweise jedes Gold-Atom 79 Protonen. Unterscheidet sich die Anzahl der Protonen und der Elektronen so spricht man von einem Ion.

Atome eines Elements und unterschiedlicher Anzahl von Neutronen bezeichnet man als Isotope. Im Allgemeinen besitzt jedes Element ein oder wenige stabile Isotope, während die anderen Isotope radioaktiv (d. h. instabil) sind und früher oder später zerfallen. Es gibt auch Elemente, bei denen alle Isotope instabil sind und zerfallen.

Verbinden sich Atome gleicher oder verschiedener Art, so bezeichnet man dies als Molekül (z.B.: H2O, O2).

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Atomenergie

auch Kernenergie. Freigesetzte Energie durch Kernreaktionen eines Atomkerns

Die bei Kernreaktionen eines Atomkerns freigesetzte oder freisetzbare Energie wird als Atom- oder Kernenergie bezeichnet. Gleichzeitig wird damit die technisch nutzbare Energie benannt, die aus Atomkernprozessen gewonnen wird. Zu den Atomkernprozessen zählen die Spaltung schwerer Atomkerne sowie die Verschmelzung leichter Atomkerne.

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Atomkraft

Erzeugung von Wärme durch Spaltung von Uran

Die Erzeugung von Wärme und die damit verbundene Erzeugung von Strom durch Stromgeneratoren ist ein Prozess, der im Kernkraft- oder Atomkraftwerk abläuft. Dabei wird radioaktives Uran-235 gespalten und Wärme freigesetzt, die wiederum Gas unter Druck setzt. Das Uran ist in sogenannten Pellets enthalten, die wiederum in Brennstäben versiegelt werden. Der Anteil des Urans in den Pellets beträgt 3 Prozent.

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Atomkraftwerk

siehe Kernkraftwerk

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Atomstrom

Erzeugung in Kernkraftwerken

Atomstrom wird in Kernkraftwerken erzeugt. Als Kernkraftwerk bezeichnet man ein Kraftwerk, das überwiegend der Stromversorgung dient. Bei einem Kernkraftwerk wird die bei der Kernspaltung in einem Reaktor freigesetzte Kernbindungsenergie in Wärme und über einen Wasser-Dampf-Kreislauf mittels Turbine und Generator in Elektrische Energie umgewandelt.

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Aushilfsenergie

Notversorgung mit Strom

Sollte ein Lieferant die Stromversorgung des Kunden nicht sicherstellen, ist der Netzbetreiber bereit, Aushilfsenergie zu liefern, um die unterbrechungsfreie Stromversorgung des Kunden zu gewährleisten. Die Lieferung von Aushilfsenergie erfolgt längstens für drei Monate nach Ausfall der Stromversorgung durch den Lieferanten. Bis dahin sollte der Kunde einen neuen Lieferanten gefunden haben.

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Auskühlverlust

Energieverluste durch Wärmeabgabe an die Umgebung

Auskühlverlust entsteht, wenn das Kesselwasser über Umgebungstemperatur angehoben ist und der Kessel dadurch Wärme an die Umgebung abgibt. Der Auskühlverlust wird deshalb von der Betriebstemperatur, der Kesselkonstruktion, insbesondere der Baugröße, der geometrischen Form und der Qualität der Wärmedämmung bestimmt. Er fließt mit dem Abgasverlust in die Bestimmung des Wirkungsgrades und Nutzungsgrades ein.

Auf den jährlichen Betriebszeitraum hochgerechnet, macht der Auskühlverlust neuer Heizkessel etwa 2 bis 4 Prozent des Brennstoffverbrauchs aus, bei älterer Bauart dagegen bis zu 20 Prozent.

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Auslandsschutzklausel

Zugangsbeschränkung zu deutschen Netzen bis Ende 2006

Diese Klausel besagt, dass die deutschen Netzbetreiber ausländischen Stromversorgern den Zugang zu ihren Netzen verweigern können, wenn in dem betreffenden Land die Liberalisierung nicht wie in Deutschland fortgeschritten ist. Die Auslandsschutzklausel galt bis zum 31. Dezember 2006.

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AVBEltV (Strom)

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden

Die AVBEltV umfasste bis Oktober 2006 die allgemeinen Bedingungen, zu denen Elektrizitätsversorgungsunternehmen nach § 6 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes jedermann an ihr Versorgungsnetz anzuschließen und in Niederspannung zu allgemeinen Tarifpreisen zu versorgen haben. Sie waren in den §§ 2 bis 34 der Verordnung geregelt. Sie waren Bestandteil des Versorgungsvertrages.

Zum November 2006 wurde die AVBEltV durch die StromGVV ersetzt.

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B-Gemeinde

Gemeinde ohne eigenes Verteilungsnetz

Eine B-Gemeinde ist eine Gemeinde, die kein eigenes Verteilungsnetz im Strom- bzw. Gasbereich unterhält. Sie besitzt keine eigenen Erzeugungsanlagen, sondern überlässt die Erzeugung und Verteilung einem regionalen oder überregionalen Energieversorger.

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Backofen

Haushaltgargerät zum Backen, Braten und Grillen

Ein Backofen ist ein elektrisch oder gasbetriebenes Gargerät zum Backen, Braten und Grillen von Lebensmitteln. Der wärmeisolierte Innenraum wird mit Ober- und Unterhitze beheizt oder zusätzlich mit Umluft. Backöfen gibt es auch in kombinierter Ausstattung, zum Beispiel mit Mikrowelle oder Grill. Ein Backofen hat eine aufklappbare Fronttür oder einen Backwagen mit Sichtfenster. Im Innenraum sind bis zu 5 Einschubführungen an den Seiten angebracht für Backbleche oder Roste, eine sichtbare Heizspirale an der Decke sowie eine verdeckte Heizspirale unter dem emaillierten Boden.

 

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Bandbreite

Durchlassbreite

Um eine Bandbreite zu bestimmen, wird der Amplitudenfrequenzgang gemessen. Die Differenz zwischen einer oberen und unteren Grenzfrequenz bezeichnet man als absolute Bandbreite.

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Bandstromlieferung

mit konstanter Leistung laufende Stromlieferung

Eine unter bestimmten Bedingungen mit konstanter Leistung laufende Stromlieferung nennt man Bandstromlieferung.

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Base

auch Baseload: Konstante elektrische Leistung über alle Stunden eines Tages

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Basispreis

Grundpreis

Der Basispreis entspricht dem Grundpreis ohne arbeitsabhängige Gebühren, wie z.B. Preis pro kWh.

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Batterie

ist ein galvanisches Element

Die Batterie, auch galvanisches Element oder mehrere zusammengeschaltete galvanische Zellen, ist ein elektrochemischer Umwandler der Energie. Sie besteht aus zwei Elektroden, welche durch eine ionenleitende Lösung voneinander getrennt sind. Die ionenleitende Lösung wird als Elektrolyt bezeichnet. Der mit chemischer Reaktion verbundene Elektronenstrom fließt bei der Entladung über den Verbraucher, der an die Elektroden angeschlossen ist. Bei diesem Vorgang verrichtet er elektrische Arbeit. Das Produkt aus Zellenspannung und angegebener Kapazität ist die entnehmbare Energie (angegeben in Amperestunden [ Ah ]). Wenn die Umwandlung nicht wieder rückgängig zu machen ist (nicht aufladbar), spricht man von Primärelementen, falls Rückwandlung möglich ist von Sekundärelementen (Akkus).

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Baukostenzuschuss

Zahlung bei Neuanschluss des Kunden

Als Baukostenzuschüsse (BKZ) werden einmalige Zahlungen des Kunden für die Errichtung, Erweiterung oder Verstärkung des vorgelagerten Verteilnetzes im Zuge eines Neuanschlusses des Kunden oder einer Anschlusserweiterung (Leistungserhöhung) bezeichnet. Die BKZ dienen der angemessenen Beteiligung der Nutzer dieser Anschlüsse zur teilweisen Abdeckung der bei wirtschaftlicher Betriebsführung notwendigen Kosten für die Erstellung des Netzes. Baukostenzuschüsse werden meist zusammen mit den Anschlussbeiträgen erhoben, die sich auf den unmittelbaren Netzanschluss beziehen. Ihre Erhebung basiert auf der AVBEltV (Verordnung über allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden).

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Baustrom

auch Baustellenstrom genannt

Baustellenstrom wird von den Energieversorgern bereitgestellt, wenn noch kein Hausanschluss vorhanden ist. Baustellenstrom/Baustrom ist in der Regel wesentlich kostenintensiver als der Bezug von Strom über einen Hausanschluss.

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BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

Gemeinsame Interessenvertretung der Branchen Strom, Fernwärme, Gas, Wasser und Abwasser in Deutschland

Der BDEW entstand 2007 durch die Fusion der Verbände VDEW, BGW, VDN und VRE. Er zählt rund 1.800 Mitgliedsunternehmen. Die gesamte Wertschöpfungskette, von der Erzeugung und der Produktion bis hin zu Verteilung und Vertrieb wird durch den BDEW repräsentiert. Das Spektrum der Mitgliedsfirmen reicht von lokalen und kommunalen Unternehmen über regionale bis hin zu überregionalen Anbietern.

Der BDEW hat seinen Hauptsitz in Berlin, Vertretungen in Brüssel und Bonn sowie Landesverbände bzw. Landesgruppen.

Der BDEW in Zahlen (Branchenkennziffern 2006): Beschäftigte: 280.000, Umsatz: 140 Milliarden Euro und Investitionen: 13 Milliarden Euro.

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Becquerel, Alexandre - Edmond

französischer Physiker, entdeckte 1839 den photovoltaischen Effekt

Im Jahr 1839 entdeckte Becquerel, ein französischer Physiker, den photovoltaischen Effekt, der besagt, dass bei Bestrahlung einer Silberelektrode in einem Elektrolyt Elektrische Spannung auftritt. Becquerel (Bq) ist auch die Maßeinheit für Radioaktivität. Somit gibt 1 Bq an, dass ein Atomkern pro Sekunde in der vorliegenden Menge eines Materials zerfällt.

 

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Benchmarking

wettbewerbswirtschaftliches Analyseinstrument

Benchmarking ist eine Methode Leistungsunterschiede einzelner Unternehmen durch kontinuierlichen Vergleich von Dienstleistungen, Herstellungsmethoden sowie Produkten zu analysieren. Dadurch können die Ursachen von Wettbewerbsnachteilen festgestellt und somit beseitigt werden.

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BGW Bundesverband deutscher Gas- und Wasserwirtschaft

Ehem. Interessenverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft

Seit 2007 im BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. durch die Fusion der Verbände VDEW, BGW, VDN und VRE aufgegangen.

Der BGW war bis dahin die Vertretung der deutschen Gas- und Wasserversorgungsunternehmen in politischen, wirtschaftlichen, wirtschaftstechnischen und rechtlichen Fragen auf nationaler und internationaler Ebene. Die regionale Betreuung der Mitgliedsunternehmen und die Vertretung der Brancheninteressen in der Landespolitik wurden durch Landesorganisationen wahrgenommen. Neben dem Leistungsspektrum des BGW im Bereich Marketing (Gemeinschaftsmarketing Erdgas, Durchführung von PR-Aktionen Gas und Wasser, Erarbeitung von Informationsmitteln, Zusammenarbeit mit Marktpartnern, Trinkwasserkampagne der Deutschen Wasserwerke), verfügte der BGW über zahlreiche Publikationen (BGW-Schriftenreihe). Darüber hinaus veranstaltete der BGW sowohl nationale als auch internationale Tagungen und Kongresse.

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Bifacial - Zelle

Solarzelle, die Licht zweiseitig verwerten kann.

Die Bifacial - Zelle kann also mit der einen Seite einfallendes Licht absorbieren und zusätzlich mit der anderen Seite Licht von z.B. einer hellen Häuserwand absorbieren.

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Bilanzkreis

Imaginäre Abgrenzung von Einspeise- und Ausspeisestellen

Ein Bilanzkreis wird zum Ausgleich zwischen Einspeisungen und Entnahmen gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber eingerichtet. Es wird ein imaginäres Gebilde geschaffen, welches sich aus einer beliebigen Anzahl von Einspeise- und Ausspeisestellen zusammensetzt. Innerhalb des Bilanzkreises werden diese, unabhängig von ihrer Zuschaltung bzw. Zuordnung in den hierarchisch aufgebauten Netzen einer Regelzone, in einem Energiemengenbilanzkonto zusammengefasst. Der Bilanzkreis kann nur in einer Regelzone gebildet werden. Innerhalb dieser wird zwischen einem Bilanzkreisverantwortlichen und einem Bilanzkreiskoordinator ein Bilanzvertrag abgeschlossen. Der ist meist ein Händler oder Weiterverteiler. Der Bilanzkreiskoordinator ist oftmals ein Übertragungsnetzbetreiber.

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Bilanzkreisverantwortlicher

Verantwortlicher für Bilanzausgleich

Der Bilanzkreisverantwortliche ist für den Ausgleich der Leistungsbilanz innerhalb eines Bilanzkreises gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber bzw. Bilanzkoordinator verantwortlich.

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Bilanzkreisvertrag

Enthält Regelungen zum Bilanzkreis

Der Bilanzkreisvertrag enthält Regelungen über die Abrechnung, die Bildung und Abwicklung des Bilanzkreises. Darüber hinaus sind in ihm der finanzielle Ausgleich für Bilanzkreisabweichungen festgelegt.

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Bio-Super E50

Biokraftstoff mit 50 prozentigen Bioethanolanteil

Die dem E angefügte Zahl gibt generell an, wie viel Volumenprozent Ethanol dem Benzin beigemischt wurden. E50 ist ein Mischkraftstoff in dem anteilig 50% Bioethanol und 50% Benzin enthalten ist. Die intensive Verwendung von Bioethanol als Kraftstoff setzt einen speziellen Motor voraus (Flexible Fuel Vehicle, kurz: FFV), der ca. 300 Euro teurer ist als ein herkömmlicher Benzinmotor.

Zugriffe: 175
Biomasse

durch Pflanzen oder Tiere anfallende/erzeugte organische Substanz

Biomasse ist die gesamte durch Pflanzen oder Tiere anfallende/erzeugte organische Substanz. Beim Einsatz von Biomasse zu energetischen Zwecken - also zur Strom-, Wärme- und Treibstofferzeugung - wird zwischen nachwachsenden Rohstoffen oder Energiepflanzen und organischem Abfall unterschieden.

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Biomassekraftwerk

mit Biomasse erzeugter Strom oder Wärme in einem Kraftwerk

Ein Biomassekraftwerk (BMKW) erzeugt Strom und/oder Fernwärme bzw. besser Nahwärme durch die Verbrennung von Biomasse. Wird nur Wärme erzeugt, spricht man von Biomasseheizwerk (BMHW), wird neben Strom auch Wärme abgegeben, von Biomasseheizkraftwerk (BMHKW). Häufig besteht die Biomasse aus Holz, dann spricht man von Holz(heiz)kraftwerk (HHKW bzw. HKW).

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Blauer Engel

Umweltzeichen

Das Umweltzeichen Blauer Engel ist eine umweltschutzbezogene Kennzeichnung für Produkte auf freiwilliger Basis, die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vergeben wird. Der Blaue Engel wurde 1977 eingeführt. Es ist inzwischen ein anerkanntes Qualitätsmerkmal. Die technischen Anforderungen für die Vergabe beschließt die unabhängige Jury Umweltzeichen.

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Blindarbeit

Neben der Wirkarbeit entstehende Arbeit, die die Übertragungskapazitäten einschränkt

Beim Einsatz von Transformatoren, Motoren oder ähnlichen Induktivitäten oder Spulen wird Blindarbeit erzeugt, die über die Stromleitungen transportiert werden muss. Diese Blindarbeit wird nicht im klassischen Sinne verbraucht, sondern pendelt zwischen Erzeuger und Verbraucher hin und her. Diese Pendel (Blind-)Arbeit belastet die Transportleitungen und reduziert damit deren Übertragungskapazität. Im Auftrag des Netzbetreibers wird durch Kraftwerke Blindarbeit erzeugt, die der von den Kundenanlagen erzeugten Blindarbeit entgegengerichtet ist und diese teilweise kompensiert. Des weiteren sind mit dem Transport der Blindarbeit Verluste verbunden.
Die Kosten für Blindarbeit sind merklich niedriger als die Kosten für Wirkarbeit. Zudem werden sie nicht auf die gesamte Menge der gelieferten Blindarbeit gerechnet.

Beispiel:
Ein angeschlossenes Aggregat hat einen Wirkarbeitsverbrauch von 100 kWh. Daneben fällt ein Blindarbeitsbedarf von 60 kvarh an. Der Blindarbeitsbedarf beim Betrieb dieser Maschine übersteigt also 50 % des Wirkarbeitsbedarfes. Nur der übersteigende Anteil (10 kvarh) wird berechnet.

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Blindleistung

Teil elektrischer Leistung, der bei Wechselstrom nicht in Arbeitsleistung übergeht

Die Blindleistung ist ein Teil der elektrischen Leistung, der bei Wechselstrom nicht in die tatsächliche Arbeitsleistung übergeht. Die durch Phasenverschiebung bewirkte Blindleistung macht sich im Netz der Stromversorgung überall dort bemerkbar, wo Induktivitäten (wie z.B. bei Trafos und Generatoren) oder Kapazitäten (wie bei längeren Kabeln) eine Rolle spielen. Sie bedeutet, dass Geräte und Leitungen eine geringere Wirkleistung aufweisen, als es ihrer konstruktiven Auslegung bzw. der Scheinleistung entspricht. Im Extremfall kann das so weit gehen, dass überhaupt keine Wirkleistung mehr zur Verfügung steht. Man muss deshalb die auftretenden Blindleistungen kompensieren, d.h. auf dieselbe Weise beseitigen, in der sie entstehen, nämlich mit Hilfe von entsprechend angepassten Induktivitäten und Kapazitäten. Und zwar möglichst nahe an der Quelle, damit das Netz so weit wie möglich für die Übertragung von Wirkleistung zur Verfügung steht.

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Blitzschutz

System zur Verhinderung von Blitzeinschlägen

Blitzschutz ist der Sammelbegriff für sämtliche baulichen und technischen Maßnahmen (z.B. Einbau einer Blitzschutzanlage), die bei einem Blitzeinschlag in ein Gebäude für eine sichere Ableitung der Stromspannungen an der äußeren Gebäudehülle sorgen. Der direkte Einschlag eines Blitzes kann zur Zerstörung von elektrischen Leitungen, angeschlossenen Elektrogeräten und bei Auslösung eines Brandes zu noch größeren Beschädigungen führen.

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Blockheizkraftwerk BHKW

BHKW dienen der Strom- und Wärmeerzeugung

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist ein modular aufgebautes kleineres Heizkraftwerk. Blockheizkraftwerke nutzen, wie auch Heizkraftwerke, das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei verwerten sie die bei der Stromerzeugung anfallende Abwärme zu Heizzwecken. Übliche BHKW-Module sind mit einer elektrischen Leistung zwischen 5 kW und 5 MW deutlich kleiner als Heizkraftwerke mit 500 MW und mehr elektrischer Leistung. BHKW mit einer elektrischen Leistung unter 15 kW dienen zur Versorgung von einzelnen Gebäuden. Als Antrieb für die Stromerzeugung werden meistens Verbrennungsmotoren (Diesel- oder Gasmotoren), aber auch Gasturbinen verwendet. Durch die Kraft-Wärme-Kopplung wird die eingesetzte Primärenergie mit einem Gesamtwirkungsgrad bis über 90% genutzt (sofern das gesamte Jahr ein gleichbleibender Wärmebedarf besteht). Die Energieausnutzung liegt bei etwa 85 Prozent.

Zugriffe: 161
Blower Door

Messung für die Gebäudedichtheit

Unter Blower Door versteht man eine Messmethode, um die Luftdichtigkeit einer Gebäudehülle zu ermitteln. Mit Hilfe eines Ventilators wird im Gebäude ein Unterdruck von 50 Pascale erzeugt. Dabei wird die Menge Luft gemessen, welche die Gebäudehülle verlässt.

Zugriffe: 172
Bohrplattform

auch Bohrinsel oder Förderplattform, Konstruktion für Rohölförderung

Eine Bohrinsel oder -plattform ist laut Wikipedia eine künstliche Plattform im Meer, die zum Niederbringen von Bohrungen dient, meistens auf der Suche nach Erdöl oder Erdgas. Sie ist eine spezielle Konstruktion, bei der ein Bohrgerät installiert wird, damit auch im Wasser nach Öl oder Gas gebohrt werden kann. Häufig wird die Bohrinsel nach Fertigstellung der Bohrung entfernt und durch eine Förderplattform ersetzt.

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Braunkohle

Fossiler Rohstoff zur Stromerzeugung

Brauner, energiereicher, fossiler Rohstoff der meistens übertage abgebaut wird und zur Stromerzeugung in Kraftwerken genutzt werden kann. Braunkohle entsteht durch abgestorbene Flora, die unter luftdichtem Abschluss und dem Druck der darüberliegenden Erdschichten umgewandelt wird.

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Braunkohlekraftwerk

Energiegewinnungsanlage

In einem Braunkohlekraftwerk wird zur Gewinnung elektrischer Energie Braunkohle verfeuert.

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Braunkohleschutzklausel

Bis Dezember 2003 galt: 70 Prozent Stromgewinnung aus Braunkohle in Ostdeutschland

Auf Grund der staatlichen Subventionierung von Braunkohle wurde festgelegt, dass in den neuen Ländern mindestens 70 Prozent des Stroms aus Braunkohle gewonnen werden musste. Bis zum 31. Dezember 2003 bzw. 2005 konnten Netzbetreiber in den neuen Bundesländern den Netzzugang für Elektrizität aus den alten Bundesländern verweigern, da die Verstromung durch die von der Regierung subventionierte Braunkohle in ausreichendem Maße gewährleistet sein sollte.

Zugriffe: 150
Brennstoffzellen

Aggregat zur Strom- und Wärmeerzeugung

Die Brennstoffzelle ist ein Aggregat, in dem - mit hohem Wirkungsgrad und daher geringerem CO2-Ausstoß - aus chemischer Energie (in Form von Erdgas, Methanol, Benzin usw.) Strom und Wärme erzeugt wird. Über einen Katalysator und bei Betriebstemperaturen von 800 bis 1000 Grad ionisiert der Luftsauerstoff, gibt Elektronen an die Anode ab und reagiert chemisch mit dem Wasserstoffgas. Zwischen Anode und Kathode fließt Gleichstrom. Die direkte Umwandlung in Elektrische Energie und Wärme erfolgt somit in einer kontrollierten Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff; als Endprodukt entsteht im wesentlichen Wasserdampf, der im Unterschied zu anderen Abgasen kein Kohlendioxid enthält und somit nicht zum Treibhauseffekt beiträgt. Zur Zeit werden mehrere erdgasbetriebene Brennstoffzellen bei Energieversorgungsunternehmen getestet, um diese umweltschonende Technik weiter zu entwickeln und Aussagen über die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit zu erhalten. Die Brennstoffzelle für Pkw und Autobusse befindet sich ebenfalls in der Entwicklung. Der Antrieb der Fahrzeuge erfolgt dabei über einen Elektromotor, den die Brennstoffzelle mit Strom versorgt.

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Bringschuld

Verpflichtung

Die Bringschuld ist eine Schuldverpflichtung oder auch Leistung, die am Wohnsitz des Gläubigers zu erfüllen ist.

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Bundesimmissionsschutzgesetz BImSchG

Gesetz zum Schutz vor Umwelteinwirkungen

Das Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge von 1974 wurde am 14.05.1990 (BGBl. I, S. 880) neu gefasst und zuletzt durch Gesetz vom 18.12.2006 geändert.

Es bildet die Grundlage für ein umfassendes bundeseinheitliches Recht der Luftreinhaltung, Lärmbekämpfung und Anlagensicherheit. Von zentraler Bedeutung sind die Regelungen für die Einrichtung und den Betrieb umweltgefährdender Anlagen. Des weiteren finden sich in diesem Gesetz u.a. Bestimmungen über die Beschaffenheit von Anlagen, Stoffen etc. Zur Überwachung der Luftverunreinigung wird bspw. in Großbetrieben die Bestellung von Immissionsschutz- und Störfallbeauftragten geregelt.

Zur Durchführung des Gesetzes gibt es verschiedene Verordnungen, die die einzelnen Anwendungsbereiche betrachten (so regelt die 13. BImSchV Abgaswerte für Großfeuerungs- und Gasturbinenanlagen)

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Bundeskartellamt

Amt für Wettbewerbsschutz

Zuständig für den Wettbewerbsschutz ist das zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gehörende Bundeskartellamt. Grundlage seiner Tätigkeit ist das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), das seit dem 1. Januar 1958 gilt und bisher sechsmal novelliert wurde. Daneben kann das Bundeskartellamt europäisches Wettbewerbsrecht anwenden, soweit die Europäische Kommission nicht selbst tätig wird.

Das Bundeskartellamt hat im Rahmen des Kartellrechts unter anderem einen Bericht zur Reichweite der kartellrechtlichen Eingriffsnormen für die Überprüfung der Höhe der Entgelte für die Nutzung der Stromnetze und die kartellrechtliche Relevanz von den Netzzugang behindernden Verhaltensweisen der Stromnetzbetreiber vorgelegt.

Weitere Informationen unter www.bundeskartellamt.de.

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Bundesnetzagentur

Regulierungsbehörde

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BnetzA) informiert über den deutschen Elektrizitäts-, Gas-, Telekommunikations- und Postmarkt, die rechtlichen Grundlagen und über wichtige Verbraucherrechte in diesen innovativen Märkten. Ab 01. Januar 2006 übernimmt die Bundesnetzagentur die Aufsicht über den Wettbewerb im Bereich der Eisenbahnschienennetze.

Mit dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wurde der Bundesnetzagentur die Regulierung im Bereich der Elektrizitäts- und Gasversorgung übertragen. Ziel der Regulierung ist die Schaffung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas. Die Bundesnetzagentur hat daher unter anderem die Aufgabe, einen diskriminierungsfreien Netzzugang zu gewährleisten und die von den Unternehmen erhobenen Netznutzungsentgelte zu kontrollieren. Ein diskriminierungsfreies, preisgünstiges Angebot der Durchleitung von Strom und Gas für alle Nachfrager wird für eine verstärkte wettbewerbliche Situation auf diesen wichtigen (Vorleistungs-) Märkten sorgen. Dies soll in der letzten Konsequenz auch den Endverbrauchern nicht nur durch größere Auswahlmöglichkeiten bei den Energielieferanten, sondern auch in Form günstigerer Energiepreise zugute kommen.

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Candela

SI-Basiseinheit der Lichtstärke

Candela (Abkürzung: cd) ist die photometrische SI-Basiseinheit der Lichtstärke. Sie ist die Maßeinheit der Lichtstärke einer Strahlungsquelle in einer bestimmten Richtung.

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Castor

Behälter für atomare Restbestände (Einsatz bei Castor - Transporten)

Castor ist die englische Abkürzung für Cask for Storage and Transport of Radioactive Material. Übersetzt: Behälter zur Lagerung und zum Transport radioaktiven Materials. Castor-Behälter dienen dem Transport und der Zwischenlagerung von abgebrannten Brennelementen aus den deutschen Kernkraftwerken sowie dem Transport und der Lagerung der radioaktiven Reste in Glaskokillen aus der Wiederaufbereitung. Ein Castor besitzt einen gusseisernen Körper aus Kugelgraphit und verfügt über eine Dicke von ca. 45 cm. Damit soll der Austritt von radioaktiver Strahlung verhindert werden. Die Sicherheit der Behälter wird regelmäßig auf verschiedene Standards geprüft (Sturz aus 15m Höhe, Simulation eines Flugzeugabsturzes u.a.).

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CDO-IPS, CENTREL, UCTE

Central Dispatching Organization of the Interconnected Power Systems - Verbindungen der Stromnetze mehrer Länder

Bis Ende 1993 arbeiteten die osteuropäischen Länder im Netz des CDO-IPS (Central Dispatching Organization of the Interconnected Power Systems) zusammen. Im Jahr 1993 betrug das ausgetauschte Volumen ca. 21 TWh. Diese Staaten erzeugen 69,5 % ihres Bedarfes mit Braunkohle und Steinkohle befeuerten, konventionellen Wärmekraftwerken.

Mitte 1993 hat sich das CDO-Netz in mehrere Teilnetze aufgetrennt, unter denen das CENTREL-Netz, verbunden mit jenem der VEAG (neue deutsche Bundesländer), den größten einzelnen Teil bildete. Seit 1995 sind nur noch Russland, Weißrussland, die Ukraine und die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen im Netz des CDO-IPS vereinigt.

Nach dem Fall der Mauer in Deutschland, hauptsächlich auch durch die Entwicklung der Zusammenführung der beiden deutschen Staaten, haben einige Länder des CDO-Bereiches das Ziel einer Verbindung ihrer Netze im synchronen Parallelbetrieb mit den Nachbarnetzen der UCTE verfolgt. Zur Vorbereitung des direkten Parallelbetriebes mit dem UCTE-Netz wurde 1992 von den Verbundunternehmen Polens, Tschechiens, der Slowakei und Ungarn die CENTREL gegründet.

Nach der notwendigen Modernisierung der Kraftwerke und Netzanlagen gemäß den Richtlinien der UCTE zur Einhaltung westlicher Bedingungen erfolgte am 18. Oktober 1995 der Zusammenschluss mit dem Verbundsystem der UCTE als Versuchsphase. Die Netzregelung erfolgte über die Verbundpartner VEAG und BAG. Im Jahre 1992 haben sich die Netzgesellschaften von Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn zur CENTREL zusammengeschlossen, um gemeinsam den Anschluss an das UCTE-Netz vorzubereiten.

Es wurde ein Katalog jener Maßnahmen unterzeichnet, der von den Netzen der CENTREL in technischer, energiewirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht zu erfüllen war, damit ein synchroner Parallelbetrieb mit der UCTE aufgenommen werden konnte. Am 18. Oktober 1995 erfolgte die versuchsweise Zusammenschaltung des CENTREL-Netzes mit dem UCTE-Verbundsystem. Im Jahre 1997 erfolgte der endgültige Zusammenschluss der beiden Netze.

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Contracting

Dienstleistungskonzept zur Verbesserung der Effizienz bei Energieerzeugung, -umwandlung und -nutzung

Contracting ist ein Dienstleistungskonzept, das darauf abzielt, die Effizienz bei der Energieerzeugung, -umwandlung und -nutzung in allen Verbrauchsbereichen zu verbessern. Ein außenstehender Investor - Contractor genannt - übernimmt je nach Vertragsumfang Planung, Finanzierung, Bauausführung sowie den laufenden Betrieb des Investitionsprojektes (z.B. Errichtung eines Blockheizkraftwerkes). Contractinglösungen werden beispielsweise von Heizanlagen-Herstellern, Dienstleistern der Energietechnik, großen Handwerks- und örtlichen Energieversorgungsunternehmen oder auch Energieagenturen angeboten. Contracting ist dabei nicht nur für Unternehmen, private Hausbesitzer und die öffentliche Hand interessant, sondern nützt aufgrund der erzielten Energieeinsparungen auch der Umwelt.

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Coulomb

Maßeinheit

Das Coloumb ist die Maßeinheit für die elektrische Ladung. Kurzzeichen ist [C]. 1 Coloumb = 1 Ampersekunde [As].

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Dämmung

Schutz eines Gebäudes vor Kälte und Umwelteinflüssen

Mit einer guten Dämmung ist es möglich Wärmeenergie und somit Geld zu sparen. Unter den Ziegeln sollte sich auf der Außenseite eine Folie, die vor Nässe schützt, eine mindestens 12 Zentimeter dicke Dämmschicht und auf der Innenseite eine Dampfsperre aus Ölpapier befinden. Um die Dämmung wirksam zu gestalten, empfiehlt die Verbraucherzentrale Korkschrot- und Leichtbauplatten aus Holzwolle, welche eine geringe Wärmeleitung aufweisen. Weitere neue Dämmmaterialien sind Altpapierflocken, Zellulosefasern, Kork und Kokos, Schafwolle und Schilfrohrmatten.

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Dampfsperre

Verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit

Eine Dampfsperre ist zum Beispiel eine Folie, welche im Dach verhindert, dass der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf in die Dämmschicht und in den Dachstuhl gelangt. Somit wird vermieden, dass der Wasserdampf im Winter durch die geringeren Temperaturen kondensiert und Feuchtigkeit verursacht. Somit wird auch Schimmelbildung entgegengewirkt.

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Darrieus-Rotor

Prinzip zur Windkraftnutzung

Der von dem Franzosen George Darrieus entwickelte Rotor arbeitet nach dem Auftriebsprinzip. Er hat zwei oder drei Rotorblätter, die als Mantellinien ausgeführt sind. Sein Vorteil liegt darin, dass seine Funktion nicht von der Windrichtung abhängt. Außerdem können die mechanischen und elektrischen Bauelemente auf dem Boden untergebracht werden. Aufgrund seiner Nähe zum Boden ist die Energieausbeute geringer und beträgt nur etwa 75 % derjenigen von Anlagen mit waagrechter Achse. Der Darrieus-Rotor ist schlechter regelbar und läuft im Allgemeinen nicht von alleine an, sondern braucht eine Anlaufhilfe. Zahlreiche Anlagen mit Darrieus-Rotor stehen in den Windparks von Kalifornien.

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Daseinsvorsorge

zur Sicherung des Wohlstandes

Unter Daseinsvorsorge versteht man die Energieversorgung, Entsorgung, den öffentlichen Transport als Leistung der Kommunen, zur Sicherung des Wohlstandes der BürgerInnen und Bürger.

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DC

direct current

Direct current ist die englische Abkürzung für Gleichstrom.

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Dielektrika

Di-elektrikum von di-(lat.) = zwei, zweifach und elektrikum (lat.) = Elektrizität

Ein Dielektrikum ist ein Isolator, da er aus nicht leitendem Material besteht. In ihm kann allerdings das elektrische Feld aufrechterhalten werden.

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Dielektrische Diode

Halbleiterdiode

Dielektrische Dioden bestehen aus einem sehr hochohmigen Halbleiterwerkstoff, welcher mit Metallkontakten versehen ist. Das Verhalten von diesen Halbleiterdioden hängt von Volumeneffekten im Inneren des Halbleiterwerkstoffes ab.

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Differenzbilanzkreis

Bilanzkreis dem der Differenzlastgang zugeordnet ist.

Der Differenzbilanzkreis ist ein Bilanzkreis eines Verteilnetzbetreibers (VNB), dem ein Differenzlastgang zugeordnet ist. Der Differenzlastgang des örtlichen Händlers wird top-down ermittelt und zwar als Differenz des gemessenen Lastgangs an der Übergabestelle plus den dezentralen Einspeisungen und dem Summenlastgang aller anderen Bilanzkreise. Diese Art der Lastermittlung erfolgt im synthetischen Verfahren. Im Differenzbilanzkreis werden neben der Last des örtlichen Händlers und den Netzverlusten des VNB auch die Leistungsabweichungen der Standardlastprofilkunden der dritten Händler bei Anwendung des synthetischen Verfahrens erfasst.

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Diode

elektronisches Bauelement mit stark richtungsabhängiger Leitfähigkeit

Eine Diode ist ein elektronisches Bauelement dessen Leitfähigkeit von der Stromrichtung abhängig ist. Die Diode ist im Gegensatz zu einem ohmschen Widerstand, einer Spule oder einem Kondensator ein nichtlineares Bauelement. Bei der Diode wird in Elektronenröhren und Halbleiterdioden unterschieden. Heute hat sich allerdings der Einsatz der Halbleiterdioden durchgesetzt.

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Dipol

Zweipol

Der Dipol, auch elektrischer Dipol, ist die Anordnung aus zwei gleich großen Ladungen mit entgegengesetzten Vorzeichen +Q und -Q in einem festen oder veränderlichen, im allgemeinen kleinen Abstand.

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Doppler-Effekt

nach Christian Doppler (1803 - 1853)

Der Doppler-Effekt resultiert aus einer Frequenzverschiebung bezogen auf Beobachter und Schwingungsquelle. Wenn sich die Quelle, die eine Welle aussendet und ein Beobachter relativ zueinander bewegen, so nimmt der Beobachter eine andere Frequenz wahr, als die Quelle aussendet. Als Beispiel für diesen Effekt ist ein vorbeifahrender Krankenwagen mit Signalhorn zu nennen. Während des Vorbeifahrens verniedrigt sich die Tonhöhe (Frequenz) des Signaltons.

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Drehstrom

Dreiphasenwechselstrom

Als Drehstrom, auch Dreiphasenwechselstrom, bezeichnet man drei um 120 Grad phasenverschobene elektrische Wechselströme. Beim Stromdurchfluss durch drei räumlich um 120 Grad versetzte Spulen entsteht ein magnetisches Drehfeld, was dem Dreiphasenwechselstrom auch den Namen Drehstrom verleiht.

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Dreiphasenstrom

siehe Drehstrom

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Drosselspule

elektrisches Bauelement

Eine Drosselspule ist eine Drahtspule, die aus mehreren Windungen besteht. Die Drosselspule schützt Anlagenteile und Bauelemente gegen Überspannungen, weil sie Wechselstrom gegen Drehstrom absperrt. Damit lassen sich auch Spannung und Strom innerhalb von Wechselstromkreisen regeln.

In Stromrichteranlagen der Starkstromtechnik dienen Drosselspulen zur Glättung des Gleichstromes und zur Begrenzung des Zulässigen. Als Reihendrosselspulen werden sie zur Begrenzung der Höhe der Kurzschlussströme eingesetzt. Die Ladestromdrosseln dienen der Kompensation des kapazitiven Ladestromes von Leitungen. In Drehstromnetzen werden einphasige Drosselspulen unterschiedlicher Ausführungen zur Erdung von Transformator-Sternpunkten eingesetzt.

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Durchlauferhitzer

Gerät zur Wassererwärmung

Der Durchlauferhitzer ist ein Gerät, bei dem mittels Strom oder Gas Wasser erhitzt werden kann. Es ist an eine Wasserleitung angeschlossen und wird bei Entnahme von warmen Wasser wieder aufgefüllt und erneut erwärmt.

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Durchleitung

Gastransport durch fremdbetriebene Gasleitungen

Mit dem Begriff Durchleitung ist der Gastransport durch fremdbetriebene Leitungen beschrieben. Dies ist durch die Verbändevereinbarung möglich, in der festgelegt wurde, dass die Versorgung von Gaskunden auch durch nicht ortsansässige Unternehmen durchgeführt werden kann. (ähnlich wie beim Strommarkt).

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Durchschnittsverbrauch

mittlerer Verbrauch von z.B. Energie oder Wasser in Bezug auf ein bestimmtes Profil oder gegebene Rahmenbedingungen

Der Durchschnittsverbrauch an Energie oder Trinkwasser wird immer in Bezug auf ein Profil (z.B. Single-, Familienhaushalt oder Doppelhaushälfte, Einfamilienhaus) ermittelt. So liegen vom Verband Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW) Durchschnittswerte für Strom vor, die den durchschnittlichen Verbrauch für Haushaltgrößen und die Anzahl der darin lebenden Personen angeben. Anhand des Durchschnittsverbrauchs kann ein Vergleich zum eigenen, tatsächlichen Verbrauch erfolgen. Durschnittsverbräuche werden darüber hinaus auch bei der Angabe technischer Details von Haushaltgeräten veröffentlicht (z.B. durchschnittlicher Wasserverbrauch einer Waschmaschine).

Der Durchschnittverbrauch ist jeweils nur ein Mittelwert aufgrund festgelegter Rahmenbedingungen, der dem Vergleich zum tatsächlich ermittelten Wert dient.

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DVGW

Abk. für Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.

Der DVGW ist eine 1859 gegründete Vereinigung des deutschen Gas- und Wasserfaches. Er ist politisch und wirtschaftlich unabhängig und neutral und er verfolgt ausschließlich sowie unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Der DVGW erfüllt den satzungsgemäßen Auftrag, das Gas- und Wasserfach in technischer und technisch-wissenschaftlicher Hinsicht unter besonderer Berücksichtigung von Sicherheit und Hygiene zu fördern.

Seine Mitglieder sind auf dem Gebiet der Gas- und Wasserversorgung tätige Ingenieure als persönliche Mitglieder, Unternehmen der Gas- und Wasserwirtschaft, im Gas- und Wasserfach tätige Firmen, Behörden, Institute und Organisationen. Leistungsspektrum des DVGW:

Zu den satzungsgemäßen Aufgaben des DVGW gehören neben der Erstellung von technischen Regelwerken, nationale Regelwerke, europäisches Regelwerk, Prüf- und Zertifizierungswesen, Sachverständigenwesen, Anerkennung von Fachfirmen, Schaden- und Unfallforschung, Fachberatung, Berufsbildung und Fachschulung, Forschung und Entwicklung, sowie nationale, europäische und internationale Zusammenarbeit. (Informationen auch unter www.dvgw.de)

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EFH

Einfamilienhaus

EFH ist eine Abkürzung für Einfamilienhaus, die häufig in der Immobilienbranche verwendet wird.

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Eigenanlagen

Kraftwerke zur Deckung des Eigenbedarfs

Eigenanlagen sind Kraftwerke von Industrieunternehmen, die zur vollständigen oder teilweisen Deckung des Eigenbedarfes an Strom betrieben werden. Dabei wird die Überproduktion der Anlagen in das öffentliche Netz eingespeist.

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Einspeisen

zuführen elektrischer Energie

Einspeisen = speisen ist das Zuführen von elektrischer Energie. Ein Beispiel hierfür wäre Energie aus dem Netz in ein elektrisches Gerät oder von hochfrequenter Energie in eine Antenne.

 

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Einspeisevergütung

Gesetzlich geregelte Vergütung an private Betreiber von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien für die Einspeisung von Strom in öffentliche Stromnetze.

Zum 1. August 2004 ist das novellierte Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) in Kraft getreten. Die Netzbetreiber sind danach verpflichtet, den in ihrem Netzgebiet erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien abzunehmen und zu vergüten.

Die Einspeisevergütung entscheidet maßgeblich über die Wirtschaftlichkeit von Anlagen zur dezentralen Energieversorgung (Blockheizkraft) und die Nutzung regenerativer Energiequellen. Das Einspeisegesetz verpflichtet die Energieversorgungsunternehmen, Strom aus Wind- und Sonnenenergie zu 90% ihrer durchschnittlichen Stromverkaufserlöse zu vergüten.

Für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen beträgt die Vergütung je nach Aufstellort (Dach, Fassade, Freifläche) bis einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 30 Kilowatt mindestens 51,30 Cent pro Kilowattstunde, bis einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 100 Kilowatt mindestens 56,30 Cent pro Kilowattstunde und ab einer installierten elektrischen Wirkleistung über 100 Kilowatt mindestens 43,42 Cent pro Kilowattstunde.

Für Strom aus Biomasse beträgt die Vergütung für Anlagen bis einschließlich 150 kW Leistung 11,33 Cent pro Kilowattstunde, einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 500 Kilowatt mindestens 9,75 Cent pro Kilowattstunde, bis einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 5 Megawatt mindestens 8,77 Cent pro Kilowattstunde und ab einer installierten elektrischen Wirkleistung von 5 Megawatt bis 20.000 Megawatt mindestens 8,27 Cent pro Kilowattstunde.

Für Strom aus Wasserkraft beträgt die Vergütung für Anlagen bis einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 500 Kilowatt mindestens 9,67 Cent pro Kilowattstunde, bis einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 5 Megawatt mindestens 6,65 Cent pro Kilowattstunde.

Erzeuger von Strom aus Deponie-, Klär- und Grubengas erhalten eine Vergütung für Anlagen bis einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 500 Kilowatt mindestens 7,55 Cent pro Kilowattstunde, bis einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 5 Megawatt mindestens 6,55 Cent pro Kilowattstunde.

Für Strom aus Geothermie beträgt die Vergütung bis einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 5 Megawatt mindestens 15,00 Cent pro Kilowattstunde und ab einer installieren elektrischen Leistung von 10 Megawatt mindestens 14,00 Cent pro Kilowattstunde. Die Vergütung bis einschließlich einer installierten elektrischen Leistung von 20 Megawatt beträgt mindestens 8,95 Cent pro Kilowattstunde und ab einer installierten elektrischen Wirkleistung über 20 Kilowatt mindestens 7,16 Cent pro Kilowattstunde.

Für Strom aus Windkraftanlagen aus Onshore-Anlagen beträgt die Vergütung mindestens 8,53 Cent pro Kilowattstunde für die Dauer von fünf Jahren gerechnet ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Danach beträgt die Vergütung für Anlagen, die einer Grundvergütung entspricht, mindestens 5,39 Cent pro Kilowattstunde.

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Eintarif

Tarif ohne Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenzeit

Von einem Eintarif spricht man, wenn bei einem Tarif nicht zwischen Tagesstrom (Hauptzeit) und Nachstrom (Nebenzeit) unterschieden wird, also nur ein Arbeitspreis gilt. Die meisten bundesweit angebotenen Tarife sind Eintarife.

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Eintarifzähler

siehe Tarifzähler.

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Elektrik

Elektrizitätslehre = Teilgebiet der Physik

Das Gebiet der Elektrik befasst sich mit Erscheinungen der Elektrizität und wegen der engen Verknüpfung mit magnetischen Erscheinungen, zählt die Magnetik ebenfalls zur Elektrik. Hauptbereiche der Elektrik stellen die Elektrostatik sowie die Elektrodynamik dar.

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Elektrische Arbeit

kennzeichnet abgenommene Leistung und Zeitdauer

Elektrische Arbeit [ W ] ist die Umwandlung von kinetischer elektrischer Energie in andere Energieformen. Sie ist das Produkt aus Leistung und Zeit - W = P * T

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Elektrische Arbeit

Bewegung von Ladungsträgern

Elektrische Arbeit [ W ] ist die Umwandlung von kinetischer elektrischer Energie in andere Energieformen. Sie ist das Produkt aus Leistung und Zeit - W = P * T

Elektrische Energie

Energie im elektrischen Feld

In einem elektrischen Feld vorhandene Energie ist elektrische Energie. Sie ist stets an elektrische Ladungen gebunden und tritt in potentieller und kinetischer Form auf.

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Elektrische Feldstärke

Messgröße des elektrischen Feldes

Sie ist die Messgröße des elektrischen Feldes, welche die Erscheinungen des elektrischen Strömungs- und des elektrostatischen Feldes beschreibt. Sie bildet sich aus dem Quotienten des Spannungsabfalls je Längeneinheit.

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Elektrische Ladung

Ursache von elektrischen Vorgängen

Elektrische Ladungen sind die Ursache von elektrischen Vorgängen, da sie die Grundeigenschaft bestimmter materieller Erscheinungen kennzeichnen. Man unterscheidet aufgrund der zwischen den Ladungen auftretenden Kraftwirkungen positive und negative Ladungen.

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Elektrische Leitfähigkeit

Maß zur Messung eines elektrischen Stromflusses

Die elektrische Leitfähigkeit ist ein Maß für die Summe aller im Wasser gelösten Ionen, bzw. der gelösten Salze. Bei natürlichen Wässern verursachen die Härtebildner (Gesamthärte, Karbonathärte) den größten Teil der elektrischen Leitfähigkeit. Durch die negativen oder positiven elektrischen Ladungen der Ionen (Kationen und Anionen) wird ein Stromfluss im Wasser ermöglicht. Dies macht man sich bei der Messung der elektrischen Leitfähigkeit zunutze. Man misst also den zwischen zwei Polen fließenden Strom. Sind viele Salze im Wasser gelöst, zum Beispiel im Meerwasser, fließt auch viel Strom. Es wird dann eine hohe Leitfähigkeit angezeigt. Sind wenige Salze gelöst, z. B. im destillierten Wasser, wird wenig Strom geleitet, es wird eine geringe Leitfähigkeit gemessen.

Anders:
Die elektrische Leitfähigkeit [ k ] (Kappa) eines Werkstoffes ist ein Maß für das Vermögen, den elektrischen Strom zu leiten. Sie ist abhängig von der Ladungsträgerbeweglichkeit und von der Konzentration der Leitungselektronen. Z.B. ist die Leitfähigkeit von Metallen um ein Vielfaches höher als bei Kunstoffen. Dies ist ein Grund, warum Kunstoffe als elektrische Nichtleiter bezeichnet werden.

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Elektrische Spannung

Energiedifferenz zwischen zwei Punkten

Bezogen auf die Elektrizitätsmenge ist die elektrische Spannung [U] die Energiedifferenz einer Elektrizitätsmenge zwischen zwei Punkten. Sie wird in der Einheit Volt angegeben.

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Elektrischer Widerstand

Behinderungsgrad des Stromflusses

Der elektrische Widerstand [ R ] ist die Behinderung eines Stromflusses. Den Grad der Stromflussbehinderung kennzeichnet der Widerstandswert. Er wird in der Einheit Ohm angegeben.

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Elektrisches Feld

Feld bewegter elektrischer Ladungen

Das elektrische Feld ist ein Feld bewegter elektrischer Ladungen, was nur an seinen Wirkungen erkennbar und nachweisbar ist. Es erscheint als räumlicher Zustand der Materie, bildet sich in Leitern aus, hat richtungsbehaftete Messgrößen (Vektorfeld), hat in sich geschlossene Feldlinien.

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Elektrisches Strömungsfeld

siehe Elektrisches Feld.

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Elektrizität

siehe Strom.

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Elektrizitätsmenge

Physikalische Größe

Die Elektrizitätsmenge [ Q ] ist die Menge von Elementarladungen. Achtung! Elektrizitätsmenge kann auch unter dem Begriff Ladung verwendet werden.

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Elektroden

metallischer Leiter

Elektroden sind Leiter (meist metallisch), die zum Leiten elektrischer Ladungsträger in eine Flüssigkeit, in ein Gas, ins Vakuum oder auf die Oberfläche eines festen Körpers dienen (siehe z.B. Elektrolyse). Man bezeichnet die positive Elektrode als Anode, die negative als Kathode.

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Elektroheizung

elektrisch betriebene Heizung zur Erwärmung

Eine Elektroheizung ist allgemein eine Erwärmung mit Hilfe von elektrischem Strom. Im engeren Sinne werden darunter Heizkörper verstanden, die im Rahmen der Haustechnik der Heizung der Innenräume von Gebäuden dienen. Als problematisch gilt der Gesamtwirkungsgrad - der die Stromerzeugung einschließt - im Vergleich zur direkten Verbrennung von fossilen Energieträgern. Zudem sind bei allen Systemen ? auch bei Nutzung verbilligten Nachtstroms ? die Energiekosten in der Regel vergleichsweise hoch, was allerdings bei nur gelegentlich genutzten Räumen weniger ins Gewicht fällt und durch die niedrigen Installations- und die entfallenden Wartungskosten dann weitgehend kompensiert wird.

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Elektroherd

Mit Strom betriebenes Gerät zum Garen von Lebensmitteln

Ein Elektroherd, auch E-Herd genannt, ist ein Gargerät, das mit elektrischem Strom betrieben wird und zum Garen von Lebensmitteln dient. Er besteht aus einer Kochstelle und einem Backofen. Kochstellen unterteilt man je nach Bauweise in Kochplatten und Kochzonen. Kochplatten bestehen aus Gusseisen und sind fest in einer Kochmulde aus Edelstahl eingebaut. Es gibt Normal-, Automatik- und Blitz- oder Schnellkochplatten. Diese sind meistens mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Kochzonen sind gekennzeichnete Stellen eines Kochfeldes aus Glaskeramik. Sie haben eine glatte Oberseite. Auch Halogen- und Induktionskochstellen besitzen Glaskeramik-Kochfelder.

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Elektrolyse

stromabhängige Zersetzung von gelösten Verbindungen

Das Zersetzen einer gelösten oder geschmolzenen Verbindung mit Hilfe des elektrischen Stromes nennt man Elektrolyse. Positiv geladene Kationen sowie negativ geladene Anionen scheiden sich hierbei ab. Die abgeschiedene Menge ist proportional der Strommenge, die den Elektrolyten durchflossen hat. Die Elektrolyse dient der Gewinnung der Alkalimetalle sowie einiger Schwermetalle. Sie dient ebenfalls der Gewinnung von Wasserstoff, bei der Elektroanalyse und zum Galvanisieren.

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Elektrolyt

Stromleiter in wässriger Lösung

Der Elektrolyt ist ein Stoff, der in einer wässrigen Lösung den elektrischen Strom leitet. Bei der Lösung in Wasser trennen sich die Moleküle eines Elektrolyten in frei bewegliche elektrisch geladene Ionen und ermöglichen somit den Stromfluss.

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Elektromagnetische Schwingungen

siehe auch Elektromagnetische Wellen

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Elektromagnetische Strahlung

auch elektromagnetische Welle

Elektromagnetische Strahlung erfolgt durch die Ausbreitung des elektromagnetischen Feldes bei sich ändernden elektrischen und magnetischen Feldstärken im Raum. Dieser Vorgang wird anschaulicher auch als Welle bezeichnet und somit kann man auch von elektromagnetischen Wellen sprechen.

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Elektromagnetische Wellen

sich räumlich ausbreitende elektromagnetische Schwingungen

Elektromagnetische Wellen beruhen auf periodischen Veränderungen elektrischer und magnetischer Felder. Die Schwingungen sind bei einem Schwingkreis zu beobachten (bestehend aus einem Kondensator und einer Spule), wobei sich ein Kondensator entlädt und über die Selbstinduktion der Spule wieder auflädt. Die erzeugte Energie kann als elektromagnetische Wellen über einen offenen Schwingkreis abgestrahlt werden. Die elektromagnetischen Wellen sind alle von gleicher Wesensart und unterscheiden sich nur in ihrer Frequenz bzw. Wellenlänge; so umfassen die Radiowellen das Gebiet von rund 104 Hz bis 1013 Hz, das Licht den Bereich von rund 1013 Hz bis 1017 Hz; daran anschließend mit 1018 bis 1020 Hz die Röntgenstrahlen

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Elektromagnetisches Feld

Raum elektromagnetischer Erscheinungen

Als elektromagnetisches Feld bezeichnet man den physikalischen Raum, in dem elektromagnetische Erscheinungen auftreten.

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Elektromechanischer Wandler

Wandler für elektrische in mechanische Energie und umgekehrt

Der elektromechanische Wandler wandelt elektrische in mechanische Energie um und umgekehrt.

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Elektrometer

elektrisches Messinstrument

Der Elektrometer beruht auf der Kraftwirkung zwischen geladenen Metallelektroden. Er dient zur Messung von elektrischen Spannungen, Ladungen sowie diversen anderen elektrischen Größen. Der wohl bekannteste Elektrometer ist der Quadrantenelektrometer.

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Elektromotor

Wandler elektrischer Energie in mechanische Energie

Der Elektromotor ist ein Wandler elektrischer Energie in mechanische Energie. Sie erreichen im kleinen Leistungsbereich (bis ca. 1000 Watt) typische Wirkungsgrade von 60 - 90 Prozent. Bei höheren Leistungen (über 1000 Watt) sind Wirkungsgrade bis 98 Prozent durchaus möglich. Somit liegen sie dicht am theoretischen Wirkungsgrad von 100 Prozent. Elektromotoren dienen zum Antrieb von Lüftern, Haushaltsmaschinen, elektrischen Werkzeugen, Hilfssystemen, wie z.B. Autoscheibenwischer sowie zur Positionierung von beispielweise Festplattenköpfen, Autofenstern, Rolladen im Haushalt. Großtechnisch werden Elektomotoren zum Antrieb von Maschinen wie Drehbänken, Rührwerken usw., im Verkehrsbereich zum Antrieb von Schienenfahrzeugen genutzt. Für den Einsatz in Autos besteht derzeit einzig und allein das Problem der Stromversorgung.

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Elektron

Ladungsträger

Das Elektron ist Träger der negativen Elementarladung. Elektron: Q= -e Aus Elektronen besteht die Hülle, die den positiv geladenen Atomkern umgibt. Durch die Bewegung der Elektronen fließt elektrischer Strom.

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Elektronenröhre

Steuerungs- und Verstärkerelement

Eine Elektronenröhre ist ein gasdichtes Gefäß (Röhrenkolben), in dem elektrischer Strom in einer Gasfüllung oder im Hochvakuum geleitet wird. Im Kolben befinden sich mehrere Elektroden, wobei die Kathode sowie die Anode die wichtigsten sind. Aus der Kathode tritt der Strom aus und in die Anode tritt er ein. Es gibt noch weitere Elektroden, die als Gitter bezeichnet werden, welche den Elektronenstrom steuern. Die Hochvakuumröhren besitzen meist eine Glühkathode, die von einer zylinderförmigen Anode umgeben ist.

Die Elektronenröhre ist der Vorläufer des Transistors, einem Halbleiterbauelement, das sich aus Germaniumschichten zusammensetzt. Die Vorteile des Transistors gegenüber der herkömmlichen Elektronenröhre sind u.a. seine geringe Größe, seine mechanische Unempfindlichkeit, die meist niedrige Betriebsspannung sowie niedrige Herstellungskosten.

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Elektroroller

Elektronisch betriebenes Kraftrad

Der Elektroroller ist ein mit Elektroenergie betriebenes Kraftrad. Das Fahrzeug ist mit einer wiederaufladbaren Batterie und teilweise mit einem integrierten Ladegerät ausgerüstet. Die Batterie kann an jeder Elektrotankstelle und mittels eines Ladegerätes auch an Haushaltssteckdosen aufgeladen werden.

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Elektrosmog

Elektrische Leiter, die unter Spannung stehen, bewirken in ihrer Umgebung elektrische Felder, fließt dabei Strom durch die Leiter, entsteht zusätzlich ein Magnetfeld. Elektromagnetische Felder treten in hochfrequenter (TV, Radio, Funkgeräte) und in niederfrequenter Form (Stromleitungen, diverse Maschinen und Geräte) auf. Gesundheitliche Schäden durch diesen Elektrosmog konnten bisher ebenso wenig nachgewiesen wie ausgeschlossen werden.

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Elektrotechnik

befasst sich mit den technischen Anwendungen der Elektrotechnik

Die Elektrotechnik ist die Disziplin der technischen Wissenschaften, welche sich mit den technischen Anwendungen der Elektrotechnik beschäftigt. Sie wird oft in die Bereiche der Leistungselektrik und Informationselektrik (Informationstechnik) gegliedert.

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Elementarladung

kleinster Ladungsbetrag eines Elementarteilchens

Eine Elementarladung [ e ] ist der kleinste, nicht mehr teilbare Ladungsbetrag eines Elementarteilchens. Elementarteilchen sind z.B. Protonen im Atomkern, Elektronen in der Atomhülle eines chemischen Elements.

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Emissionshandel

Wirtschaftlicher Handel mit Emissionszertifikaten mit dem Ziel der Minderung von Treibhausgasemissionen

Im Kyoto-Protokoll haben sich die beteiligten Industriestaaten 1997 verpflichtet, den Ausstoß klimaschädlicher Gase - wie zum Beispiel Kohlendioxid - bis zum Zeitraum 2008-2012 um 5% gegenüber 1990 zu senken. Die Europäische Union hat zugesagt, ihre Emissionen während der Jahre 2008 bis 2012 um acht Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu verringern.

Um diese Zielsetzung zu erreichen, haben sich die Mitgliedstaaten der EU zu nationalen Klimaschutzzielen verpflichtet. Deutschland hat zugesagt, die Treibhausgasemissionen im gleichen Zeitraum um 21 % (bezogen auf 1990) zu reduzieren.

Im Rahmen der Umsetzung des Kyoto-Protokolls ist innerhalb der Europäischen Union am 1. Januar 2005 der Emissionshandel gestartet. Auf der Basis der im Oktober 2003 in Kraft getretenen Emissionshandelsrichtlinie wurden die EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, Nationale Allokationspläne zur Umsetzung des Emissionshandels zu verabschieden.

Das Emissionshandelssystem schafft eine wirtschaftliche Basis, den Ausstoß des klimaschädlichen Gases CO2 dort zu reduzieren, wo es am kostengünstigsten ist. Den Wirtschaftssektoren und jeder betroffenen Anlage wurden konkrete Minderungsziele zugeordnet und in diesem Umfang Emissionszertifikate für die erste Handelsperiode kostenlos zum 30. September 2004 zur Verfügung gestellt. Die Zertifikate sind handelbar und dienen somit als eine Art Währung. Erreicht das Unternehmen die Ziele durch eigene kostengünstige CO2-Minderungsmaßnahmen, kann es nicht benötigte Zertifikate am Markt verkaufen. Alternativ muss es Zertifikate am Markt zukaufen, wenn eigene Minderungsmaßnahmen teurer würden. Erfüllt das Unternehmen seine Minderungsverpflichtung nicht, werden Sanktionen fällig, die in der ersten Handelsperiode 40 Euro pro Tonne Kohlendioxid betragen - und die nicht erreichte Minderungsverpflichtung muss im Folgejahr zusätzlich erbracht werden. In Deutschland können die Betreiber von ca. 2400 Anlagen am Emissionshandel seit 2005 teilnehmen. Es sind insbesondere alle großen Feuerungsanlagen (größer 20 MW Feuerungswärmeleistung) sowie die größeren Anlagen der energieintensiven Sektoren.

Die rechtliche Grundlage in Deutschland bildet das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG). Das TEHG trat am 15. Juli 2004 in Kraft. In Deutschland werden die CO2-Emissionsrechte an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX) gehandelt.

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Empfänger

Aufnehmer von Signalen und Frequenzenbereichen aller Art

Ein Empfänger nimmt Signale und Frequenzbereiche der Umwelt auf und wandelt diese in akustische und optische Signale um (Satellitenempfänger). Ein Allwellenempfänger wird z.B. auf Schiffen eingesetzt und dient dem Empfang aller eingehenden Frequenzen sowie von Messsignalen. Ein Strahlungsempfänger weist Elektromagnetische Strahlung nach.

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Endenergie

Nach Umwandlung an den Endverbraucher abgegebene Energie

Endenergie ist die Energie, die letztendlich an den Endverbraucher geliefert wird. Sie wird nach Umwandlung der Primärenergie durch Kraftwerke, Raffinerien o.ä. zur Vergütung gestellt. In der Energiestatistik wird dieser Endverbraucherbereich in die Sektoren Haushalt, Industrie und Verkehr unterteilt.

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Endlagerung

endgültige Lagerung radioaktiver Abfälle

Bei der endgültigen Lagerung von radioaktiven Abfällen muss besonders darauf geachtet werden, dass mögliche austretende Stoffe nicht in die Umwelt gelangen.

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EnEG

Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden

Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) trat am 22. Juli 1976 in Kraft und wurde zum 1. September 2005 neu gefasst. Das ergänzte EnEG gibt einen klaren, einheitlichen Rahmen für die Energieausweise (§ 5a EnEG) vor - sowohl für Neubauten wie auch für Bestandsgebäude. Energieausweise bieten Mietern und Käufern, aber auch den Eigentümern hilfreiche Informationen über die energetische Qualität von Gebäuden und erleichtern ihnen so den Vergleich verschiedener Gebäude. Damit wird ein deutlicher Anreiz zu verstärkter energetischer Sanierung des Gebäudebestandes gesetzt.

Das EnEG besagt u.a. in §1: Wer ein Gebäude errichtet, das seiner Zweckbestimmung nach beheizt oder gekühlt werden muß, hat, um Energie zu sparen, den Wärmeschutz nach Maßgabe der nach Absatz 2 zu erlassenden Rechtsverordnung so zu entwerfen und auszuführen, daß beim Heizen und Kühlen vermeidbare Energieverluste unterbleiben.

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Energie

Fähigkeit Arbeit zu verrichten oder Wärme abzugeben (Einheit: Joule/J)

Energie ist die Fähigkeit oder Möglichkeit eines Systems, Arbeit zu verrichten. Gemessen wird Energie in der Einheit Joule (J) als Produkt von Zeit und Leistung. Ein Joule entspricht einer Wattsekunde (WS). Nach der Reihenfolge ihres Einsatzes lässt sich Energie in verschiedene Stufen einteilen: Primärenergien kommen in der Natur direkt vor, wie Stein- und Braunkohle, Erdöl oder Erdgas sowie erneuerbare Energiequellen. In den meisten Fällen muss diese Primärenergie in Kraftwerken, Raffinerien etc. in Sekundärenergie umgewandelt werden (Koks, Briketts, Strom, Fernwärme, Heizöl oder Benzin). Die Energie am Ort des Verbrauchs ist die Endenergie, die in Nutzenergie umgewandelt wird - in Heiz- und Prozesswärme, Licht sowie mechanische Energie. (Bewegungs- oder kinetische Energie)

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Energie-Versorgung Schwaben AG

Ehemaliger schwäbischer Energieversorger mit Sitz in Stuttgart

Die Energie-Versorgung Schwaben wurde 1939 gegründet. Das Unternehmen ist 1997 in der Energie Baden-Würtemberg AG aufgegangen- eine Konsequenz aus dem Beschluss des Aufsichtsrats zur Verschmelzung der beiden Versorger Badenwerk und Energie-Versorgung Schwaben AG. Die regionale Versorgung und Betreuung der Kunden übernimmt weiterhin die EnBW Energie-Versorgung Schwaben AG.

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Energiearten und Energieumwandlungen

Energieumwandlung ist die Überführung einer Energieart in eine Andere

Energie existiert in der Natur in verschiedenen Formen, als Wärmeenergie, Bewegungsenergie, potenzielle Energie (Lageenergie), kinetische Energie (Bewegungsenergie), Lichtenergie, elektrische Energie, chemische Energie und Kernenergie. Energie ist immer an Materie (einen Stoff) gebunden. Beispielsweise wird Elektrische Energie von Elektronen oder Ionen transportiert.
Wird mit Hilfe von Energie eine Arbeit verrichtet, wandelt sich immer die zugeführte Energie in eine andere Energieform um. Es gilt allgemein, dass Energie nicht vernichtet und nicht neu geschaffen werden kann.
Man kann Energie nur in eine andere Energieform umwandeln. Dabei entstehen aber immer Verluste. Nur ein Teil wird in eine Neue, nutzbare Energieform, ein anderer Teil in eine nicht oder nur schwer nutzbare Energieform umgewandelt. So wird zum Antrieb eines Autos die chemische Energie des Treibstoffes eingesetzt, bei einem Wasserkraftwerk die potenzielle Energie des gestauten Wassers, bei einem Windkraftwerk die Bewegungsenergie der Luft, in einem Kernkraftwerk die nukleare Energie der Atomkerne und zum Erwärmen einer Kochplatte elektrische Energie. Zum Beispiel setzt ein Automotor die zugeführte chemische Energie nicht nur in nutzbare Bewegungsenergie, sondern zu einem Teil auch in Wärmeenergie um. Diese Wärme wird dann beispielsweise zur Erwärmung des Innenraumes genutzt.

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Energieausweis

Energieausweis

Der Energieausweis gibt Auskunft über die energetische Qualität eines Gebäudes. Mit ihm hat die Bundesregierung die EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in nationales Recht umgesetzt. Die derzeitige Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) wird voraussichtlich im Herbst 2009 in Kraft treten. Demnach müssen beispielsweise Vermieter, die ein Haus neu gebaut haben oder ein nach 1965 gebautes Haus besitzen, jedem neuen Mieter einen Energieausweis vorlegen können. In der EnEV ist auch die offizielle Bezeichnung Energieausweis entgegen der früheren Energiepass vorgeschrieben. Der Vermieter kann sich entscheiden, ob er einen Bedarfs- oder einen Verbrauchs-Energieausweis wählen will. Der Bedarfsausweis ermittelt den Energiebedarf eines Hauses für Heizung, Warmwasser und Lüftung, die bei einer durchschnittlichen Nutzung benötigt wird. Beim Verbrauchsausweis wird der witterungsbereinigte Energieverbrauch des Hauses anhand vorhandener Heizkostenabrechnungen aus mindestens drei Heizperioden berechnet.

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Energiebedarf

Zugang an Energie für ein Land, die Industrie, einen Haushalt oder ein Gebäude

Berechnungen der Vereinten Nationen haben ergeben, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf etwa 10 Milliarden Menschen ansteigen wird. Parallel zum Bevölkerungswachstum wird sich trotz aller weiteren Anstrengungen zur rationellen Energienutzung der globale Energiebedarf deutlich erhöhen.

Bis zum Jahr 2020 wird nach Berechnungen des Weltenergierates der weltweite Primärenergieverbrauch von heute rund 12 Mrd. t SKE pro Jahr in Abhängigkeit von den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklungen auf ein Niveau zwischen 16 und 24Mrd. t SKE pro Jahr ansteigen.

Dieser Zuwachs wird sich im wesentlichen auf Fossile Energieträger stützen, die derzeit knapp 90% des Bedarfs decken. Wasserkraft und Kernenergie decken derzeit etwa gleichgewichtig die verbleibenden zehn Prozent.

Ca. 40 Prozent des weltweiten Energiebedarfes wird durch Elektrische Energie gedeckt. Spitzenreiter im Verbrauch dieses Anteils sind mit ca. 20 Prozent elektrische Antriebe. Danach ist die Beleuchtung mit 19 Prozent, die Klimatechnik mit 16 Prozent und die Informationstechnik mit 14 Prozent am weltweiten elektrischen Energiebedarf beteiligt.

Die aktuellen Daten über den Energiebedarf in Deutschland hält das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im jährlichen Energiedatenreport bereit.

In der Gebäudetechnik kann darüber hinaus der Energiebedarf für ein Gebäude berechnet werden. Gebäudeform, Gebäudeausrichtung und Gebäudetyp beeinflussen dabei den Energiebedarf.

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Energiebroker

siehe Strombroker.

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Energieeinheiten

Einheiten mit Energiebezug

Als Energieeinheiten werden das Newtonmeter (Nm), das Joule (J) und die Wattsekunde (Ws) verwendet. Dabei gilt: 1 Nm = 1 J = 1 Ws

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Energieeinsparverordnung EnEV

Verordnung zu Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebereich

Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2002) wurde erstmalig zum 01.02.2002 eingeführt. Die Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden beinhaltet unter anderem Informationen zum neuen Energieausweis für Gebäude sowie zu Niedrigenergiehäusern und Förderung. Die Verordnung hat zum Ziel den Wärme- und Energiebedarf im Gebäudebereich weiter zu senken. Dabei zielt die Verordnung hauptsächlich auf die Beheizung und die Warmwasserbereitung im Gebäudebereich ab und verknüpft diese beiden Gebiete.

Aktuell gilt die EnEV 2007, die am 1.10.2007 in Kraft trat. Die neue EnEV setzt die EU-Richtlinie für energieeffiziente Gebäude in deutsches Recht um und wird ab 2008 den Energieausweis auch im Baubestand schrittweise einführen. Wie bei den bisherigen Verordnungen wird mit einem erhöhten Investitutionsschub und Innovationsanreizen im Bereich der Gebäudesanierung gerechnet.

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Energieetikett

gesetzlich vorgeschrieben; kennzeichnet Energieverbrauch bei Haushaltsgeräten

Das europaweit gesetzlich vorgeschriebene Energieetikett ist beim Neukauf von Haushaltsgeräten - wie z.B. Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Geschirrspülmaschinen, aber auch bei Haushaltslampen - eine wichtige Entscheidungshilfe. Das Etikett, das an jedem Gerät im Verkaufsraum kleben muss, gibt Auskunft über Sparsamkeit und Leistungsfähigkeit. Die Farbskala reicht von: grün (A= ausgesprochen günstiger Energieverbrauch) bis rot (G= Großer Stromräuber) und zeigt auf einen Blick, wie der Energieverbrauch bei dem jeweiligen Fabrikat einzuschätzen ist.

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Energieformen

Primärenergie, Sekundärenergie, Endenergie, Nutzenergie

Im Rahmen der Energieversorgung und -anwendung wird zwischen verschiedenen Energieformen unterschieden: Primärenergie, Sekundärenergie, Endenergie, Nutzenergie sowie Energiedienstleistung. Nach dem Energieerhaltungssatz kann Energie nicht vernichtet, sondern nur von einer Energieform in andere Energieformen gebracht werden.

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Energiekosten

alle Kosten, die bei Erzeugung und Verteilung von Energie entstehen

Alle Kosten, die bei der Erzeugung und Verteilung von Energie entstehen z.B. Instandhaltungskosten, Betriebsmittel, Personalkosten oder Investitionskosten summieren sich in den Energiekosten.

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Energiepass

Energiepass

siehe Energieausweis Energiepass ist eine veraltete Bezeichnung für den Energieausweis. In der Energieeinsparverordnung von 2007 wurde als öffentlich-rechtlicher Begriff ?Energieausweis? festgelegt.

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Energiepolitik

wesentlicher Bestandteil der Wirtschaftspolitik im Dienst allgemeiner wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Ziele

Energiepolitik ist ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaftspolitik und steht im Dienst der allgemeinen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Ziele. Eine sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung ist eine Grundvoraussetzung für die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft und die Befriedigung fundamentaler Bedürfnisse der Bürger. Im Hinblick auf die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen spielen für die Energiepolitik Maßnahmen, die auf eine Verminderung der durch Energieerzeugung und -verwendung hervorgerufenen Emissionen abzielen, eine wichtige Rolle.

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Energiereserven

Vorräte an nachgewiesenen fossilen Brennstoffen

Die in der Erde lagernden Vorräte an fossilen Brennstoffen (Fossile Energieträger), die nachgewiesen, sicher verfügbar und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbar sind, bezeichnet man als Energiereserven. Gleichbleibenden Energiebedarf und gleichbleibende Nutzung unterstellt, reichen die derzeit bekannten Welt-Energiereserven an Erdöl und Erdgas 43 bzw. 66 Jahre und bei Kohle circa 170 Jahre.

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Energieressourcen

noch nicht gewinnbare Vorräte an Energieträgern

Neben den Energiereserven gibt es nachgewiesene und vermutete Vorräte von Energieträgern (sogenannte Energieressourcen), die jedoch derzeit aus technischen und/oder wirtschaftlichen Gründen noch nicht gewinnbar sind.

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Energiesparen

Massnahmen zur Verminderung des Energieverbrauches

Unter Energiesparen versteht man Maßnahmen, die den Energieverbrauch vermindern. Dabei gibt es für den energiebewußten Verbraucher eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Einsparung, ohne auf Komfort verzichten zu müssen: Beispielsweise durch Absenken der Raumtemperatur über Nacht oder indem man unnötigen Verbrauch (Stand-by) vermeidet. Energiesparen kann man des Weiteren auch durch eine Verbesserung der Nutzungsgrade von Geräten und Anlagen sowie durch Energierückgewinnung und Reduzieren des Nutzenergiebedarfs (Beispiel: Gebäudedämmung) oder durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme.

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Energiesparlampe

Kompakt-Leuchtstofflampe gekennzeichnet durch geringen Stromverbrauch

Energiesparlampen - auch Kompakt-Leuchstofflampen genannt - verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen bei gleicher Lichtausbeute. Eine Energiesparlampe mit 15 Watt entspricht in der Leuchtkraft einer herkömmlichen Glühlampe von 75 Watt. Energiesparlampen haben darüber hinaus eine zirka achtmal längere Lebensdauer. Besonders wirtschaftlich einsetzbar sind Energiesparlampen dort, wo Lampen lange in Betrieb sind.

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Energiespeicher

Speicherung von Energie zur späteren Nutzung

Energiespeicher dienen der Speicherung von Energie, um sie später nutzen zu können. Wenn die Speicherung einer gewünschten Energieform wegen Kapazität oder Stillstandsverlusten ungünstig ist, wird auch stattdessen eine andere Energieform gespeichert und erst im Bedarfsfalle umgewandelt, z. B. Wärme und Brennstoff. Bei jeder Energiespeicherung oder Energieumwandlung in die Speicherenergie und deren Rückwandlung treten Energieverluste auf.

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Energieverbrauch

genutzte Energie durch Haushalt und Gewerbe

In Deutschland werden pro Jahr zirka 14.500 Petajoule an Primärenergie verbraucht, davon sind über 90 Prozent fossile Energieträger. Die privaten Haushalte sind beim Endenergieverbrauch mit 30 Prozent Spitzenreiter, gefolgt vom Verkehr mit zirka 28 Prozent sowie der Industrie mit rund 25 Prozent. An vierter Stelle liegen mit zirka 16 Prozent Gewerbe, Handel und Dienstleistungen.

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Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Das EnWG regelt den Strom- und Gasmarkt.

Das Ziel des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist die Liberalisierung von Storm- und Gasmarkt sowie eine möglichst sichere, preisgünstige und umweltverträgliche Energieversorgung. Um Wettbewerbsverhältnisse auf dem leitungsgebundenen Energiemarkt herzustellen, schreibt das Gesetz einen freien Netzzugang vor. Das heißt, der Besitz der Leitungs- und Rohrnetze wurde nicht berührt, allerdings muss der Transport von Gas bzw. Strom von den Netzbetreibern gegen ein Entgelt durchgeführt werden.

Das EnWG unterscheidet die Erzeugung, den Transport und die Verteilung der Energieträger und schreibt für diese Bereiche getrennte Rechnungslegung vor, welche im internationalen Sprachgebrauch auch als Unbundling bezeichnet wird. Da mit dieser Maßnahme noch keine ausreichende Transparenz der angesetzten Kostenbestandteile realisiert wird, diskutiert man auf EU-Ebene, ob legal Unbundling vorgeschrieben werden sollte.

Im Gegensatz zu anderen Staaten wurde der Energiemarkt in Deutschland nicht schrittweise geöffnet, sondern mit in Kraft treten des Gesetzes wurde den Energieverbrauchern die freie Wahl des Lieferanten eingeräumt.

Am 13.07.2005 trat das Zweite Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts in Kraft (BGBl. Teil I, S.1953 vom 12.07.2005). Als Kernelement enthält das Gesetz Vorgaben zur Regulierung und Entflechtung der Energieversorgungsnetze. Damit werden zugleich Richtlinien der Europäischen Union für diesen Bereich umgesetzt.

Das Gesetz ist darüber hinaus die Grundlage für die vier am 29.07.2005 in Kraft getretenen Verordnungen zum Netzzugang und zu den Netzentgelten für Strom und Gas. Die Verordnungen ergänzen und präzisieren die Vorgaben des Zweiten Gesetzes zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts. Sie regeln detailliert die wichtigsten Aufgabenfelder der neuen Bundesnetzagentur.

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EnEV

Energieeinsparverordnung

EnEV ist die offizielle Abkürzung für die Energieeinsparverordnung. Die erste Energieeinsparverordnung trat am 01. Februar 2002 in Kraft. Mit der EnEV 2002 wurden erstmals bauliche und heizungstechnische Anforderungen an Gebäude (Bestand und Neubau) gemeinsam betrachtet. Nachfolgende Verordnungen wurden in der EnEV 2002 zusammengeführt und damit abgelöst. Bis dahin galt die Wärmeschutzverordnung (WSchutzVO) vom 16. August 1994 und die ?Verordnung über energiesparende Anforderungen an heizungstechnische Anlagen und Warmwasseranlagen? vom 04. Mai 1998. Eine später folgende EU-Richtlinie hat alle Mitgliedstaaten dazu verpflichtet bis Januar 2006 einen, damals noch als Energiepass bezeichneten, Energieausweis für Gebäude einzuführen. Dessen Maßgaben sind in der EnEV geregelt. Nachdem die EnEV verschiedene Novellierungen durchlaufen hatte, wurde der Energieausweis am 01. Juli 2008 Pflicht.

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Erdbeben und Vulkanismus

U.a. ausgelöst durch die Verschiebung der Erdplatten

Vor 250 Millionen Jahren gab es einen Urkontinent. Im Laufe der Zeit ist dieser auseinander gebrochen und die einzelnen Teile drifteten auseinander. Nach und nach entstanden die Kontinente. Heute ist die Erdkruste, auch Lithosphäre genannt, keine einheitliche Hülle rund um den Planeten. Sie stellt also keineswegs ein stabiles Gebilde dar, sondern besteht aus einer Anzahl miteinander verklebter und gegeneinander verschiebbarer Platten, die unter den Meeren weniger dick sind als unter den Kontinenten. Diese Platten bewegen sich auf der zähflüssigen Unterlage des Erdmantels. Motor für diese Bewegungen sind Konvektionsströmungen im Erdmantel. Dabei steigt das heiße Magma auf und das kalte Magma sinkt in die tieferen Schichten. Werden die Platten nun durch Bewegung des Magmas im feuerflüssigen Erdinneren verschoben, kann es zum Abreißen der Klebestellen kommen und somit zu Erdbeben. Man spricht von Plutonismus, wenn das Magma die Erdoberfläche nicht erreicht und im Erdmantel stecken bleibt, und von Vulkanismus, wenn das Magma an die Oberfläche dringt.

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Erdgas

Gemisch aus verschiedenen Gasen

Erdgas ist ein Gemisch, das hauptsächlich aus Methan (CH4), Stickstoff (N2), einem geringen Anteil anderer Kohlenwasserstoffe (Ethan, Propan, Butan und Methan) und Spuren von Helium besteht. Aus dem unsichtbaren und von der Natur aus geruchlosem Gas wird hauptsächlich Wärme gewonnen. Das Erdgas, was heute verbraucht wird, ist bereits vor vielen Millionen Jahren in größeren Tiefen unter der Erdoberfläche entstanden. Es hat sich unter besonderen Bedingungen über verschiedene geochemische Umwandlungsprozesse aus organischem Material gebildet. Dieses Gas ist durch Risse und Poren in den Gesteinsschichten nach oben gewandert. Traf es auf eine natürliche Barriere, z. B. eine Aufwölbung gasdichter Schichten, konnte sich eine Gaslagerstätte bilden. Gefördert wird das Gas aus diesen Lagerstätten über Bohrungen. An der Erdoberfläche wird das Gas gereinigt und getrocknet und gelangt anschließend über Pipelinesysteme bis zum Endverbraucher.

Erdgas wird in zwei Arten unterschieden, in Erdgas-E (frühere Bezeichnung: Erdgas H) und Erdgas-LL (frühere Bezeichnung: Erdgas L). Dabei steht LL für einen niedrigen Brennwert (ca. 10 kwh/m³ im Normzustand) und E für einen hohen Brennwert (ca. 12 kWh/m³ im Normzustand).

Erdgas wird im Erdölgebiet als Nassgas (in Erdöl gelöst) und als Trockengas (aus reinen Erdgaslagerstätten) gefördert, beide werden unter dem Begriff Naturgas zusammengefasst.

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Erdöl

dickflüssiges Gemisch aus 500 verschiedenen Kohlenwasserstoffen ( fossiler Energieträger )

Erdöl entstand hauptsächlich aus tierischen Substanzen der Vorzeit und besteht zu 80,4 bis 87 Prozent aus Kohlenwasserstoff, zu 9,6 bis 13,8 Prozent aus Wasserstoff, zu 0 bis 3 Prozent aus Sauerstoff, zu 0 bis 5 Prozent aus Schwefel und zu 0 bis 2 Prozent aus Stickstoff. Je nach Fundort schwankt die chemische Zusammensetzung.

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Erdungswiderstand

Erdungswiderstände werden in Energieverteilungsanlagen zur Sternpunkt-Erdung von Generator- oder Transformatorwicklungen eingesetzt.

Bei der niederohmigen Sternpunkt-Erdung kommen Widerstandspakete mit Drahtelementen aus rostfreiem Stahl zum Einsatz, während bei den hochohmigen Erdungswiderständen in der Regel Widerstandsgewebe als Aktivteil eingesetzt wird.

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Erdwärme

natürliche Wärme der Erde

Geothermische Wärme (Erdwärme) kann - in einer weiten Definition - als die natürliche Wärme der Erde bezeichnet werden, deren Temperatur mit wachsender Tiefe zunimmt. Es handelt sich hierbei neben der Ursprungswärme der Erde (30 %) um die beim Zerfall radioaktiver, in natürlichen Gesteinen enthaltenen Isotope frei werdende Wärme (70 %).

In unserem Erdkern ist es über 6000°C heiß. Die Erdwärme strömt durch die 35 km mächtige Erdkruste bis zur Erdoberfläche. Die Temperatur beträgt dort im Durchschnitt etwa 10°C, je 1000 m Tiefe nimmt sie um rund 30°C zu. Die Energie Erdwärme wird in Thermalquellen schon seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt - in erster Linie an solchen Stellen, wo die Erdkruste dünner ist. Denn dort nehmen die Temperaturen in der Tiefe rasch zu und Warmwasser mit einer Temperatur von 60°C und mehr kommt ab Tiefen zwischen 500 und 2000 m vor. In über 50 Ländern wird inzwischen Tiefenwasser angebohrt. In der Nähe von Paris werden so schon über 100.000 Wohnungen direkt über Wärmepumpen beheizt.

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Erdwärmepumpe

Erdwärmepumpen sind thermodynamische Heizungen, die es ermöglichen Wärme aus dem Erdreich nutzbar zu machen.

Je nach Hersteller werden ca. 2 bis 4 Anteile Umweltenergie und 1 Anteil Elektrische Energie als Heizenergie bereitgestellt. Elektrische Energie wird hauptsächlich als Antriebsenergie genutzt.

Das Funktionsprinzip der Erdwärmepumpe ist identisch dem eines Kühlschrankes. Der wesentliche Unterschied liegt nur im Heizen und Kühlen. Beim Kühlschrank wird dem Lebensmittel die Wärme entzogen, um es zu kühlen. An der Rückseite des Kühlschrankes wird die so entzogene Wärme an die Umwelt abgegeben. Die Wärmepumpe hingegen entzieht die Wärme aus der Umwelt (Erdreich) und führt sie dem Heizungssystem zu.

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Erneuerbare Energien

Energiequellen, die unendlich lange zur Verfügung stehen

Erneuerbare Energien - auch regenerative oder alternative Energien genannt - sind Energieträger/-quellen, die sich ständig erneuern bzw. nachwachsen und somit nach menschlichem Ermessen unerschöpflich sind. Hierzu zählen: Sonnenenergie (mit den indirekten Formen Biomasse, Wasserkraft, Windenergie, Umgebungswärme etc.) sowie Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie.

Einzig die Wasserkraft spielt in der deutschen Energiewirtschaft eine größere Rolle: Etwa 3,5% des Stroms kommen hier zu Lande von den Stauwerken und Talsperren. Sonnenkraft und Windenergie lassen sich in Deutschland ohne Subventionen nicht wirtschaftlich nutzen. Deshalb unterstützen die Energieversorgungsunternehmen viele Projekte, in denen zukünftige Anwendungsmöglichkeiten getestet werden.

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Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG

Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien

Das EEG trat am 1.4.2000 in Kraft. Sein Ziel ist es im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen und den Beitrag Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung deutlich zu erhöhen, um entsprechend den Zielen der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahr 2010 mindestens zu verdoppeln. Es führt u.a. die Vergütungssätze für die Einspeisung aus Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf (s. auch Einspeisevergütung).

Nach Angaben des Bundesumweltministeriums konnte die Branche mit Stand 2005 rund 170.000 Arbeitsplätze verbuchen. Bei der Stromerzeugung lag der Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2006 bereits bei 11,8 Prozent. Durch Erneuerbare Energien wurden 2006 nach Angaben der Branche weltweit mehr als 7 Milliarden Tonnen CO2 eingespart. Allein in Deutschland beträgt die Einsparung 100 Millionen Tonnen CO2.

Zum 1.8.2004 wurde das EEG novilliert und damit seine Fortführung mit verbesserten Maßnahmen beschlossen. Die EEG Novelle dient gleichzeitig der Umsetzung der Richtlinie der Europäischen Union zur Förderung erneuerbarer Energien vom September 2001.

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Ersatzversorgung

Belieferung von Verbrauchern mit Energie ohne einen bestehenden Liefervertrag

Die Ersatzversorgung bekommen alle Kunden (nicht nur Haushaltskunden), die Energie über ein Energieversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung in Niederspannung oder -druck beziehen, ohne diesen Bezug einem bestehenden Liefervertrag zuordnen zu können. Die Ersatzversorgung darf zu höheren allgemeinen Preisen als die Grundversorgung durchgeführt werden und endet spätestens nach drei Monaten.

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Ethanol

Ethanol ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff, Wasserstoff und einer OH-Gruppe, also einem Alkohol.

C2H5OH; wasserhelle, angenehm riechende Flüssigkeit, Siedepunkt 78,3 °C, Schmelzpunkt -114,5 °C, Dichte 0,79. Der Flammpunkt des reinen, flüssigen Alkohols beträgt + 11 °C, der des gasförmigen Alkohols 400 - 500 °C (Streichholztemperatur).

Ethanol, aber auch Methanol bzw. eine Mischung aus beiden, eignet sich als Kraftstoff zum Antrieb von Kfz auch für gebräuchliche Verbrennungsmotoren wie Otto- oder Dieselmotoren. Wie andere alternative Kraftstoffe bietet Methanol, welches überwiegend verwendet wird, emissionsmäßige Vorteile gegenüber Benzin- und insbesondere gegenüber Dieselkraftstoff. Innerhalb der EU ist die Zumischung von max. 5 Vol.-% zugelassen. Höhere Gehalte werden von herkömmlichen Benzinmotoren nicht ohne weiteres vertragen. Die Anwendung scheitert an den zu hohen Herstellungskosten für Ethanol, die auch bei günstigen Rahmenbedingungen ein Mehrfaches der Benzinkosten betragen.

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EVU

Abkürzung für Energieversorgungsunternehmen

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Faradayscher Käfig

Abschirmung gegen ein elektrisches Feld

Befindet sich ein elektrisch leitender Körber in einem elektrischen Feld, so ist das innere des Körpers feldfrei. Beim so genannten Faradaykäfig wird der Innenraum durch die leitfähige Umhüllung gegen ein Elektrisches Feld abgeschirmt. Leitfähige Gegenstände, wie Bäume, Büsche und Gebäude, beeinflussen ebenfalls elektrische Felder. Die Leitfähigkeit der meisten Baustoffe ist ausreichend, um ein von außen wirkendes Feld im Inneren eines Gebäudes auf vernachlässigbar kleine Werte herabzusetzen.

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Fassung

Kontaktbauelement

Eine Fassung ist ein Kontaktbauelement, das meist nicht schaltet und mit Anschlussfahnen für elektrische Zuleitungen zur Aufnahme von elektrischen Bauelementen, wie Elektronenröhren, integrierten Schaltungen, Relais, Lampen, Schwingquarzen u.ä. ausgestattet ist. Diese Elemente besitzen häufig einen Stecksockel mit Stiften, die in die federnden Kontaktstücke der Fassung eingesteckt werden. Hiermit wird der elektrische Kontakt hergestellt.

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Faulgas

Entwickelt sich beim Abbau organischer Substanzen

Faulgas oder Biogas fällt an, wenn sich organische Stoffe ohne Einwirkung von Sauerstoff abbauen. Das Gas enthält folgende Bestandteile: den hochwertigen Energieträger Methan, Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Kohlenmonoxid.
Aus fast allen organischen Abfällen (z.B. menschlichen und tierischen Exkrementen, tierischen und pflanzlichen Reststoffen) kann Faulgas gewonnen werden. Methangas wird ebenso auf Reisfeldern, in Sümpfen und Mooren, Ozeanen, im Süßwasser, bei Vulkanausbrüchen sowie bei nichtbiologischen Prozessen in der Industrie abgeschieden. Das in biologischen Prozessen austretende Methan trägt zum Treibhauseffekt bei. Andererseits besitzt es einen hohen Heizwert und kann zur Wärme- und Krafterzeugung dienen.

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Fehlerstromschutzschalter

auch FI-Schalter. Verhindert Stromunfälle, indem Höchstgrenzwerte ab ca. 30 mA eingehalten werden.

Fehlerstromschutzschalter, auch FI-Schalter, gibt es zwei- und vierpolig für die Nennfehlerströme 10 mA, 30 mA, 300 mA, und 500 mA. Er schützt vor Unregelmäßigkeiten im Stromfluss. Ist die Summe der zufließenden Ströme nicht mehr die Summe der abfließenden Ströme, so löst der verloren gegangene Strom ein Auslöserelais aus, das den überwachten Stromkreis sofort abschaltet. Seit 1984 sind FI-Schutzschalter bei Neuinstallationen nach DIN VDE 0100, Gruppe 700 z.B. für das Bad und für elektrische Einrichtungen im Außenbereich zwingend vorgeschrieben. Die Anzahl von tödlichen Stromunfällen hat sich seit dem Einsatz erheblich verringert (von 1967 bis 1997 um fast 70 Prozent). Auch Brände, die durch Erdschlussfehlerströme entstehen können, lassen sich durch den FI-Schutzschalter vermeiden. Der FI-Schalter verhindert damit auch körperliche Schäden durch Stromunfälle bis 30 mA.

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Feld

Physikalisch bestimmter Raum

Einen Raum, in dem jedem Punkt ein bestimmter Wert einer physikalischen Größe zugeordnet werden kann, nennt man Feld.

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Fenster

Bestandteil der Gebäudehülle mit großem Einfluss auf den Heizenergiebedarf

Die Fenster sind bezüglich des Wärmebedarfs eines Hauses ein wesentlicher Bestandteil der Gebäudehülle. Eine Doppel- oder Mehrfachverglasung verdoppelt den Wärmeschutz im Vergleich zur Einfachverglasung, Wärmefunktionsglas vervierfacht ihn. Auch alte, aber gut schließende Doppelfenster mit einem Abstand von mehr als sieben Zentimetern zwischen den Scheiben garantieren einen erhöhten Wärmeschutz. Damit raumluftabhängige Heizgeräte nach dem Einbau neuer Fenster genügend Luft bekommen, sollte vorher der Fachmann zu Rate gezogen werden.

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Fernleitung-Dreiphasensystem

Möglichkeit zur effektiven Stromversorgung

Beim Dreiphasenwechselstrom der öffentlichen Stromversorgung bilden jeweils drei Verbindungen ein System und sind in der Regel auf einer Seite eines Strommastes angeordnet. Beim Einphasenhochspannungsnetz, welches zum Beispiel die deutsche Bundesbahn nutzt, besteht ein System aus nur zwei Leiterseilen.

Oft werden auch zwei oder mehrere Leiterseile zu einer Bündelleitung zusammengefasst. In diesem Fall besteht ein System aus drei Mehrfachseilen. Somit ist es möglich, große Stromstärken bei geringerer Belastung der Einzelseile zu realisieren.

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Fernwärme

Wohnungs- und Gebäudeheizung für komplette Siedlungen oder Stadtteile

Unter Fernwärme versteht man die Wohnungs- und Gebäudebeheizung für ganze Siedlungen oder Stadtteile mittels Heißdampf. Die Wärme wird in einem zentralen Heizwerk erzeugt und über ein Warmwasser- oder Dampfrohrsystem verteilt.

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Ferrit

Metall-Eisenoxid

Ein Ferrit ist ein Werkstoff, der aus Eisenoxid und Oxiden zweiwertiger Metalle (z.B. Cadmium, Zink) hergestellt wird. Sie zeigen oft magnetisches Verhalten analog dem des Eisens, sind allerdings keine Leiter für elektrische Ströme. Deshalb gewinnen sie in der Elektrotechnik als Kerne für Hochfrequenzspulen immer mehr an Bedeutung. Auch als starke Dauermagnete oder als Informationsspeicher in Rechenmaschinen sind Ferriten aufgrund ihrer hohen Permeabilität sehr wertvoll.

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Feuerungsverordnung

Verordnung die für Feuerungsanlagen, Wärme- und Brennstoffversorgungsanlagen gilt.

In der Feuerungsverordnung werden Anforderungen an Feuerungsanlagen und deren Komponenten festgeschrieben. Hierzu gehören neben allgemeinen Begriffserklärungen, die Anforderungen an die Verbrennungsluftversorgung, die Aufstellung von Feuerungsanlagen und deren zugeordneten Räumen, die Abgasanlagen und die Brennstofflagerung. Für Feuerstätten, Wärmepumpen und Blockheizkraftwerke gilt die Verordnung nur, soweit diese Anlagen der Beheizung von Räumen oder der Warmwasserversorgung dienen oder Gas-Haushalts-Kochgeräte sind.

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Fluid

Ein Stoff mit flüssigkeitsähnlichen Eigenschaften

Ein Fluid ist ein Stoff mit flüssigkeitsähnlichen Eigenschaften, der als Kontinuum betrachtet wird. Alle Gase und Flüssigkeiten sind Fluide. Gase und Flüssigkeiten werden zu Fluiden zusammengefasst, weil viele Eigenschaften von Gasen sich nur in ihrer Größenordnung (quantitativ), aber nicht grundsätzlich (qualitativ) von den Eigenschaften von Flüssigkeiten unterscheiden.

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Fluidenergiemaschine

Eine Maschine in der mechanische Arbeit mit einem Fluid erzeugt wird

Eine Fluidenergiemaschine ist eine Maschine, in der mechanische Arbeit mit einem Fluid, also einem Gas oder einer Flüssigkeit ausgetauscht wird. Die Fluidenergiemaschine überträgt die Arbeit also entweder von außen auf das Fluid (Arbeitsmaschine) oder entzieht dem Fluid Energie (Kraftmaschine), die dann nach außen als mechanische Arbeit abgegeben wird.

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Förderprogramme

Staatliche Unterstützung bei Ergreifung energiesparender Maßnahmen

Förderprogramme von Bund und Ländern unterstützen Maßnahmen zur Energieeinsparung und den Einsatz erneuerbarer Energien. Informationen über Fördermaßnahmen enthalten die Broschüren Jetzt Erneuerbare Energien nutzen sowie Wirtschaftliche Förderung. Diese sind beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Postfach 30 02 65, 53182 Bonn, Fax: 02 28/ 42 34-4 62 www.bmwi.de zu bestellen. Dort kann man sich auch über die aktuellen Förderprogramme des BMWi zugunsten von Energieeinsparung und erneuerbaren Energien informieren - beispielsweise über das neue Marktanreizprogramm, das 100.000-Dächer-Solarstrom-Programm der Bundesregierung und die Energieeinsparberatung vor Ort.

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Fossile Energieträger

z.B. Erdöl, Erdgas, Braun-und Steinkohle

Zu den fossilen Energieträgern zählen Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle; sie entstanden vor Jahrmillionen bei der Zersetzung abgestorbener Pflanzen und Tiere unter Sauerstoffabschluss, hohen Temperaturen sowie unter dem Druck darüber liegender Gesteinsschichten. Grenzen für die Nutzung fossiler Energieträger ergeben sich - je nach Technologieeinsatz und Entwicklung des technischen Fortschritts - aus den unterschiedlichen Ressourcenverfügbarkeiten sowie aus deren Umwelt- und Klimaverträglichkeit. Bei der Verbrennung bzw. Umwandlung der fossilen Brennstoffe wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, das wesentlich zur Klimabelastung beiträgt.

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Fotovoltaik

siehe Photovoltaik.

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Frequenz

Periodenanzahl in Zeiteinheit

Die Frequenz [f] ist die Anzahl der Perioden (Schwingungen) in der Zeiteinheit [t]. Sie ist gleich dem Kehrwert der Periodendauer. Die Frequenz wird in Hertz [Heinrich Hertz, deutscher Physiker, 1857-1894] gemessen. Das Wechselstromnetz in Deutschland hat eine Frequenz von 50 Hz. Das bedeutet, dass der Strom 50 mal je Sekunde seine Polarität wechselt.

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Frequenzbereich

Teilbereich aller Frequenzen, der von technischen Geräten empfangen werden kann.

Technische Geräte (z.B. das Empfangsteil einer Satellitenschüssel) können nur einen kleinen Teil des generell sehr großen Frequenzbereiches (dieser beträgt zwischen einigen wenigen Hertz bis zu mehreren Milliarden Hertz, dem Gigahertzbereich) empfangen. Auch unsere Augen nehmen nur einen kleinen Teil dieses Frequenzbereiches wahr- und zwar das Licht.

Typische Frequenzbereiche sind:
- Niederfrequenz
- Mittelfrequenz
- Hochfrequenz
- Höchstfrequenz

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Fußbodenheizung

Großflächige Heizung im Fußboden eines Raumes

Bei einer Fußbodenheizung wird durch Kunststoffrohre im Fußboden eine Erwärmung des Raumes über eine große Fläche realisiert. Der Vorteil einer solchen Anlage ist, dass die Wärme dort einwirkt, wo der Mensch am empfindlichsten auf zu niedrige Temperaturen reagiert. Damit wir uns wohl fühlen, ist es besonders wichtig, dass unsere Füße warm gehalten werden. Die Nachteile sind größerer Staubauftrieb und verzögerte Reaktion der Heizung auf plötzliche Schwankungen der Außentemperatur.

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galvanische Elemente

nach L. Galvani

Galvanische Elemente sind elektrochemische Energiewandler, die, ohne dass sie geladen werden müssen, elektrischen Strom abgeben können. Sie bestehen aus 2 Elektroden, die in eine Salzlösung getaucht, den Strom leiten. Verbindet man die aus der Lösung herausragenden Teile der Elektroden mit dem Verbraucher, so fließt Strom. Die Spannung, die bei fließendem Strom zwischen den Polen herrscht, beträgt 1 - 2 Volt und heißt Klemmenspannung.

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Galvanisieren

nach L. Galvani

Das Überziehen dünner Metallschichten auf Gegenständen mit Hilfe der Elektrolyse, nennt man Galvanisieren.

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Galvanoplastik

Verfahren zur Herstellung von Pressformen, die durch Graphit leitend gemacht werden

Die Galvanoplastik ist ein Verfahren, das z.B. bei der Herstellung von Schallplatten-Pressformen zur Anwendung kommt. Dazu werden Negativ-Formen erstellt, deren Innenwand mit Hilfe von Graphit elektrisch leitend gemacht werden. Damit lässt sich leicht eine Form aus der Oberfläche ablösen. Die Negativ-Formen bestehen z.B. aus Gips, Wachs oder Holz. Das Verfahren wird eingesetzt beim Schallplatten, Münzen oder Druckstock pressen.

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Galvanotechnik

technisches Verfahren zum Metallüberzug auf Leitern

Die Galvanotechnik ist ein technisches Verfahren, welches metallische Schichten über elektrisch leitende Flächen zieht. Dies geschieht mit Hilfe der elektrolytischen Wirkung des elektrischen Stromes aus Metallsalzlösungen. Die zu behandelnden Flächen werden in eine Metallsalzlösung gehängt. Sie bilden die Kathode, während das zu überziehende Metall die Anode bildet. Fließt nun elektrischer Strom durch die Lösung, so wandert die Anode zur Kathode und bildet dort eine gleichmäßige Schicht, wobei sich die Dicke der Schicht nach der Strömstärke sowie der Zeitdauer der Behandlung richtet.

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Gaspreisbildung

Bestandteile die den allgemeinen Gaspreis bilden

Grundsätzlich setzt sich der Gaspreis aus drei Komponenten zusammen

1. Aus dem Energiepreis selbst:
Der Energiepreis ist ein Verbrauchsundabhängiger Preis. Er kann wiederum in Arbeitspreis pro Kilowattstunde oder Kubikmeter sowie Grundpreis pro Monat unterteilt sein.
2. Aus den gesetzlich festgelegten Preisen für Netz und Messung:
Systemnutzungstarif (Netznutzungsgebühr) und Entgelt für Messdienstleistungen
3. Aus Steuern und Abgaben (ebenfalls gesetzlich festgelegt):
Energieabgabe und Mehrwertsteuer

Nur der verbrauchsabhängige Preis unterliegt dem Wettbewerb und ist daher verhandelbar bzw. vom Lieferanten frei anbietbar. Alle anderen Preiskomponenten sind entweder als Festpreis geregelt (z.B. Systemnutzungstarif, Zuschläge) oder mit einer Höchstpreisgrenze versehen.

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GAU

Abkürzung für Größter Anzunehmender Unfall

Größter anzunehmender Unfall. Üblicherweise wird der GAU mit einer Kernschmelze in Verbindung gebracht. Es ist ein Begriff aus der Reaktorsicherheit, der heute durch den Begriff des Auslegungsstörfalls ersetzt wird.

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Generator

Maschine zur Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie

Zur Erzeugung elektrischer Spannungen und Ströme nutzt man einen Generator. Der Generator ist eine Maschine zur Umwandlung von mechanischer Energie in elektrische Energie. Dazu wird die elektromagnetische Induktion einer im Magnetfeld bewegten Leiterschleife ausgenutzt. Innerhalb eines Magnetfeldes wird eine Spule aus leitfähigem Material so bewegt, dass sich der magnetische Fluss durch die Spule permanent ändert. Durch die Änderung des Flusses wird eine Elektrische Spannung in der Spule induziert; elektrische Leistung kann dem Generator entnommen werden.

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Geothermie

auch Erdwärme: Nutzung der im Erdinnern entstandenen und gespeicherten Wärmeenergie als Energiequelle

Bei der Geothermie wird die im Erdinnern entstehende und gespeicherte Wärmeenergie als Energiequelle genutzt. Anlagen zur Nutzung der Erdwärme lohnen sich vor allem in Gegenden mit besonders günstigen geologischen Voraussetzungen wie z.B. heißen Tiefenwässern. Bei den geothermischen Vorkommen in Deutschland handelt es sich um Thermalwasser mit Temperaturen zwischen 40 und 100 Grad C, das aus tiefliegenden Erdschichten (1.000 bis 1.500 m) entnommen wird. Grundsätzlich kann das heisse Wasser zu Heizzwecken - je nach Wasserqualität auch direkt für Bäder und Gewächshäuser - sowie der Dampf bei ausreichend hohen Temperaturen zur Stromerzeugung eingesetzt werden.

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Geothermisches Kraftwerk

setzt Erdwärme in Heizwärme und bei ausreichend hoher Temperatur auch in Strom um

Das geothermische Kraftwerk setzt bei ausreichend hoher Temperatur Erdwärme in Heizwärme und auch in Strom um. Gezeitenkraftwerke haben eine lange Lebensdauer. Der Wirkungsgrad liegt allerdings nur bei 20 Prozent.

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Gesetze

Energiegesetze

Auch in der Energiewirtschaft existieren jede Menge Gesetze und Verordnungen, die ständigen Änderungen und Überarbeitungen durch die EU oder die Bundesregierung unterworfen sind. Zu den wichtigsten Gesetzen der Energiewirtschaft zählen:

- Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz: Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung
- Energieeinsparverordnung - EnEV: Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden
- Energiewirtschaftsgesetz - EnWG: Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG)
- Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG: Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG)

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Gewerbestrom

Spezielle Tarife für Gewerbeunternehmen

Energieversorgungsunternehmen bieten ihren Gewerbekunden spezielle Stromtarife an, die den Ansprüchen der Gewerbetreibenden genügen und an deren Anforderungen angepasst wurden. Dabei steht gerade die Betreuung der Kunden im Vordergrund. Gewerbestromangebote sind damit optimal auf den Strombedarf von Gewerbekunden abgestimmt. Gewerbekunden werden als Großabnehmern oftmals Rabatte eingeräumt.

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Gezeitenkraftwerk

Gezeitenströme nutzende Wasserkraftwerke

Gezeitenkraftwerke sind Wasserkraftwerke, die Gezeitenströme nutzen und deshalb als regenerative Energien gelten. In Deutschland ist der Bau eines Gezeitenkraftwerkes wenig lohnend. In Frankreich in der Rance-Mündung steht das derzeit größte Gezeitenkraftwerk.

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Gigawatt

Einheit der elektrischen Leistung

Ein Gigawatt = 1000 Megawatt = eine Milliarde Watt.

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Gleichstrom

Bezeichnung von elektrischem Strom, Gegenteil zu Wechselstrom

Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, der Betrag und Richtung nicht ändert. In der theoretischen Elektrotechnik wird nur zeitlich unverändlicher Stromfluss als Gleichstrom bezeichnet. In der Praxis werden jedoch auch Mischströme mit überwiegendem Gleichanteil als Gleichstrom bezeichnet. Dies insbesondere dann, wenn die Schwankungen (als Welligkeit bezeichnet) des Stroms für den an die Stromquelle angeschlossenen Verbraucher nicht störend sind.

Die englische Bezeichnung ist Direct Current mit dem Kürzel DC.

In der Umgangssprache findet oftmals eine Verwechslung bzw. Gleichsetzung zwischen Gleichspannung und dem von Gleichspannungen verursachten Gleichströmen statt.

Unmittelbare Gleichstromquellen sind z.B. Akkus, Batterien, Fotovoltaische Zellen (Solaranlagen) und neuerdings Brennstoffzellen mit Wasserstoffbetrieb für Strom- und Wärmeerzeugung.

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Gleichzeitigkeitsfaktor

auch -grad. Gibt den Anteil der genutzten Jahreshöchstlast bei höchster Netzbelastung an.

Der Gleichzeitigkeitsfaktor gibt an, wie hoch das Verhältnis einer maximal zeitgleichen Leistung eines Netzes zur Summe der in der Regel nicht gleichzeitigen Einzelhöchstleistungen in einem bestimmten Zeitabschnitt in Anspruch ist. Er wird empirisch, also auf Erfahrungen beruhend, ermittelt. Er ist ein Maß für den Anteil, den ein Verbraucher zur Spitzenlast beiträgt. Ein Gleichzeitigkeitsgrad von 0,6 bedeutet zum Beispiel, dass zum Zeitpunkt der höchsten Netzbelastung nur 60 Prozent der Jahreshöchstlast dieses Kunden am Netz war. Der Nutzer muss also auch nur 60 Prozent seiner Höchstlast bezahlen.

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Gleichzeitigkeitsfaktor

auch -grad. Gibt den Anteil der genutzten Jahreshöchstlast bei höchster Netzbelastung an.

Der Gleichzeitigkeitsfaktor gibt an, wie hoch das Verhältnis einer maximal zeitgleichen Leistung eines Netzes zur Summe der in der Regel nicht gleichzeitigen Einzelhöchstleistungen in einem bestimmten Zeitabschnitt in Anspruch ist. Er wird empirisch, also auf Erfahrungen beruhend, ermittelt. Er ist ein Maß für den Anteil, den ein Verbraucher zur Spitzenlast beiträgt. Ein Gleichzeitigkeitsgrad von 0,6 bedeutet zum Beispiel, dass zum Zeitpunkt der höchsten Netzbelastung nur 60 Prozent der Jahreshöchstlast dieses Kunden am Netz war. Der Nutzer muss also auch nur 60 Prozent seiner Höchstlast bezahlen.

Glühlampe

Energiewandler, der aus elektrischem Strom Licht erzeugt

Die Glühlampe ist ein Energiewandler, der aus elektrischem Strom Licht erzeugt, indem in ihr ein Metalldraht/Metallfaden durch Stromwärme so hoch erhitzt wird, dass er Licht aussendet. Mit steigender Temperatur nimmt dabei die Lichtausbeute zu. Als Werkstoff mit hoher Temperaturbeständigkeit, wird oft Wolfram verwendet. Er kann bei Dauerbetrieb in stark luftverdünntem Raum auf bis zu 2300°C erhitzt werden, ohne schnell zu verdampfen. Die Lebensdauer kann durch bestimmte Füllungen, wie z.B. Edelgas oder Jod) noch erhöht werden. Um die Lichtausbeute zu maximieren, verwendet man einfache oder doppelte Wendelungen der Metalldrähte/Metallfäden.

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Gradtagszahlen

Ist die Differenz zwischen der mittleren Raumtemperatur (~ 20 °C) und der mittleren Außentemperatur.

Die einzelnen Gradtagszahlen werden durch Addition zu Gradtagszahlen eines Monats oder einer Heizperiode zusammengefasst. Sie sind ein Maß für den Verbrauch an Heizenergie.

 

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Grenznutzen

Zusätzlicher Nutzen durch den Konsum eines weiteren Gutes

Der Grenznutzen ist die Steigerung des Nutzen, der durch den Konsum einer zusätzlichen Einheit eines Gutes bei einer bestimmten Gütermengenkombination entsteht. Dabei wird von der Konstanz aller anderen Güter ausgegangen. Die Summe aller Grenznutzen ist der Gesamtnutzen. Das 1. Gossensches Gesetz besagt, dass jede zusätzliche Einheit einen geringere Steigerung des Nutzen als die vorangegangenen Einheiten verursacht. Eine Sättigung ist erreicht, wenn keine weitere Steigerung des Nutzens zu erkennen ist.

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Grundgebühr

Komponente einer Stromrechnung zur Deckung fester Kosten (Stromzähler)

Der Grundpreis oder Grundgebühr ist neben dem Arbeitspreis die zweite Komponente einer Stromrechnung. Er ist vom Verbrauch unabhängig und kann monatlich oder jährlich erhoben werden. Er deckt feste Kosten wie etwa Stromzähler, Abrechnung und Inkasso ab.

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Grundlast

permanent benötigte Leistung im Energieversorgungssystem

Als Grundlast bezeichnet man die permanent benötigte Leistung im Energieversorgungssystem. Sie wird z.B. im Haushalt für Kühlaggregate, Geräte in Stand-By-Betieb, wie Fernseh- und Videogeräte, Anrufbeantworter, Fax, PCs im FAX- Betrieb genutzt. In öffentlichen Gebäuden kommen Beleuchtungseinrichtungen und Klimageräte hinzu. Im Industriebereich sind Maschinen oft 24 Stunden in Betrieb. Der Strombedarf für den Grundlastbetrieb Deutschlands liegt bei ca. 70 % des Spitzenbedarfs.

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Grundversorgung

Belieferung von Verbrauchern mit Energie

Die Grundversorgung betrifft Haushaltskunden in Niederspannung oder -druck und ist zu allgemeinen Bedingungen und Preisen durchzuführen. Grundversorger ist, wer die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet der allgemeinen Versorgung beliefert.

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Grüner Strom-Label

Verein, der ökologisch erzeugten Strom und seine Anbieter zertifiziert

Der Verein Grüner Strom Label e.V. wurde 1999 von den Umweltverbänden BUND, NABU und DNR sowie den Vereinigungen IPPNW, EUROSOLAR, Bund der Energieverbraucher, die Verbraucherinitiative und Naturwissenschaftler für den Frieden gegründet. Das goldene Label wird verliehen. Die Stromerzeugung muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und ausschließlich in Neuanlagen erfolgen. Entsprechend der Labelvereinbarung darf der Anbieter zudem keine Anteile an Atomkraftwerken halten und nicht in neue Kraftwerke ohne Abwärmenutzung investieren. Das Silberlabel wird verliehen bei einer Stromgewinnung zu mindestens 50% aus regenerativen Energien.

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Grünstrom-Gütezeichen

wird vom Freiburger Öko - Institut vergeben ( siehe auch Ökostromzertifikat )

Durch das Freiburger Öko-Institut wird das Grünstrom-Gütezeichen verliehen. Man unterscheidet jedoch zwischen Grünstrom regenerativ, bei dem der Strom zu 100% aus regenerativen Energien gewonnen wird, und Grünstrom effektiv, bei dem der Strom mindestens zu 50% aus erneuerbaren und zur anderen Hälfte aus Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen wird.

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GUD-Kraftwerk

Gas- und Dampfkraftwerk

Der Kraftwerkstyp GUD (Gas- und Dampfkraftwerk) ist ein Kraftwerk, in dem in einer Gasturbine Erdgas verbrannt wird. Der Antrieb der Dampfturbine erfolgt durch die Wärme der Verbrennungsabgase. Die Gasturbine ist mit einem Stromgenerator über eine Welle verbunden und erlaubt somit die Generierung von Strom. Mit den heizen Abgasen der Gasturbine wird Dampf erzeugt, der die Dampfturbine, bei entsprechender Drehzahl über eine Kupplung mit der Generatorachse verbunden, antreibt.

Durch die Kombination von Gas- und Dampfturbine kann die Energie der Verbrennungsabgase besser genutzt werden: Die Gasturbine wird zwischen etwa 1200-1500°C und der Abgastemperatur betrieben, die Dampfturbine von 550°C bis zu etwa 50-100°C . Der Brutto-Wirkungsgrad eines solchen Kraftwerks liegt bei ca. 55%.

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H-Rotor

auch als Wanderfeldgenerator, Heidelberg-Rotor, Darrieus-Rotor

Der H-Rotor empfiehlt sich als besonders robuste Windanlage, die zum Beispiel auch in der Antarktis eingesetzt werden kann. Mit seinen zwei bis drei senkrecht umlaufenden Rotorblättern nützt er das Auftriebsprinzip. Anlagen mit H-Rotoren verfügen über einen neu entwickelten Generator, den so genannten Wanderfeldgenerator. Mit dem Rotor drehen sich ringartig angeordnete Dauermagnete um die am Mast angebrachten Wicklungen des Stators. H-Rotoren sind bisher vor allem in England als Prototypen gebaut worden.

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Halbleiter

Werkstoffe, die bei Temperaturerhöhung Strom leiten

Halbleiterwerkstoffe, wie z.B. Germanium und Silizium, werden erst bei Temperaturerhöhung leitfähig. Bei Halbleitern sind die Elektronen bei Raumtemperatur an die Atome gebunden und können somit nicht zum Ladungstransport beitragen. Erhöht man die Temperatur, geben die Atome Elektronen frei, womit der Werkstoff freie Elektronen hat und Strom fließen kann.

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Halbtaucher

schwimmende Bohrinsel

Der Halbtaucher ist eine besondere Art einer Bohrinsel. Sie schwimmt und ist speziell für größere Wassertiefen geeignet.

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Hausanschluss

Anschluss zur Versorgung von Hauseigentum mit Fernwärme, Gas, Strom oder Wasser

Hauseigentümer stehen während ihres Hausbaus vor dem Problem die Versorgung mit Gas, Strom oder auch Wasser durch den Versorger sicherzustellen. Zur Beantragung eines Hausanschlusses sind rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen, damit die Versorgung zum Zeitpunkt des Einzugs gewährleistet ist. Anmeldungen können über den Versorger bezogen werden, wobei Grundriss und Lageplan einzureichen sind. Der Versorger erstellt daraufhin ein Angebot in Vertragsform. Nach Absprache mit dem Eigentümer werden die Anschlüsse gelegt und die Nutzung von Strom, Gas, Wasser kann beginnen.

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Haushaltskunden

Letztverbraucher, die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt oder für den einen Jahresverbrauch von 10.000 kWh nicht übersteigenden Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke.

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Heidelberg-Rotor

Prinzip zur Windkraftnutzung

Eine besonders stabile Windkraftanlage ist der Heidelberg-Rotor, welcher zum Beispiel auch in der Antarktis eingesetzt werden kann. Mit seinen zwei bis drei senkrecht umlaufenden Rotorblättern nutzt er das Auftriebsprinzip. Anlagen mit Heidelberg-Rotoren verfügen über einen neu entwickelten Generator, den so genannten Wanderfeldgenerator. Mit dem Rotor drehen sich ringartig angeordnete Dauermagnete um die am Mast angebrachten Wicklungen des Stators. Heidelberg-Rotoren sind bisher vor allem in England als Prototypen gebaut worden.

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Heizgradwert

Kennzahl zur Ermittlung von Heizkosten

Der Heizgradwert errechnet sich laut Meterologischen Institut aus der Differenz der Innentemperatur, die mit 20 Grad Celsius angesetzt wird und der durchschnittlichen Außentemperatur eines Tages, unter Berücksichtigung der mittleren Windgeschwindigkeit. Bestimmt wird der Heizgradwert (HGW) nur, wenn die Tagesmitteltemperatur unter 20 Grad Celsius liegt, sonst ist HGW = 0. Der Heizgradwert wird in der Heizperiode (Oktober bis April) täglich berechnet, in der übrigen Zeit des Jahres nur für Tage, an denen die Temperatur um 22 Uhr (Sommerzeit) der letzten drei Tage unter 12 Grad Celsius lag, die Berechnung endet in diesen Monaten wieder, wenn die Temperatur um 22 Uhr (Sommerzeit) der letzten drei Tage wieder über 12 Grad Celsius lag.

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Heizkraftwerke

erzeugen Wärme und Strom, arbeiten zumeist mit Kohle, weniger mit Erdöl oder Müll

Bei einem Vergleich mit separater Erzeugung von Strom und Wärme verbrauchen Heizkraftwerke deutlich weniger Brennstoff für die gleiche Wärme- und Strommenge. Fazit: Energieeinsparung und geringerer Schadstoffaustausch.

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Heizsysteme

Heizsysteme unterscheiden sich nach Brennstoff, Energiebedarf, Wirkungsgrad und Umweltverträglichkeit.

Erdgas und Erdöl sind die wirtschaftlichsten Heizsysteme; in Sachen Umweltschutz liegen Solar- und Fernheizungen vorn. Dominierend in der Bundesrepublik sind Zentralheizungen mit Erdgas, Heizöl und Braunkohle als Brennstoff.

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Henry

physikalische Einheit

Ein Henry [ H ] ist die Induktivität einer geschlossenen Windung, in der bei gleichmäßiger Änderung des Stromes um 1 Ampere in 1 Sekunde 1 Volt Spannung induziert wird.

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Hochfrequenz

Frequenzbereich elektromagnetischer Schwingungen

Die Hochfrequenz (HF) umfasst den Bereich elektrischer Schwingungen mit einer Frequenz von 3 kHz bis 300 GHz mit Wellenlängen von 100 km bis 1 mm. Sie wird eingesetzt beim Ultraschall, in der Nachrichtentechnik oder zur Mehrfachausnutzung von Fernsprechleitungen.

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Hochspannung

elektrische Spannung über 1000 Volt (1kV)

Die Hochspannung ermöglicht gleich bleibende Übertragungsleistungen mit Leitungen, die nur einen geringen Querschnitt aufweisen. Hochspannung kommt z.B. beim Betrieb von Leuchtstoffröhren mit Edelgasfüllung, bei Elektrofiltern und bei elektrostatischen Lackieranlagen zur Anwendung.

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Höchstfrequenz

Frequenzbereich elektromagnetischer Schwingungen

Die Höchstfrequenz (HHF) umfasst den Bereich elektrischer Schwingungen mit einer Frequenz von 300 MHz bis 300 GHz. Verwendet werden diese Frequenzen im Funkverkehr.

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Höchstspannungsnetz

verlustarmes Transportnetz für Strom über größere Entfernungen

Das Höchstspannungsnetz verteilt den in den Großkraftwerken erzeugten Strom landesweit über die Höchstspannungsleitungen und nimmt am internationalen Stromaustausch teil. Im heutigen Netz der Stromversorgung unterscheidet man vier Spannungsebenen: Das Höchstspannungsnetz (380 und 220 Kilovolt), das Hochspannungsnetz (110 Kilovolt), das Mittelspannungsnetz (meistens 20 oder 10 Kilovolt) und das Niederspannungsnetz (400/230 Volt). Das Hochspannungsnetz versorgt Regionen, Ballungszentren und große Industriebetriebe. Das Mittelspannungsnetz verteilt den Strom an die Transformatorstationen des Niederspannungsnetzes, aus dem wiederum Haushalte, Industrie, Gewerbe und Verwaltungen mit elektrischer Energie versorgt werden.

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Hohlleiter

Rohr zur Übertragung von Höchstfrequenzen

Hohlleiter sind aus Metall bestehende oder innen metallisierte starre oder flexible Rohre, welche der Übertragung elektromagnetischer Wellen höchster Frequenzen (über 300 MHz) dienen. Sie haben die Fähigkeit sehr hohe Nachrichtenmengen gleichzeitig zu übertragen.

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Holschuld

Verpflichtung

Die Holschuld ist eine Schuldverpflichtung, die am Wohnsitz des Schuldners zu erfüllen ist.

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Holz

Energie - Rohstoff (Biomasse), der am häufigsten vorkommt

Holz hat jedoch nur ein Fünftel des Energiegehalts von Heizöl. Seine Schadstoffemissionen sind zudem größer als die von Kohle, Erdgas oder Erdöl. Aber Holz wächst nach und bindet das bei der Verbrennung freigewordene Kohlendioxid wieder.

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IAEA

International Atomic Energy Agency in Wien

Die IAEA ist eine autonome wissenschaftlich-technische Organisation, die die friedliche Nutzung der Kernenergie und der Anwendung radioaktiver Stoffe fördern und gleichzeitig die militärische Nutzung dieser Technologie verhindern soll. Sie wurde am 29. Juli 1957 im Rahmen des Programms Atoms for Peace unter dem Dach der UN in New York gegründet. So ist die IAEO seit März 1970 auch zuständig für die Überwachung des Atomwaffensperrvertrages.

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IEA

Abkürzung für International Energy Agency

Die IEA ist eine Organisation zur Erforschung, Entwicklung, Markteinführung und Anwendung von Energietechnologien, die 1973 von 16 Industrienationen als Ergebnis der Ölkrise gegründet wurde. 1974 wurde die Internationale Energiebehörde als autonome Einheit der OECD mit Sitz in Paris eingerichtet.

 

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Immissionen

Einwirkung, Verunreinigung

Immissionen sind alle auf Lebewesen, Pflanzen und Umwelt einwirkenden festen, flüssigen und gasförmigen Stoffe, Geräusche, Wärme und radioaktive Strahlungen. Gemessen wird vor allem die Konzentration eines Schadstoffs, bei Staub auch die Menge, die sich auf einer bestimmten Fläche pro Tag niederschlägt. Im Gegensatz zu Emissionen - der Ausstoß von Lärm und Schadstoffen an der Quelle - beschreibt dieser Begriff die Wirksamkeit der Schadstoffe z.B. als Luft- und Wasserverschmutzung in der Umgebung. Immissionswerte werden meist in Gramm je m³ (bzw. Lärm in Dezibel) angegeben. In Deutschland begrenzt das Bundes-Immissionsschutzgesetz schädliche Emissionen.

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Impuls

Spannungs- bzw. Stromstoß

Wenn die Spannung oder der Strom nur zu gewissen Zeiten vorhanden ist und wenn davor sowie danach eine Pause erfolgt, so spricht man von Impuls (impuls (lat.) = Stoß). Die Spannung bzw. der Strom fließen stoßweise. Man kann zwischen verschiedenen Impulsformen unterscheiden, z.B. Rechteckimpuls, Sunusimpuls, Nadelimpuls und Schwingungsimpuls.

In einem abgeschlossenen System, auf das keine Kräfte von außen wirken, bleibt der Gesamtimpuls, die Summe der Impulse der einzelnen Massen, zeitlich unverändert (Erhaltungssätze); (gelegentlich auch) der Kraftstoß, d. h. die Änderung der Bewegungsgröße bei einer kurzzeitig wirkenden Kraft (Schlag, Stoß);im übertragenen Sinn) ein kurzzeitiger elektrischer Spannungs- oder Stromstoß.

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Impulsfolge

periodische Abfolge von Impulsen

Treten Impulse in gleichen Zeitabständen immer wieder auf, haben also eine periodische Abfolge, so spricht man von einer Impulsfolge bzw. von einem Pulsvorgang.

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Induktion

Spannungserzeugung mit Hilfe veränderlicher magnetischer Felder

Wenn man in einer Spule einen Dauermagneten hin und her bewegt, so entsteht in der Spule eine Wechselspannung. Diese Spannungserzeugung mit Hilfe eines Magneten nennt man Induktion (inducere (lat.) = einführen).

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Induktivität

(lat.) Selbstinduktionskoeffizient

Die Induktivität ist das Verhältnis einer in einem Leiter induzierten Spannung zur zeitlichen Stromänderung. Sie wird in der Einheit Henry angegeben.

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Inerte Gase

Nicht reagierende und reaktionsarme Gase

Inerte Gase sind nicht reagierende Gase (z.B. Argon, Neon, Xenon) bzw. reaktionsarme Gase (z.B. Stickstoff (N2) und Kohlendioxid (CO2)), die nicht für die Energiegewinnung geeignet sind. Da Inerte Gase nicht mit dem Grundwerkstoff reagieren, eignen sie sich zum Schweißen.

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Insolvenz

Zahlungsunfähigkeit

Als Insolvenz bezeichnet man das Verfahren zur bestmöglichen und gleichmäßigen Befriedigung des Insolvenzgläubigers durch Verwertung des gesamten pfändungsfreien Vermögens des Gemeinschuldners. Es wird beim zuständigen Amtsgericht auf Antrag des Schuldners oder eines Gläubigers eröffnet und unter der Leitung des von ihm ernannten Insolvenzverwalters durchgeführt, welcher gleichzeitig von den Organen der Insolvenzgläubiger unterstützt und überwacht wird.

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Internalisierung

Einberechnung von Umweltbelastung in Produkt und Energiepreise

Bei der Entwicklung von Produkten wird die Umwelt meist stark in Anspruch genommen. Hierfür werden Zusatzkosten auf diese Produkte erhoben, welche im Verkaufspreis einberechnet sind. Hierdurch verschiebt sich die Wirtschaftlichkeit zugunsten umweltverträglicher Produkte.

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Ion

durch Energie veränderte Moleküle oder Atome

Das Atom ist nicht mehr elektrisch neutral, wenn Elektronen durch Energieeinwirkung aus dem Atomverband entfernt oder hinzugefügt werden. Diese durch Energie veränderten Moleküle oder Atome nennt man Ionen. Positive Ionen - Elektronenmangel: positiv geladen. Negative Ionen - Elektronenüberschuß: negativ geladen.

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Isolatoren

siehe Nichtleiter.

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ITER

International Thermonuclear Experimental Reactor

ITER ist ein Forschungsprojekt der sieben gleichberechtigten Partner Europäische Union (inklusive Schweiz), Japan, Russland, Volksrepublik China, Südkorea, Indien und USA. ITER soll Wege zu einer wirtschaftlichen Nutzung der kontrollierten Kernfusion aufzeigen. Dafür wird für 5 Milliarden Euro ein Deuterium-Tritium-Fusionsreaktor in Cadarache in Südfrankreich gebaut.

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IWO

Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V.

Das Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V. in Hamburg wurde 1984 gegründet und ist eine Einrichtung der Mineralölwirtschaft. Ziele des IWO sind, die Ölheizung zu fördern, ihre technischen und wirtschaftlichen Vorteile sowie die Umweltverträglichkeit in der Öffentlichkeit zu vertreten und der Diskriminierung der Ölheizung mit Öffentlichkeitsarbeit entgegenwirken.

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Jahresabrechnung

exakte Energieabrechnung nach Zählerablesung

In der Regel bezahlt der Kunde jeden oder jeden zweiten Monat einen bestimmten Abschlag an seinen Energieversorger. Einmal im Jahr erfolgt dann eine Zählerablesung, woraus genau ermittelt werden kann, wieviel Energie der Kunde tatsächlich verbraucht hat. Zwischen dem bereits gezahlten Abschlag und tatsächlichem Verbrauch wird eine Differenz gebildet, die anschließend entweder von Versorger- oder von Kundenseite ausgeglichen werden muss.

 

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Jahresbenutzungsdauer

Quotient aus Jahresenergie und der maximalen Leistung (in h/a - Vollbenutzungsstunden)

Die Jahresbenutzungsdauer gibt einen Überblick, wieviele Stunden Elektrizität man bei konstanter Maximalleistung im Jahr bezogen hätte. Im Idealfall (bei absolut konstantem Verbrauch ohne Unterbrechung) errechnet sie sich: 365 * 24 h = 8.760 Stunden. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Benutzungsgrad der für Kraftwerke verwendet wird. Hier hatte z.B. die Kernenergie (typische Grundlastkraftwerke) in Deutschland 1997 eine (Aus-) Nutzungsdauer von 7.645 Stunden, während z.B. Pumpspeicher ohne natürlichen Zufluss (als typische Spitzenleistungskraftwerke) eine Nutzungsdauer von nur 780 Stunden aufwiesen. Je höher die Jahresbenutzungsdauer, desto höher ist zwar der Leistungspreis für die Netznutzung, desto geringer jedoch der Arbeitspreis für die Netznutzung. Ein konstanter Verbrauch - und damit eine geringe maximale Leistung und eine hohe Jahresbenutzungsdauer - zahlt sich aus.

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Jahresdauerlinie

Funktion des kumulierten Leistungsbedarfs in Abhängigkeit von der Nutzungszeit

Die Jahresdauerlinie stellt den kumulierten Leistungsbedarf eines Verbrauchers abhängig von der jährlich benötigten Nutzungsdauer dar. Die Jahresdauerlinie wird zur optimalen Auslegung von technischen Anlagen genutzt. Ziel ist dabei eine möglichst hohe Auslastung und somit auch eine möglichst hohe Wirtschaftlichkeit. Beispielsweise bildet die thermische Jahresdauerlinie die Basis für die Auslegung von Blockheizkraftwerken (BHKW). Diese gibt die Stundenanzahl an, während der eine bestimmte thermische Leistung benötigt wird. Die einzelnen Module der BHKW-Anlage werden nach möglichst hoher Betriebsstundenzahl ausgelegt, um ein Betrieb im unwirtschaftlichen Teillastbereich zu vermeiden.

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Jahreshöchstleistung

höchster viertelstündiger Mittelwert der Wirkleistung im Vertragsjahr

Die Jahreshöchstleistung ist der höchste innerhalb des Vertragsjahres gemessene viertelstündige Mittelwert der Wirkleistung, gerundet auf volle Kilowatt (kW).

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JET

Joint European Torus

Großexperiment zur kontrollierten Kernfusion, europäische Gemeinschaftseinrichtung in Culham, England. Im Rahmen des Projekts schaffte man es, für zwei Sekunden ein energielieferndes Plasma herzustellen - die erste kontrollierte Kernfusion der Geschichte. Dabei kam es mit einem Deuterium-Tritium-Mischungsverhältnis 86:14 zu einer Leistung von 1,8 Megawatt. Nachfolger von JET ist ITER.

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Joule

Maßeinheit

(James Joule, 1818 - 1889, engl. Physiker) Ein Joule ist die Arbeit, die verrichtet wird, wenn sich der Angriffspunkt der Kraft 1 N (Newton) in Richtung der Kraft um 1 m verschiebt.

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Kathode

negative Elektrode

Die negative Elektrode bei der Elektrolyse oder in Elektronenröhren oder auch den negativen Pol einer elektrischen Stromquelle bezeichnet man als Kathode.

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Kelvin

Das Kelvin ist die SI-Basiseinheit der thermodynamischen Temperatur

Einheit für Temperatur. 0 K = minus 273° C, 273 K = 0° C, 373 K = 100° C. Allgemein gibt man Temperaturunterschiede in Kelvin an, da 25°C keinen Temperaturunterschied, sondern eher die Lufttemperatur eines Sommertages beschreibt. Korrekt muss gesagt werden: Der Unterschied zwischen 60°C und 35°C beträgt 25 K.

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Kernenergie

Energie, die durch Atomkernumwandlung (Kernspaltung, Kernfusion) gewonnen werden kann

Die innere Bindungsenergie der Atomkerne ist die Quelle der Kernenergie. Die Kernbausteine sind von einer Atomsorte zur anderen verschieden stark aneinander gebunden. Das Maximum der Bindungsenergie je Kernbaustein liegt im Bereich der Massezahl 60. Deshalb kann man durch Kernumwandlungen Energie entweder durch Spaltung (Fission) schwerer Kerne wie Uran oder durch Verschmelzung (Fusion) leichter Kerne wie Wasserstoff gewinnen.

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Kernfusion

Energieerzeugung durch das Verschmelzen zweier Atomkerne zu einem neuen Atomkern

Aus einem Gramm Fusionsstoff gewinnt man soviel Energie wie aus sechs Tonnen Steinkohle. Die Kerne werden bei einer hohen Geschwindigkeit aufeinander zubewegt. Und das bei Temperaturen um 100 Millionen Grad Celsius.

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Kernkraftwerk

Energieerzeugungsanlage mit Hilfe von Kernreaktoren

Ein Kernkraftwerk ist eine technische Anlage, in der Energie mit Hilfe von Kernreaktoren erzeugt wird. Diese Energie nennt man Kernenergie. Über die Sicherheit von Kernkraftwerken war man bis zum Reaktorunfall 1986 in Tschernobyl weltweit überzeugt. In Deutschland befinden sich derzeit 19 Kernkraftwerke in Betrieb und bei ihnen sind die Sicherheitsstandards auch heute noch als bedenkenlos anzusehen.

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Kernreaktor

Wärmeerzeuger durch Atomkernspaltung

Der Kernreaktor ist eine technische Anlage, in der in kontrollierten Kettenreaktionen Atomkernspaltungen ablaufen, welche Energie freisetzen und somit Wärme erzeugt wird, welche in Elektrische Energie (Kernenergie) umgewandelt wird.

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Kernspaltung

Die Kernspaltung bezeichnet in der Kernphysik eine Reaktion, bei der ein Atomkern in zwei oder mehrere Bestandteile zerlegt wird

Bei der Energieerzeugung durch Kernspaltung werden Uran-235-Kerne mit Neutronen beschossen. Die Uranatome teilen sich in Spaltprodukte, wobei zusätzlich drei Neutronen freigesetzt werden, die ihrerseits wieder Uranatome spalten. Zudem wird Energie freigesetzt, die man in Wärme bzw. Elektrizität umsetzt.

 

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Kilogramm

Das Kilogramm ist die Einheit der Masse. Es ist gleich der Masse des Internationalen Kilogrammprototyps.

Das Kilogramm ist die einzige SI - Einheit, die nur durch einen Vergleichsgegenstand (Prototyp), das Urkilogramm, festgelegt ist. Als einzige der sieben SI-Basiseinheiten trägt das Kilogramm das Präfix Kilo zu der Einheit Gramm, das heißt 1 kg = 1000 g.

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Kilowatt

Maßeinheit

Ein Kilowatt = 1000 Watt

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Kilowattstunde

siehe auch Maßeinheiten.

Die Kilowattstunde - kurz: kWh - ist die Einheit der Energie. Der Begriff wird vor allem in der Elektrotechnik angewandt. Ein 1000-Watt-Bügeleisen verbraucht beispielsweise in einer Stunde 1000 Watt-Stunden Strom, das entspricht einer kWh.

1 kWh = 1000 Wh= 3.600.000 Ws= 3.600.000 J

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Kirchhoffsche Gesetze

Physikalische Gesetze

(Gustav Robert Kirchhoff, 1824 - 1887, deutscher Physiker) 1. Knotenpunktsatz: In jedem Knotenpunkt ist die Summe aller richtungsbehafteten Ströme Null, wobei zum Knotenpunkt hinfließende Ströme das eine Vorzeichen und Ströme, die vom Knotenpunkt wegfließen, das andere Vorzeichen erhalten. 2. Maschensatz: Die Summe der von den Ladungsträgern abgegebenen Energie und der diesen Ladungsträgern zugeführten Energie ist gleich Null.

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KKW

Ein Kernkraftwerk (KKW) oder Atomkraftwerk (AKW) ist eine Anlage zur Gewinnung von elektrischer Energie durch Kernspaltung

Die Erzeugung elektrischer Energie geschieht indirekt: Die Wärme, die bei der Kernspaltung entsteht, wird auf ein Kühlmedium übertragen, wodurch dieses erwärmt wird und Dampf erzeugen oder direkt Turbinen antreiben kann.

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Klemmenspannung

elektrische Spannung zwischen den Klemmen einer Spannungsquelle

Die Elektrische Spannung zwischen den Klemmen einer Spannungsquelle nennt man Klemmenspannung. Wenn ihr kein Strom entnommen wird, ist sie gleich der Urspannung. Wegen des Spannungsabfalls am inneren Widerstand der Spannungsquelle verringert sich die Klemmenspannung bei Belastung.

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Kohlefilter

Art von Fliter, Filterelement ist Kohle

Als (Aktiv-) Kohlefilter bezeichnet man Filter, die (Aktiv-) Kohle enthalten. Sie filtern Schadstoffe wie Staub oder Schwermetalle aus Flüssigkeiten oder Gasen.

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Kohlendioxid (CO2)

auch CO2

CO2 ist ein farbloses, nicht brennbares Gas. Es entsteht als Reaktionsprodukt von Kohlenstoff [C] und Sauerstoff [O2]. Es ist ein natürlicher Bestandteil der Luft. In Wasser gelöst bildet es Kohlensäure. Kohlendioxid ist heute in den Mittelpunkt der energiebedingten Emissionen gerückt; es entsteht bei jeder Verbrennung fossiler Stoffe. Damit ist es untrennbar mit der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdgas oder Erdöl verbunden. Kohlendioxid gehört zu den Spurengasen in der Atmosphäre, die die Eigenschaft haben, für langwellige Wärmestrahlen undurchlässig zu sein; daher gilt es als Hauptverursacher des Treibhauseffekts.

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Kontamination

Verunreinigung

Die Kontamination ist die Verunreinigung einer vorher reinen Bodenschicht mit anorganischen oder organischen Stoffen. Wird eine Kontamination mit gefährlichen und gesundheitsschädlichen Stoffen festgestellt, muss diese mit aufwendigen Entsorgungsprozessen gereinigt werden.

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Konzession

Zugeständnis, Genehmigung

Eine Konzession ist eine behördliche Genehmigung bzw. ein Zugeständnis, Erlaubnis, z.B. um ein Gewerbe auszuüben oder auch ein staatlich bewilligtes Recht, ein Gebiet in gewissem Umfang in Besitz zu nehmen.

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Konzessionsabgabe

Gebühren der Energieversorger an Städte und Gemeinden

Energieversorger, die Strom- oder Gasleitungen zu den Endverbrauchern verlegen und betreiben wollen, müssen hierfür an die jeweiligen Städte und Gemeinden Gebühren zahlen - sogenannte Konzessionsabgaben. Besaß bislang nur der örtliche Energieversorger - wie z.B. die Stadtwerke - das alleinige Leitungsnutzungsrecht, so haben nun im liberalisierten Energiemarkt alle Anbieter das Recht auf Durchleitung. Den hierfür an die Gemeinde zu entrichtenden Betrag schlägt der Versorger auf das Durchleitungsentgelt auf.

Die Konzessionsabgaben hängen im Wesentlichen von der Größe der Gemeinde (Einwohnerzahl), von der Spannungsebene des Netzanschlusses (Niederspannung oder Mittelspannung) und von der Verbrauchsstruktur (Leistung und Jahresverbrauch) ab.

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Konzessionsabgabenverordnung

KAV

Die zulässigen Höchstbeträge für Konzessionsabgaben sind in der Verordnung über Konzessionsabgaben für Strom und Gas (Konzessionsabgabenverordnung - KAV) geregelt.

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Kraft

Als physikalischer Fachbegriff bezeichnet Kraft die Fähigkeit, Körper zu beschleunigen oder zu verformen

Im physikalischen Sinne eine äußere Wirkgröße, die den Bewegungszustand eines Körpers ändern kann. Kraft = Masse mal Erdbeschleunigung: F = m * g

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Kraft-Wärme-Kopplung

KWK - Erzeugung von elektrischen Energien und Wärme in einem Prozess

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden Elektrische Energie und Wärme in einem gemeinsamen Prozess erzeugt. Mit der KWK wird beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk ein höherer thermischer Wirkungsgrad erreicht als bei der ausschließlichen Stromerzeugung. Somit liegt der Nutzungsgrad ungleich höher.

Es gibt folgende Arten: 1) Blockheizkraftwerke nutzen die Abwärme von Benzin-, Diesel oder Gasmotoren; dadurch sind Wirkungsgrade bis zu 85% möglich. 2) In Heizkraftwerken wird durch Entnahme von Dampf aus der Turbine die Stromerzeugung leicht reduziert, dafür aber wesentlich mehr Heizenergie gewonnen. So lässt sich der Wirkungsgrad von 40% bei der reinen Stromgewinnung auf bis zu 90% Gesamt-Wirkungsgrad steigern. Kraft-Wärme-Kopplung führt zu besserer Umweltverträglichkeit und hilft, Energie einzusparen.

KWK kommt vor allem im Bereich der Gebäudebeheizung und bei der Warmwasserbereitung zum Einsatz, aber auch in den meisten gewerblichen und industriellen Anwendungen. KWK-Strom hat in Deutschland derzeit einen Anteil an der gesamten Stromerzeugung von ca. 11%.

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Kühlmedium

Kühlmittel sind gasförmige, flüssige oder feste Stoffe, die zum Kühlen anderer Stoffe eingesetzt werden

In technologischen Prozessen wird vorwiegend Wasser oder Luft als Kühlmittel verwendet. Die ökonomisch sinnvoll erreichbaren Temperaturdifferenzen zwischen Wärmesenke und Kühlmittel liegen bei Luftkühlung ca. 40°C über der Umgebungstemperatur, bei Wasserkühlung ca. 10°C oberhalb der Umgebungstemperatur.

Kühlmittel-Temperaturen unterhalb der Umgebungstemperatur lassen sich nur durch mit geeigneten Kältemittel betriebenen Kälteprozessen, auch Linksprozessen genannt, erreichen. Mit Kältemischungen oder Kohlensäureschnee lassen sich umgebungsunabhängige Kühlmittel-Temperaturen von bis zu unter -50°C erreichen.

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Kündigungsfrist

Zeitraum zwischen Zugang und Rechtswirksamkeit einer Kündigung

Die Kündigungsfrist ist der vertraglich vereinbarte Zeitraum zwischen Zugang einer Kündigung und der dadurch bewirkten rechtswirksamen Beendigung des geschlossenen Vertragsverhältnisses.

Die Belieferung mit Energie unterliegt einem Vertragsverhältnis, das eine Kündigungsfrist beinhaltet (im Regelfall 1 Monat). Die geltende Kündigungsfrist ist den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu entnehmen.

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KWK-Gesetz

Gesetz zum Schutz der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz)

Das KWK-Gesetz regelt die Abnahme und Vergütung von Strom aus Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK). Diese arbeiten auf Basis von Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Erdöl oder Abfall und werden von Energieversorgern zur Bereitstellung von Strom für Endverbraucher betrieben. Strom, der aus diesen Kraftwerken in das Netz eingespreist wird, ist nach §4 des KWK-Gesetzes zu vergüten.

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Ladung

diskrete Eigenschaft der Materie

Ladung ist das Ergebnis von Reibung elektrischer Nichtleiter. Es treten positive und negative Ladungen auf. Gleichartige Ladungen stoßen sich ab und ungleichartige Ladungen ziehen sich an. Bei der Ladung gibt es eine kleinste elektrische Ladungsmenge, die Elementarladung [ e ]. Die Elementarladungen tragen entweder die Elementarteilchen Proton oder Elektron und somit ist jede Elektrische Ladung ein Vielfaches der elektrischen Elementarladung. Die Ladung ist eine diskrete Eigenschaft der Materie und ist an diese gebunden.

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Längenmaß

Unter einem Längenmaß (Basiseinheit Meter), versteht man eine Einheit zur Messung der Ausdehnung eines Körpers, einer Strecke oder Linie in einer Dimension.

International genormte Grundeinheit der Länge (Formelzeichen: l oder s) ist das Meter. Definiert ist das Meter über die Lichtgeschwindigkeit (im Vakuum c = 299.792.458 m/s), es hängt somit von der Definition der Sekunde ab.

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Lastgang

Ein Lastgang zeigt die Leistungsaufnahme eines Kunden über einen bestimmten Zeitraum.

Ein Lastgang zeigt die Leistungsaufnahme eines Kunden über einen bestimmten Zeitraum. Bei gemessenen Kunden wird dieser Lastgang auch Lastprofil genannt. Mit einem dafür geeigneten Zähler wird über einen Tag der mittlere Leistungswert einer jeden Viertelstunde erfasst und gespeichert. Ein Lastgang wird immer von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr gemessen. Der lokale Netzbetreiber liest diesen Lastgang während der Nacht des Folgetages per Datenfernübertragung aus diesem Zähler aus und stellt die gemessenen Daten dem Lieferanten zur Verfügung. Da die Messung mit Lastgangzählern einen erheblichen finanziellen Aufwand bedeutet, wird bei Kunden mit einem relativ geringen Jahresverbrauch ein synthetisches (analytisches) Lastprofil angelegt. Der Netzbetreiber ist angehalten dieses Lastprofil für den Kleinkunden dem Lieferanten zu benennen.

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Lastprofil

Verbrauchskurve eines Stromverbrauchers

Der Begriff Lastprofil oder Lastgang bezeichnet die Verbrauchskurve eines Abnehmers im Zeitablauf. Der Lastgang eines Kunden wird auf der Basis eines Zeitrasters von Viertelstundenwerten gemessen.

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Lastspitze

Maximalleistung in kurzer Zeit

Die Lastspitze ist der Ausdruck für die Maximalleistung, die eine Maximallast im Stromnetz schafft. Auslöser dafür können beispielsweise das Anlaufen von Pumpen und Rührwerken, Heiz- und Kühlanlagen, Dampf- und Drucklufterzeugung, Lüftern, Förderanlagen, EDV, Klimatisierung und Beleuchtung beim morgendlichen Produktionsstart sein. Je mehr Verbraucher innerhalb eines Bemessungszeitraums aktiv sind, um so höher ist die Maximalleistung.

Lastspitzen lassen sich vermeiden und kappen, wenn die Aktivität einzelner und energieintensiver Verbraucher gezielt in Zeiten mit niedriger Leistungsabnahme verschoben wird. Beispielsweise können durch Installation einer ausgewählten, betriebsspezifischen Abschaltkette, Leistungsspitzen vermieden werden.

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Laufwasserkraftwerke

für die Erzeugung elektrischer Energie aus Wasserkraft

In Deutschland erzeugen 585 Laufwasserkraftwerke mit einer Leistung von etwa 2.600 Megawatt Strom. Laufwasserkraftwerke wandeln die Kraft des fließenden Wassers von Flüssen in Elektrische Energie um. Sie haben mit 94% einen relativ hohen Wirkungsgrad.
Durch eine Wehranlage wird der Fluss um mehrere Meter aufgestaut, um eine größere Fallhöhe zu erreichen. Größere Kraftwerke haben Wehranlagen mit mehreren Wehrfeldern. Die Wehrverschlüsse sind hydraulisch gesteuert und ermöglichen eine dosierte Ableitung der Wassermassen.
Das Wasser strömt durch Kaplan-Turbinen im Maschinenhaus, die jeweils einen Generator zur Stromerzeugung antreiben. Die Stromerzeugung ist vom momentanen Zufluss und der Fallhöhe abhängig. Bei Laufwasserkraftwerken ist eine Steuerung des Wasserdurchflusses in Abhängigkeit des Elektrizitätsbedarfs meist nicht üblich. Sie werden in der Regel rund um die Uhr betrieben und geben ihren Strom zur Deckung der Grundlast ins Netz der öffentlichen Stromversorgung. Bei vielen Kraftwerken besteht aber die Möglichkeit, in Zeiten geringeren Strombedarfs eine zusätzliche Wassermenge aufzustauen, die bei Spitzenbedarf an die Turbinen abgegeben werden kann und somit eine Stromreserve darstellt. Die größten Laufwasserkraftwerke in Deutschland liegen an Rhein, Donau, Iller, Lech, Isar, Inn und Mosel. Sie erreichen Leistungen bis zu 85 Megawatt beziehungsweise, wenn man ausländische Kapazitäten mit berücksichtigt, bis zu 130 Megawatt bei den Grenzkraftwerken an Rhein und Donau. Im Vergleich dazu hat ein großer Kohleblock eine Leistung von 700 Megawatt. Alle deutschen Laufwasserkraftwerke zusammen erbringen also knapp die Leistung von vier großen Kohleblöcken. Größere Wasserkraftwerke befinden sich an Main, Neckar, Saar, Ruhr und Weser. In schiffbaren Flüssen kommen für die Überbrückung der Staustufen Schleusenanlagen zum Einsatz.

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Leistung

physikalische Größe

Die Leistung [ P ] ist der Quotient aus Arbeit und Zeit. P = W / t Elektrische und mechanische Leistung wird in Watt [ W ] und Kilowatt [ kW ] angegeben.

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Leistungsinanspruchnahme, elektrische

Benötigte Leistung von Geräten in Kilowatt (kW)

Die elektrische Leistungsinanspruchnahme von Geräten wird in Kilowatt gemessen - siehe auch Leistungsmessung - und gibt an wieviel Leistung ein Verbraucher zu einem bestimmten Zeitpunkt zieht. Vollelektronische Küchen kommen zum Beispiel auf mehr als 30 kW. Die elektrische Leistungsinanspruchnahme ist in der Nacht niedriger. Zusätzlich kann sie durch Überwachung beim Erreichen einer Lastspitze eingeschränkt werden. Eine Leistungsoptimierungsanlage kann als Maximumwächter angeschafft werden. Auf Basis der Leistungsinanspruchnahme ermitteln die Versorger individuelle Tarife.

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Leistungsmessung

Messung der in Anspruch genommenen Leistung in einem bestimmten Zeitraum

Bei der Leistungsmessung wird die in Anspruch genommene Leistung in einem bestimmten Zeitraum gemessen. Bei der KEVAG kommt die 1/4 h-Messung zur Anwendung. Für die Abrechnung ist der höchste Verbrauch während dieser Zeit innerhalb eines Abrechnungsjahres maßgebend.

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Leistungspreis

Fixpreis im Versorgungssektor

Die Kosten, die sich durch die Bereitstellung des Stroms ergeben, bezeichnet man als Leistungspreis. Er beinhaltet alle Kosten für die Vorhaltung der benötigten Erzeugungskapazität (Fixkosten des Elektrizitätswerks), der Umspannwerke und des Verteilungsnetzes.

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Leiter

Werkstoffe, die den Strom leiten

Leiterwerkstoffe, wie Metalle, besitzen frei bewegliche Elektronen, die einen Stromfluss ermöglichen. Die Entstehung der freien Elektronen ist in der Dichte der Atome in Metallen begründet. Denn dadurch ist es möglich, dass ein Elektron auf der Außenschale eines Atoms genau so weit vom Kern des Nachbaratoms entfernt sein kann, wie vom eigenen Atomkern. Somit heben sich die Anziehungskräfte beider Kerne auf und das Elektron ist frei beweglich. Gute Leiter besitzen etwa gleich viele Elekronen wie Atome.

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Lenzsches Gesetz

Gesetz nach russischem Physiker Lenz

(Heinrich Friedrich Emil Lenz, 1804 - 1865, russischer Physiker) Eine durch Induktion hervorgerufene Spannung treibt stets einen so gerichteten Induktionsstrom an, dass dessen Magnetfeld der Entstehungsursache entgegen wirkt. Durch Flusszunahme wird eine positiv gerichtete Induktionsspannung, durch Flussabnahme eine negativ gerichtete Induktionsspannung hervorgerufen.

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Liberalisierung

Öffnung eines bis dahin geschlossenen Marktes

Die Liberalisierung eines Energiemarktes bezeichnet die Öffnung eines bislang geschlossenen Marktes für andere Anbieter einer gleichen Dienstleistung. In einem liberalisierten Mark können mehrere Unternehmen um Kunden werben, die bislang nur durch einen Versorger bedient wurden. Die Zugänge für Unternehmen in die Versorgungsleitungen der bisherigen Lieferanten wird durch Gesetzlichkeiten geregelt z.B. Netznutzung.

Die EU-Binnenmarktrichtlinie Elektrizität verpflichtet die Mitgliedsstaaten zur Liberalisierung ihrer Strommärkte. Deutschland hat die Richtlinie mit dem Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts umgesetzt, das im April 1998 in Kraft trat. Die Monopole sind somit gefallen, freie Versorgerwahl statt Zwangsehe. Die Liberalisierung des Strommarktes eröffnet Kunden und Energieversorgungsunternehmen neue Wettbewerbschancen. Über die Regeln für den freien und gleichberechtigten Zugang zu den Stromnetzen haben sich die Verbände der stromerzeugenden und -verbrauchenden Wirtschaft im Rahmen der Verbändevereinbarung verständigt.

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Lichtblick

Privates Energieversorgungsunternehmen mit ökologischen Interessen

Das 1998 im Hamburg gegründete Energieversorgungsunternehmen Lichtblick beliefert Privat- und Gerwerbekunden mit Strom aus umweltfreundlicher Erzeugung. Lichtblick bezieht seinen Strom zu mindestens 50 % aus Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien wie Wasser, Wind oder Biomasse.

Lichtblick investiert mindestens 25 % seines Gewinns aus dem Stromverkauf in Klimaschutzprojekte. Hierzu zählt der Neubau von umweltfreundlichen Kraftwerken, die Investition in zukunftsweisende, klimaschonende Technologien wie z. B. Offshore-Windparks, aber auch die Aufforstung von Regenwald.

Lichtblick-Strom und Service ist laut Stiftung Warentest empfehlenswert.

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Lichtschalter

Übertragungsglied im Stromkreis

Ein Lichtschalter ist ein Übertragungsglied im Stromkreis. Durch ihn wird der Stromkreis geschlossen oder geöffnet. Beim Schließen des Stromkreises wird das Licht eingeschaltet und beim Öffnen wird es wieder ausgeschaltet.

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Lichtstärke

Die Lichtstärke ist eine Basisgröße im SI - Einheitensystem

Abgeleitete Größen sind der bereits oben erwähnte Lichtstrom (Einheit: Lumen), die Leuchtdichte (Einheit: cd ? m-2) und die Beleuchtungstärke (Einheit: Lux). Die Lichtstärke ist eine Eigenschaft der Lichtquelle und hängt nicht vom Abstand eines Beobachters ab. Auch stimmt die vom menschlichen Auge empfundene Helligkeit der Lichtquelle nicht immer mit der physikalischen Lichtstärke überein. Eine Lichtquelle mit einer kleinen Abstrahlfläche wird als heller (oder blendender) empfunden als eine Lichtquelle mit gleicher physikalischer Lichtstärke, aber einer größeren Abstrahlfläche. Dieser Effekt kann zum Beispiel bei Autoscheinwerfern verschiedener Größe beobachtet werden.

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Lizenz

Befugnis, Genehmigung

Eine Lizenz ist die Befugnis, Genehmigung zur Ausübung eines Gewerbes; die Erlaubnis zur Benutzung eines Patentes; die Ermächtigung für eine Buchausgabe.

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Logistik

Versorgung

Betriebswirtschaft: Die Logistik ist die Gesamtheit aller notwendigen Produktions- und Organisationsprozesse eines Unternehmens. Militär: Planung, Bereitstellung und Einsatz der für die Versorgung der Streitkräfte notwendigen Mittel und Dienstleistungen.

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LPG

(Abkürzung für Liquefied Petroleum Gas) Englische Bezeichnung für alle Flüssiggase

Zu den Flüssiggasen gehören vor allem Propan und Butan, die schon bei geringer Druckerhöhung flüssig werden.

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Luft

Luft ist ein Gemisch aus verschiedenen Gasen.

Luft besteht in den unteren 20 km der Atmosphäre im Wesentlichen aus:

- ca. 78 % (Volumen-%) Stickstoff,

- ca. 21 % Sauerstoff,

- ca. 0,9 % Argon und

- ca. 0,03 % Kohlenstoffdioxid.

Der Gehalt an Wasserstoff schwankt relativ stark von annähernd 0 bis ca. 4 %.

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Magnet

Körper, der um sich herum ein Magnetfeld aufbaut

Ein Magnet erzeugt in seiner Umgebung ein Magnetfeld (magnetisch = anziehend). Er besitzt die Eigenschaft, ferromagnetische Stoffe (= magnetisch z.B. Eisen, Stahl, Gusseisen, Nickel, Kobald) anzuziehen und sie festzuhalten. Die Stellen, wo der Magnet die größte Anziehungskraft hat, nennt man Pole. Der nach Norden zeigende Pol heißt Nordpol (N), der andere Südpol (S).

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Marktformen

Einteilung von Märkten nach ihrer unterschiedlichen Art der Preisbildung

An Marktformen können anhand von qualitativen Merkmalen der vollkommene und unvollkommene Markt unterschieden werden. Wenn entsprechende Güter gleichartig (homogen) sind, die Marktteilnehmer keine persönlichen Präferenzen haben und vollständige Markttransparenz herrscht, spricht man von einem vollkommenen Markt. Sobald eine dieser Voraussetzungen der Transparenz nicht gegeben ist, handelt es sich um einen temporär unvollkommenen Markt. Bei Blick auf quantitative Merkmale unterscheidet man neun Märkte mit theoretisch sehr verschiedener Art der Preisbildung.

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Maßeinheiten

Größen im Maßsystem

Für die einzelnen Energieträger gelten verschiedene Maßeinheiten: Öl wird in Litern, Barrels (=159 l), Kubikmetern (m³) oder Tonnen gemessen, Kohle in Tonnen, Gas in Kubikmetern (m³) und Elektrische Energie in Kilowattstunden (kWh). Gemeinsame Maßeinheiten sind seit dem 1.Januar 1978 die Einheit Joule sowie die Einheit Kilowattstunde. Definierte Einheiten für Energie und Leistung sind: - Joule [ J ]: Energie, Arbeit, Wärmemenge 1 Joule=1 Wattsekunde (Ws) - Watt (W): Leistung, Energiestrom, Wärmestrom 1 Kilowattstunde entspricht 3.600 kJ Für den Strombedarf und -erzeugung resultieren hieraus Mwh (Megawattstunden), Gwh (Gigawattstunden), etc.

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Masse

Die Masse ist eine Grundgröße der Physik.

Die physikalische Größe Masse (Basiseinheit Kilogramm) kennzeichnet die Eigenschaft eines Körpers, die sich sowohl in Trägheit gegenüber einer Änderung des Bewegzustandes als auch in der Anziehung zu anderen Körpern äußert. Bei der Angabe von Warenmengen darf statt des Begriffes Masse auch der Begriff Gewicht gebraucht werden. Die Masse wird durch Wägung mit einer Waage bestimmt, wobei in der Regel Massen verglichen werden. 1 kg wirkt auf der Erde mit 1 kg ? 9,81 m/s² = 10 N auf die Unterlage.

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Materie

ist die Gesamtheit alles Existierenden

Die Materie ist die Gesamtheit der außerhalb von menschlichem Bewusstsein existierenden objektiven Realität. Sie tritt in unendlich vielen Erscheinungsformen wie z.B. feste, flüssige oder gasförmige Stoffe, Moleküle, Atome, subatomare Teilchen, Kraftfelder, Energie, Licht auf.

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Maximumüberwachung

Überwachung und Begrenzung von Leistungsspitzen durch Leistungsoptimierung

Bei Auftreten einer Leistungsspitze (Überschreitung der bestellten Leistung) können Maximumwächter zur Überwachung eingesetzt werden, die die Leistungsinanspruchnahme zum Beispiel einer Küche so niedrig wie möglich halten. Diese gewährleisten zugleich einen funktionsgerechten und störungsfreien Betrieb.

Elektro-Wärmegeräte, die eine gewisse Wärmespeicherfähigkeit aufweisen, wie Kochkessel, Warmhaltevorrichtungen u.ä. können so über einen längeren Zeitraum abgeschaltet werden. Auch Brat- und Backgeräte, Friteusen, Geschirrspüler u.ä. können über eine kürzere Dauer vom Netz getrennt werden (ca. 2 bis 3 Minuten). Andere Geräte wiederum, wie Salamander, Mikrowellengeräte oder Kaffeeautomaten müssen dagegen stets betriebsbereit sein und bedürfen keiner Abschaltung.

Vor dem Einsatz einer Leistungsoptimierungsanlage sollte eine Wirtschaftlichkeitsanlayse mit dem zuständigen Versorger durchgeführt werden.

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Megawatt

Maßeinheit

Ein Megawatt = 1000 Kilowatt = eine Million Watt.

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Mehrphasenstrom

elektrischer Wechselstrom

Der Mehrphasenstrom ist eine Form von elektrischem Wechselstrom. Er wird als Kombination mehrerer in der Phase gegeneinander verschobener Einphasenströme auf entsprechend viele Leitungen übertragen.

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Mesamoll

Weichmacher für Kunststoffprodukte

Mesamoll ist ein Universal-Weichmacher, der gut geliert und verseifungsbeständig ist. Er findet Verwendung bei einer Vielzahl von Polymeren, z. B. PVC, PUR u.a.

 

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Mess- und Schaltpreis

für Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen

Der Mess- und Schaltpreis ist der Preis für den Zähler, die Tarifschaltung und die Abrechnung des Stromverbrauchs bei Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen.

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Messgeräte

Messinstrumente

Messgeräte sind Apparaturen und Werkzeuge zum Messen in Naturwissenschaft und Technik. Mit Messgeräten erfolgt die quantitative und qualitative Messung von Messgrößen sowie von Beziehungen zwischen Messgrößen untereinander. Messgeräte bestehen meist aus einem Gehäuse mit Messwerk, Anzeigenordnung und Messfühler.

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Mikrowellen

Wellen des elektromagnetischen Spektrums

Mikrowellen sind zwischen dem Gebiet der ultrakurzen Radiowellen und dem infraroten Bereich des optischen Spektrums befindliche Wellen des elektromagnetischen Spektrums. Ihre Wellenlängen reichen von ca. 10 cm bis herab zu 1 mm. Verwendung finden sie insbesondere in der Nachrichtentechnik, der Radartechnik oder auch zum Garen von Speisen in sogenannten Mikrowellenherden.

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Mikrowellenherd

Gerät zum Garen, Auftauen, Erwärmen von Lebensmitteln

Mit Hilfe von elektromagnetischen Strahlen der Frequenz von 2450 MHz dienen Mikrowellenherde dem Garen, Auftauen oder Erwärmen schon gegarter Lebensmittel. So behandelte Produkte gelten als gesundheitlich unbedenklich, ihr Nährwert ist gleichwertig gegenüber konventionellen Methoden des Erhitzens von Lebensmitteln. Die Produkte erscheinen wie gegart oder gedünstet. Oftmals ist zur Oberflächenbräunung der Lebensmittel noch eine Infrarotheizung eingebaut. Einsatz finden Mikrowellenherde in Großküchen sowie in privaten Haushalten.

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Mischstrom

Zusammensetzung verschiedener Stromarten

Mischstrom setzt sich aus verschiedenen Stromarten zusammen. Das kann ein Mix aus Normalstrom und Ökostrom sein oder der Mix setzt sich innerhalb einer Stromsorte zusammen. Zum Beispiel: Mischstrom aus Ökostrom (Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie, etc.).

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Mittelfrequenz

Frequenzbereich elektromagnetischer Schwingungen

Die Mittelfrequenz (MF) umfasst den Bereich elektrischer Schwingungen mit einer Frequenz bis rund 100 - 300 000Hz. Sie wird in der Industrie z.B. zur Erwärmung von Metallen verwendet.

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Mittelwellensender

Sender, der Mittelwellenfrequenzen abstrahlt

Ein Mittelwellensender sendet Mittelwellensignale aus, die einem Frequenzband von 300 kHz bis 3 MHz entsprechen. Die mittleren Frequenzen dienen AM-Radiosignalen und reichen mehrere 100 Kilometer weit. Im Vergleich zu Ultrakurzwellen ist die Wiedergabequalität der Mittelwelle geringer, die Reichweite dagegen größer. Zur Ausstrahlung von Mittelwellen verfügen Mittelwellensender über Antennen.

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Modulation

Verfahren aus der Nachrichtentechnik, das eine Information einer Trägerwelle zuordnet

Man unterscheidet die Amplitudenmodulation, bei der die Ausschlagweite (Amplitude) der Trägerwelle verändert wird oder auch Frequenzmodulation, wobei die Frequenz beinflusst wird. Die Amplitudenmodulation (Abkürzung AM) wird u. a. zum Modulieren des Fernsehbildträgers verwendet. Die Frequenzmodulation (Abkürzung FM) braucht eine größere Bandbreite und wird nur im UKW-Bereich verwendet.

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Mol

Das Mol ist die SI-Basiseinheit der Stoffmenge n (Einheitenzeichen: mol).

1 Mol einer Substanz ist die Stoffmenge eines Systems, die aus 6,02214199*10²³ Atomen oder Molekülen besteht. Das entspricht der Anzahl der Kohlenstoffatome in 12 g des Kohlenstoffisotops 126 C. Wichtig ist das mol für Mengenangaben bei chemischen Reaktionen.

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Monopol

Alleinherrschaft

Als Monopol bezeichnet man die Marktform, bei der nur ein einziger Anbieter auf einem bestimmten Markt auftritt. Dieser Anbieter ist der Monopolist.

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Multi-Utility

Bezeichnung für das Komplett-Angebot von Versorgungsdiensten durch Versorger

In der Versorgungsindustrie wird dieser Begriff seit kurzem als Bezeichnung für die Hausversorgung genutzt. Er umfasst nunmehr sowohl die Bereiche Strom, Gas, Wasser als auch Entsorgung (Müll). Versorgungsunternehmen heißen damit Utility-Dienstleister oder Utility-Anbieter. Insbesondere Stadtwerke sind in der Lage Ihre Kunden sowohl mit Strom, Gas, Wasser als auch Entsorgungsdienstleistungen zu bedienen. Daher werden diese Anbieter seit geraumer Zeit auch als MultiUtility-Dienstleister bezeichnet. Denn hier erhält der Kunde alles aus einer Hand. Dies beinhaltet schon heute auch Bereiche wie Telekommunikation oder Immobilienverwaltung. Ziel ist es auch die Abrechnung so zu gestalten, dass alle Utility-Bereiche möglichst nur noch mit einer Rechnung bezahlt werden.

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Nachtspeicherheizung

Zimmerofen der Schwachlast (Stromversorgung) nutzt

Eine Nachtspeicherheizung ist ein thermisch isolierter, elektrisch betriebener Zimmerofen, dessen Kern aus Schamott in den so genannten Schwachlastphasen der Stromversorger aufgeheizt wird. Der Kern des Ofens kann dabei Temperaturen von bis zu 600 °C aufweisen. Diese gespeicherte Wärme wird durch Strahlung und Konvektion an den umgebenden Raum abgegeben, bei höherem Wärmeenergiebedarf wird über ein eingebautes elektrisches Gebläse die konvektive Wärmeabgabe gesteigert. In der Übergangszeit kann - in Abhängigkeit von der Qualität der Speicherisolierung - die allein durch Strahlung abgegebene Wärme zu groß sein. Um ein Überheizen des Raumes zu vermeiden, erfolgt vielfach eine zeitliche Begrenzung der Speicherladezeit. Meist wird diese Begrenzung durch Außentemperaturfühler gesteuert. In älteren Nachtspeicherheizungen wurde das gesundheitsschädliche Material Asbest verbaut.

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Nachtspeicherofen

Wärmespeicher

Ein Nachtspeicherofen ist ein elektrischer Ofen. Er ist innen mit Beton- und Schamottemasse ausgekleidet, die zum Speichern der Wärme dient. Durch Nachtstrom, der billiger ist, als Tagstrom, wird der Ofen aufgeheizt u. gibt diese gespeicherte Wärme tagsüber ab.

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Nachtstrom

zur Nachtzeit zugeführter verbilligter elektrischer Strom

Zu bestimmten Zeiten in der Nacht, zu denen die Elektrizitätswerke nicht so stark in Anspruch genommen werden, wird Strom zu verbilligten Nachttarifen abgegeben. Genutzt wird dieser Nachtstrom z.B. für Nachtspeicheröfen oder Heißwasserspeicher in Haushalten. Hierzu ist allerdings ein gesonderter Zählereinbau notwendig.

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Nachttarif

siehe auch Arbeitspreis

Im Nachttarif/Niedertarif (NT) - auch Schwachlasttarif genannt - wird der Stromverbrauch verrechnet, der zwischen 22 und 6 Uhr erfolgt. In der restlichen Zeit wird im Hochtarif - auch Normaltarif genannt - abgerechnet. Um zwischen beiden Tarifen unterscheiden zu können, benötigt der Verbraucher einen Zweitarifzähler.

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Netzbetreiber

Unternehmen mit eigenem Stromversorgungsnetz

Unternehmen, die eigene Verteilernetze besitzen und diese den Stromerzeugern zur Durchleitung des Stromes an die Kunden zur Verfügung stellen, nennt man Netzbetreiber. Die örtlichen Verteilernetze befinden sich vorwiegend im Besitz der Stadtwerke.

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Netznutzer

Person die den Zugang zu einem Strom- oder Gasnetz in Anspruch nimmt

Unter einem Netznutzer versteht man eine natürliche oder juristische Person, die Leistungen eines Strom- oder Gasnetzbetreibers auf Vertragsbasis in Anspruch nimmt. Beispielsweise können Stadtwerke, Industrie und Lieferanten solche Leistungen nutzen, um ihren Absatz bzw. ihren Verbrauch zu bedienen.

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Netznutzung

Einspeisung und Entnahme elektrischer Energie im Netz

Die Netznutzung ist die Einspeisung von elektrischer Energie an technisch geeigneten Einspeisepunkten in das Netz eines Energieversorgers und die damit verbundene Entnahme der eingespeisten Energie an räumlich davon entfernt liegenden Entnahmepunkten. Hierfür wird ein Netznutzungsentgelt an das netzbetreibende Unternehmen berechnet. Die Nutzung des Netzes muss zwischen dem Betreiber und dem Unternehmen, welches das Netz nutzt, verhandelt werden.

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Netznutzungsentgelt

Gebühr der Nutzung nicht eigener Stromnetze

Bei der Durchleitung von Strom durch Stromnetze, die nicht im eigenen Besitz des Stromversorgers sind, fallen Gebühren an, die an den Netzbetreiber zu entrichten sind. Diese Gebühren sind bei den meisten Stromanbietern im Preis bereits integriert. Es gibt aber auch die Variante, dass ein Stromhändler Strompreise ohne die Netznutzungsentgelte angibt. Diese Gebühren sind demnach zuzüglich zum Strompreis und können vom Netzbetreiber oder Stromhändler über den Kunden extra eingezogen werden.

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Netzüberwachung

Kontrollstelle

Eine Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen (ENS) ist eine automatische Freischaltstelle für kleine Stromerzeugungsanlagen.

Nach der kommenden DIN VDE0126 kann bei kleinen Stromerzeugungsanlagen, die in das öffentliche Niederspannungsnetz einspeisen, auf die bisher vorgeschriebene, jederzeit dem Energieversorgungsunternehmen zugängliche Freischalteinrichtung verzichtet werden, wenn diese über eine ENS verfügen.

Bei der ENS handelt es sich um eine Sicherheitseinrichtung die die Frequenz, Spannung und Impedanz des Netzes überwacht. Entsteht bei der Abtrennung eines Teilnetzes ein ungewolltes Inselnetz, wird dies erkannt und der Erzeuger wird vom Netz getrennt. Die Inselbildung wird entweder an einem Sprung der Netzimpedanz oder durch das Überschreiten von Frequenz- oder Spannungsgrenzwerten erkannt.

Erarbeitet wurden die Anforderungen an eine ENS von der Berufsgenossenschaft (BG) für Feinmechanik und Elektrotechnik in Köln zusammen mit der VDEW-Projektgruppe TAB für Kleinkraftwerke.

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Nichtleiter

Werkstoffe, die den Strom nicht leiten

Nichtleiterwerkstoffe, wie z.B. Luft, Glas, Porzellan und Kunststoff besitzen keine frei beweglichen Elektronen. Sie sind in diesen Werkstoffen fest an Atome gebunden, so dass so gut wie keine Strömung möglich ist. Minimale Ströme können dennoch fließen, da es keine absoluten Nichtleiter gibt. Nichtleiter, auch Isolatoren genannt, verwendet man häufig zur Stromunterbrechung.

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Nickel

Metall, das unter anderem in Batterien und Akkus zum Einsatz kommt

Nickel ist ein verformbares, dehnbares, silbrig-weißes Metall, das bereits 2000 v.Chr. von den Chinesen verarbeitet wurde. Sein Anteil im Erdkern ist in Verbindung mit Eisen sehr hoch. Weitere Vorkommen können nur in Eisenmeteoriten nachgewiesen werden. Nickel ist ein wichtiger Mikronährstoff, der für Pflanzen und Tiere, aber auch Menschen lebenswichtig ist. Es ist nur gering giftig. Nickel kommt vor allem in der Stahlveredelung zum Einsatz. Sogenannte Nickel-Cadmium Batterien und Akkumulatoren verwenden Nickel.

 

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Niederfrequenz

Frequenzbereich elektromagnetischer Schwingungen

Die Niederfrequenz (NF) umfasst den Bereich elektrischer Schwingungen mit einer Frequenz bis ca. 20 000 Hz. Sie dient der Fernsprech- und Übertragungstechnik von Sprache und Musik. Die Niederfrequenz schließt auch Starkstrom bis 50 oder 60 Hz mit ein.

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Niederspannung

Wechselspannung zwischen 50 und 1000 Volt

Wechselspannung zwischen 50 und 1000 Volt (in Haushalten nicht mehr als 250 Volt), Gleichstrom zwischen 75 und 1500 Volt. Niedrigere Spannungen werden als Kleinspannung bezeichnet, höhere als Mittel- oder Hochspannung.

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Niedertarif

siehe Nachttarif

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Notstrom

elektrischer Strom

Notstrom ist elektrischer Strom, der bei Ausfall des Netzstromes eingeschaltet wird. Dies geschieht mit Hilfe eines Notstromaggregates (Generator mit Diesel- oder Benzinmotor, Batterie).

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Notstromaggregat

Gerät zur Stromversorgung

Ein Notstromaggregat ist ein Diesel- bzw. Benzinmotor mit Generator oder eine Batterie für die Stromversorgung in Notfällen

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Nutzungsgrad

Verhältnis von gewonnener zu aufgewendeter Energie über einen bestimmten Zeitraum

Im Gegensatz zum Wirkungsgrad wird beim Nutzungsgrad das Verhältnis von gewonnener zu aufgewendeter Energie über einen bestimmten Zeitraum (z.B. ein Jahr) betrachtet.

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OEEC

Organization for European Economic Cooperation

Zum Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft und der Ausweitung und Erleichterung des europäischen Handels- und Zahlungsverkehrs haben sich am 16.04.1948 16 westeuropäische Staaten zusammengeschlossen. Heute sind es 18 Staaten mit Organisationshauptsitz in Paris. Dazu gehören Belgien, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Türkei. Die Länder Jugoslawien, Kanada, USA sind assoziierte Mitglieder der Organisation.

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Ohm

Physikalische Einheit

(Georg Simon Ohm, 1789 - 1854, deutscher Physiker) Ein Ohm ist der elektrische Widerstand zwischen zwei Punkten eines homogenen und gleichmäßig temperierten metallischen Leiters, durch den bei Spannung von 1 V zwischen den beiden Punkten ein zeitlich unveränderlicher Strom der Stärke 1 A fließt.

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Ohmsches Gesetz

Naturgesetz

(Georg Simon Ohm, 1789 - 1854, deutscher Physiker) Elektrischer Widerstand ist gleich Spannung geteilt durch Stromstärke: R = U / I

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Öko-Audit

ist eine EG-Verordnung

Die EG-Öko-Audit-Verordnung von 1993 und das deutsche Umweltauditgesetz von 1995 stellen Unternehmen und Behörden einen transparenten und anspruchsvollen Rahmen zur Verfügung, um besondere Leistungen im betrieblichen Umweltschutz öffentlich zu dokumentieren. Gefordert wird von den Teilnehmern insbesondere die Durchführung einer Umweltbetriebsprüfung und die Einführung eines Umweltmanagement-Systems.

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Ökosteuer

Steuer auf umweltbelastende Produkte und Dienstleistungen

Die Ökosteuer ist eine Steuer, die auf Benzin, Heizöl, Erdgas und Strom erhoben wird. Sie verfolgt das Ziel, den allgemeinen Energieverbrauch zugunsten der Umwelt zu verringern und durch die steuerlichen Mehreinnahmen die Rentenversicherung zu entlasten sowie die Arbeitskosten zu senken.

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Ökostrom

Strom aus regenerativen Energien

Ökostrom, grüner Strom oder sauberer Strom wird aus regenerativen Energien erzeugt. Zu diesen erneuerbaren Energien gehören Biomasse, Wind, Sonne und Wasser. Der Ökostrom-Anbieter sollte immer ein Ökostrom-Zertifikat (Labels) nachweisen können.

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Ökostrom-Labels

Qualitätsstandard-Siegel

Drei dieser Siegel geben deutschen Verbrauchern Auskunft über die Qualitätsstandards von sogenanntem Öko-Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird: Das Grüne Stromlabel vom Verein Grüner Strom Label e.V., in dem sich einige Umwelt- und Verbraucherverbände zusammengeschlossen haben, des Weiteren ein spezielles TÜV-Zertifikat der Technischen Überwachungsvereine sowie das Prüfzeichen des Freiburger Öko-Instituts.

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Oszillator

Anordnung zur Erzeugung von Schwingungen

Ein Oszillator ist ein schwingungsfähiges System zur Erzeugung von ungedämpften elektromagnetischen Schwingungen. Es besteht aus Schwingungskreis und Transistor (Elektronenröhre) zum Anfachen oder Steuern der Schwingungen.

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Parallelschaltung

Nebeneinanderschaltung

Wenn von mindestens zwei elektrischen Modulen jeweils die positiven Anschlussklemmen und die negativen Anschlussklemmen zusammengeschlossen werden, spricht man von einer Parallelschaltung. Bei einer Parallelschaltung von mehreren Widerständen ist der Gesamtwiderstand immer kleiner als der kleinste Teilwiderstand. Mit jedem weiteren angeschlossenen Verbraucher steigt die Stromstärke. Bei einer Parallelschaltung liegt an allen Verbrauchern die gleiche Spannung an.

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Parallelschwingkreis

siehe Schwingkreis

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peak load

(dt. Spitzenlast), Kennzeichnet den Lasttyp für Stromlieferung oder Strombezug konstanter Leistung über 12 Stunden

Laut EEX (European Energy Exchange) bezeichnet der Peakload den Zeitraum von Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr, jeweils inklusive aller gesetzlichen Feiertage.

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Periodendauer

Wiederholungsgröße in Zeiteinheit

Die Zeit, nach der sich eine periodische Größe wiederholt, ist die Periodendauer [ T ].

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pH-Wert

Maßeinheit bei Lösungen

Der pH-Wert gibt an, wie stark sauer oder basisch eine Flüssigkeit ist. Je niedriger der pH-Wert, je saurer die Lösung. pH-Wert 0 - 6 = sauer pH-Wert 7 - = neutral pH-Wert 8-14 = basisch (alkalisch).

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Phase

augenblicklicher Zustand einer Schwingung

Eine Phase ist der augenblickliche Zustand einer Schwingung bestimmt durch zwei Schwingungsgrößen (z.B. Weg und Zeit).

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Photovoltaik

Umwandlung von Sonnenstrahlen in elektrische Energie durch Solarzellen

Photovoltaik ist die unmittelbare Umwandlung von Sonnenstrahlung in Elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Durch absorbiertes Licht werden in diesen Solarzellen, die zumeist aus dem Halbleitermaterial Silizium bestehen, freie Ladungen erzeugt; diese bewirken an der Zelle eine elektrische Spannung, so dass Gleichstrom durch ein angeschlossenes Gerät fließt. Die PV, die dem Verbraucher durch Solartaschenrechner oder Solaruhren bereits lange bekannt ist, kann auch für die Stromversorgung privater Haushalte eingesetzt werden. Die Photovoltaik erlebte während der letzten Jahre in Deutschland einen deutlichen Aufwärtstrend - zum einen aufgrund besonders günstiger Regelungen bei der Vergütung für eingespeisten Überschussstrom sowie finanzieller Förderung durch die öffentliche Hand und verschiedene Energieversorgungsunternehmen. Photovoltaikanlagen werden z. Zt. in Bushaltestellen, Parkscheinautomaten und Verkehrszählereinrichtungen eingesetzt.

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Physikalische Größen

Beschreibende Größen der Physik

Physikalische Größen beschreiben Zustände und Zustandsänderungen von Objekten der Umwelt und kennzeichnen deren Eigenschaften. Diese Größen sind messbar.

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PLC

siehe Powerline.

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Polarisation

galvanische- , elektrolytische- , Reaktionspolarisation

Polarisation bedeutet die Ladungstrennung zwischen Elektroden bei der Elektrolyse und in den galvanischen Elementen.

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Pooling

Zusammenschluss zum Ziel des günstigsten Einkaufs von Waren, Produkten und Dienstleistungen

Beim Pooling oder Poolbildung / Bündelung handelt es sich um die konzentrierte Nachfrage von vielen Teilnehmern für den gemeinsamen Einkauf von Waren, Produkten oder Dienstleistungen. Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit erzielt eine hohe Nachfragemenge einen gemeinsamen geringeren und damit günstigeren Einkaufspreis als der Einzelne. Beim Strompooling bildet die gesamte Nachfragemenge an kWh (Kilowattstunden) ein hohes Nachfragevolumen nach Strom. Hohe Nachfragevolumen erlauben dementsprechend einen günstigeren Stromeinkaufspreis. Die Vermittlung wird von Strom- oder Energiebrokern gemanaged. In der Regel ist die Tätigkeit der Energiebroker für den Endverbraucher kostenlos.

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Powerline

PLC - Nutzung des Stromkabels zur Kommunikation

Powerline oder Powerline communication (PLC) ist die Nutzung des Stromkabels (Niederspannung) zur Kommunikation. Aus der reinen Energienutzung wird Telekommunikation über das Stromkabel. Über spezielle Steckdosenadapter kann das Stromkabel auch zum Telefonieren, Internet-Surfen und zu Home-Automation genutzt werden. Powerline stellt somit eine echte Alternative zum Telefonkabel, gerade unter dem Aspekt Letzte Meile , dar. Da bisher jedoch die Akzeptanz unter den Anwendern noch gering ist und die Anbieter weiterhin mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, verzögert sich der Ausbau von Powerline.

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Primärenergie

ursprüngliche, noch nicht umgewandelte Energie

Primärenergie ist die Energie, die in der Natur vorkommt und noch keiner Umwandlung unterworfen ist. Hierzu zählen Fossile Energieträger wie: - Stein- und Braunkohle - Erdöl und Erdgas und - Erneuerbare Energien (Sonnenenergie, Windkraft, Wasserkraft, Erdwärme und Gezeitenenergie). In Deutschland ist Mineralöl mit 39 Prozent der wichtigste Energieträger - gefolgt von Gas (21 Prozent) und Steinkohle (13 Prozent). Die erneuerbaren Energieträger decken rund zwei Prozent des Primärenergieverbrauchs.

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Primärenergieträger

Träger von primärer Energie

siehe weiter Primärenergie.

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Primärmarkt

Emission von Wertpapieren und Rechten

Unter dem Primärmarkt bezüglich des Wertpapierverkehrs versteht man den Emissionshandel eines Papiers. D.h. das Papier wird zum ersten Mal in Umlauf gebracht.

Auch auf dem Energiemarkt wird zwischen Primär- und Sekundärmarkt unterschieden. Dabei meint der Primärmarkt im Transportgeschäft von Strom und Gas den Erstvertrieb von Transportrechten.

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Proton

Ladungsträger

Das Proton ist Träger der positiven Elementarladung. Proton: Q= +e

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Quadrantenelektrometer

flache, in vier Quadranten unterteilte Metalldose

Der Quadrantenelektrometer besteht aus einer flachen, in vier Quadranten unterteilten Metalldose. In der Metalldose hängt eine Nadel als Elektrode am Spannband. Die Auslenkung der Nadel, die bei einer Spannung zwischen einem Kammerpaar und der Nadel erfolgt, wird meist durch einen Lichtzeiger angezeigt. Quadrantenelektrometer eignen sich für Frequenzen bis 10 kHz.

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Qualitätsmanagement

Organisationstheorie zur Ausrichtung des Unternehmens an der Produktqualität

Unter Qualitätsmanagement(QM) versteht man ein auf die gesamte Unternehmensorganisation bezogenes Verfahren, welches zur Definition, Realisierung, Sicherung und Fortentwicklung von Produktqualitäten dient. Die Produktqualität wird vom Bedürfnis der Kunden definiert. Durch die DIN-EN 9000 ff. wird das QM standardisiert. Unternehmen können sich nach dieser Norm durch autorisierte Stellen Zertifikate ausstellen lassen, welche in definierten Intervallen überprüft werden. In einigen Bereichen, z.B. Entsorgung, sind solche Zertifikate Bedingung, um beispielsweise Aufträge der öffentlichen Hand zu bekommen. Auch in der Automobilzulieferindustrie sind QM- Zertifikate für die Auftragsvergabe notwendig.

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Radiator

= Heizkörper

Ein Radiator ist ein Wärmeaustauscher oder Wärmespender mit einer für die Wärmeabgabe günstigen Oberfläche. Er wird in verschiedenen Formen gebaut. So verwendet man Heizschlangen, Rohrregister oder Plattenheizkörper. Durch das Aneinandersetzen einzelner Glieder (Heizrippen) können Radiatoren oder Gliederheizkörper aus Guss oder Stahl beliebig groß gemacht werden.

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Regionalversorger

Energieversorgungsunternehmen für eine begrenzte Region

Der Regionalversorger ist ein Energieversorgungsunternehmen, welches lediglich eine begrenzte Region mit Energie beliefert.

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Regulierungsbehörde

Behörde für die Kontrolle der liberalisierten Märkte für Post und Telekommunikation. (jetzt Bundesnetzagentur)

Die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP) wurde am 1. Januar 1998 von der Bundesregierung ins Leben gerufen. Im Zuge der Liberalisierung der Märkte für Telekommunikation und Post wurde so ein Kontrollorgan geschaffen, das für die Spielregeln auf diesen Märkten zuständig ist. So verwaltet die Behörde sowohl die Lizenzen für Postdienstleistungen als auch Frequenzen und Rufnummern des Telekommunikationsmarktes. Rechtliche Grundlage für die RegTP ist unter anderem das Postgesetz.

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Richtfunkverbindung

drahtlose Übertragungslinie im Nachrichten- u. Fernsprechverkehr

Eine Richtfunkverbindung ist eine drahtlose Übertragungslinie im Nachrichten- und Fernsprechverkehr. Durch die Trägerwelle (Hochfrequenz - 1000 - 13 000 MHz) können durch Modulierung der Frequenz ca. 1800 Ferngespräche gleichzeitig übertragen werden. Zur Erhöhung der Reichweite (50 - 100 km) werden die Antennen auf Fernmeldetürmen angebracht, welche die Sende- und Empfangsanlagen enthalten.

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Rückkopplung

Rückmeldung eines Teils einer Wirkung zur Steuerung des auslösenden Vorgangs

Der Begriff Rückkopplung ist Bestandteil der Rundfunktechnik, aber auch physiologischer, psychologischer und kommunikativer Prozesse. Man versteht darunter auch die Zuführung von Energie an ein schwingendes System (z.B. Pendel), die dieses in einer Periode verloren hat. Der Rückkopplungseffekt tritt auch in der Elektroakustik auf und bezeichnet das Auftreten von Kopplungen zwischen Lautsprecher und Mikrofon, was sich in einem schrillen Ton bemerkbar macht. In der Rundfunktechnik erzeugt man ungedämpfte Schwingungen durch die Schaltung von Rückkopplungen.

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Savonius-Rotor

Prinzip zur Windkraftnutzung

Der Savonius-Rotor wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Finnland entwickelt und arbeitet nach dem aerodynamischen Widerstandsprinzip. Der Wind findet in der Schaufelöffnung einen höheren Widerstand als in der Schaufelrückseite. So ergibt sich ein Drehmoment, das beide Schaufeln abwechselnd in die Windrichtung bringt. Savonius-Rotoren laufen schon bei relativ geringen Windstärken an. Ihr Wirkungsgrad erreicht aber nur 23 %. Sie werden daher vorwiegend als Anlaufhilfe für Darrieus-Rotoren sowie für Entlüftungszwecke bei Fabrikhallen, Autos und Schiffen verwendet.

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Schamotte

feuerfester Ton

Schamotte ist ein in Schacht- oder Drehrohröfen vorgebrannter feuerfester Ton oder Kaolin. Man unterscheidet bei 600 - 800°C vorgebrannte Schwachbrand- oder Glühschamotte. Bei einer Vorbrennung bei 1500 - 1600°C spricht man von Hartschamotte. Diese besitzt dann eine hohe Dichte und Volumenbeständigkeit.

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Schwingkreis

Elektrische Schwingungen können entstehen, wenn Kondensator und Spule zusammengeschaltet werden

Der Kondensator wird durch eine angelegte Spannung aufgeladen. Er entlädt sich über die Spule, in der in Folge des Stromflusses eine Gegenspannung erzeugt wird, die wiederum den Kondensator auflädt (anders gepolt). Dies wiederholt sich. Eine gedämpfte Schwingung erhält man, wenn keine neue Energie zugeführt wird. Kondensator und Spule können in Reihe oder parallel (Parallelschwingkreis) zusammengeschaltet werden. Mit Hilfe von Schwingkreisen können bestimmte Frequenzen erzeugt oder auch herausgefiltert werden.

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Sekundärenergie

umgewandelte Primärenergie

Sekundärenergie ist die Energie, die als Ergebnis eines Umwandlungsprozesses und unter Energieverlust aus der Primärenergie gewonnen wird. Sekundärenergie gibt es entweder in Form leitungsgebundener Energie wie Strom, Fernwärme und Stadtgas oder in Form von Veredelungsprodukten wie Benzin, Heizöl, Koks, Briketts oder auch Wasserstoff.

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Sekundärmarkt

Umlaufmarkt für Wertpapiere und Rechte

Unter dem Sekundärmarkt bezüglich des Wertpapierverkehrs versteht man den Umlaufmarkt, d.h. die Wertpiere werden nach der Emission weitergehandelt. Auch auf dem Energiemarkt wird zwischen Primär- und Sekundärmarkt unterschieden. Dabei meint hier der Sekundärmarkt im Transportgeschäft von Strom und Gas die Weiterveräußerung von Transportrechten.

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Sender

Einrichtungen zum Aussenden hochfrequenter Schwingungen

Alle Einrichtungen, welche hochfrequente Schwingungen erzeugen, modulieren, verstärken und aussenden, sind Sender. Die hochfrequenten Schwingungen sind Nachrichten, die Impulse, Ton oder Bild enthalten. Antennenanlagen rechnet man oftmals zum Sender dazu, ferner auch die Studioräume, in denen die Sendungen aufgenommen werden. Je nach Zweck unterscheidet man kommerzielle Sender (z.B. Postverwaltung) oder Sender des Rundfunks und Fernsehens. Je nach Reichweite arbeiten Sender mit verschiedenen Leistungen und Frequenzbereichen. Ebenfalls als Sender bezeichnet man Lichtwellen oder Geräte zur Erzeugung und Ausstrahlung von Schallwellen.

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Sinusgröße

sinus (lat.) = Bucht, Busen

Als Sinusgröße werden derartige Schwingungsformen bezeichnet, die in ihrer Ausprägung in Richtung der Zeitachse eine gleichmäßige Form besitzen (Sinusform).

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Solaranlage

die Sonnenstrahlung nutzende Anlagen

Solaranlagen sind Einrichtungen, die die Sonnenstrahlung nutzen; sie setzen sich aus Solarmodulen, die ihrerseits wiederum aus mehreren Solarzellen bestehen, zusammen. Man unterscheidet folgende Systeme: - Solarkollektor - Absorber (Wärme) - Solarzellen (Strom) - Solarthermische Kraftwerke (Strom/Wärme).

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Solartechnik

Industriezweig

Die Solartechnik ist ein noch relativ junger Industriezweig, der sich mit der Nutzung der Sonnenenergie (oder auch Solarenergie) für Heizzwecke und zur Stromerzeugung befasst.

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Solarthermie

Umwandlung von Sonnenenergie in direkt nutzbare Wärme

Bei der Solarthermie wird die Sonnenenergie direkt in nutzbare Wärme umgewandelt. Eingesetzt wird sie zur Brauchwassererwärmung und/oder Heizungsunterstützung.

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Solarthermische Kraftwerke

Nutzung der Sonnenenergie für Kraftwerksprozesse z.B. Stromerzeugung

In solarthermischen Kraftwerken wird Sonnenwärme in Elektrische Energie und/oder Prozesswärme umgewandelt. Das Funktionsprinzip: Durch Konzentration der Sonnenstrahlung - z.B. mit Brennspiegeln - wird Wärme und damit Dampf erzeugt, der wiederum eine Turbine mit Generator zur Stromerzeugung antreibt.

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Solarzellen

Stromgeneratoren

Solarzellen sind speziell für das Sonnenspektrum optimierte Dioden, welche Licht direkt in elektrischen Strom umwandeln; dies nennt man photovoltaischen Effekt (Photovoltaik). Solarzellen bestehen zumeist aus Silizium, das aus Quarzsand gewonnen wird. Silicium-Solarzellen z.B. wandeln die auftreffende Strahlungsleistung mit einem Wirkungsgrad von etwa 10 % in elektrische Leistung um.

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Sonnenenergienutzung

aktive und passive Nutzung gewonnener Sonnenenergie

Grundsätzlich wird zwischen aktiver und passiver Sonnenenergienutzung unterschieden.

Aktive Sonnenenergienutzung: Im Unterschied zur passiven Sonnenenergienutzung, bei der unter Verzicht auf technische Systeme (Pumpen, Motoren, etc.) allein durch architektonische Maßnahmen Solarenergie genutzt wird, wandeln Kollektoren die Energie der Sonne in Wärme (Solarthermie) und Solarzellen in Strom (Photovoltaik) um.

Passive Sonnenenergienutzung: Passiv nennt man die Nutzung der Sonnenenergie, wenn keine technischen Umwandlungsprozesse erforderlich sind. Ein Haus nutzt durch Fenster bzw. Wintergarten die Sonnenenergie passiv.

Eine optimale Energieausbeute lässt sich durch die Kombination von passiver und aktiver Nutzung der Sonneneinstrahlung erzielen.

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Sonnenkollektor

wandeln Sonnenenergie in Wärmeenergie um

Sonnenkollektoren wandeln die Sonnenenergie (Strahlungsenergie) mittels eines Absorbers in Wärmeenergie um (z.B. für Brauchwassererwärmung, für die Raumheizung oder für thermische Lüftung (Solarthermie)). Die Kollektoren setzen bis zu 80% der eingestrahlten Energie in Wärme um und werden auf sonnenseitigen Anlagen (Schwimmbäder, Garagen, Terrassen, Dächer, etc.) angebracht, um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

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Spannung

siehe elektrische Spannung.

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Spannungsebene

Spannungsebenen sind Niederspannung (400 Volt), Mittelspannung (bis 20 kV), Hochspannung (bis 110 kV) und Höchstspannung (über 110 kV)

Die für Haushalte und kleinere Betriebe übliche Spannungsebene beträgt in der Regel 400 Volt (0,4 kV). Wird ein höherer Strom- beziehungsweise Leistungsbedarf benötigt, so kann der Kunde auch mit der Mittelspannungsebene (zum Beispiel 10 kV) beliefert werden.

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Speicherheizung

Heizung zur Umwandlung und Speicherung von Strom in Wärme

Elektrische Speicherheizungen wandeln günstigen Nachtstrom in Wärme um und geben diese am Tag zum Heizen ab. Unterschieden wird in Zentralspeicher und Einzelspeicher-Heizgeräte. Zentralspeicher bestehen aus einem oder mehreren gut isolierten Behältern, die durch Rohre miteinander verbunden sind. Das in den Behältern befindliche Wasser wird nachts erhitzt und dort gespeichert. Die Speicher geben die Wärme über die Heizkörper wieder ab. Einzelspeicher-Heizgeräte besitzen einen zum Beispiel aus Magnesitsteinen zusammengesetzten Speicherkern mit dazwischen liegenden Heizkörpern, der von einer hochwertigen Dämmung und einem Gehäuse umgeben ist. Manche Geräte können zusätzlich mit einem Lüftungsgerät ausgestattet werden. Diese Geräte werden von der Energieeinsparverordnung besonders hervor gehoben.

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Spitzenlast

höchste Belastung des elektrischen Netzes

Der Stromverbrauch ist nicht gleichmäßig über den Tag verteilt: Eine Spitzenlast tritt beispielsweise in Haushalten vormittags zwischen sechs und zehn sowie gegen zwölf Uhr mittags auf. Besonders viel Strom wird auch abends zwischen 19 und 20 Uhr verbraucht, also immer dann, wenn besonders viele Geräte wie Herd, Fernseher oder auch Computer in Betrieb sind und in vielen Räumen das Licht eingeschaltet ist. Ab 22 Uhr gehen die Verbrauchskurven zurück.

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Spule

Bauelement in der Elektrotechnik

Eine Spule ist eine Wicklung aus meist vielen isolierten Drahtwindungen. Sie besteht aus dem Spulenkörper und dieser Wicklung, sowie aus einem Kern. Diese Kerne sind meist aus weichmagnetischen Ferriten und haben je nach dem Verwendungszweck verschiedene Formen. Die Spule erzeugt wegen ihrer hohen Induktivität bei Stromfluss ein starkes Magnetfeld, das der Windungszahl proportional ist. Sie wird z.B. verwendet in Relais, elektrischen Maschinen, Transformatoren, Messgeräten oder als Hochfrequenzspule.

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Stadtwerke

Stromversorger der Städte

Die Stadtwerke sichern die Versorgung einzelner Kunden vom Netzanschluss über den Hausanschluss bis hin zum Stromzähler.

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Stand-by

Bereitschaftsbetrieb elektronischer Geräte

Stand-by- Betrieb stellt den permanenten on-air-Betrieb oder auch Bereitschaftsschaltung verschiedener elektronischer Geräte dar. So kann beispielsweise der Fernseher mit der Fernbedienung zu jeder Zeit angeschaltet werden. Die produzierende Industrie wurde hier dem Bequemlichkeitsaspekt des Endverbrauchers gerecht. Allerdings bedingt auch der Stand-by erhöhte Energieverbräuche. Bei längeren Pausen sollten elektrische/elektronische Geräte (z.B. Fernsehgeräte, Videorekorder, PC, Drucker) immer ganz ausgeschaltet werden. Denn: Die Bereitschaftsschaltung (Stand-by) erhöht nicht nur die Gefahr eines Gerätebrandes, sondern verbraucht auch unnötig Energie. So belaufen sich die Kosten derartiger unnötiger Leerlaufverluste in einem durchschnittlichen Haushalt pro Jahr auf rund 63 Euro.

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Standleitung

Technischer Begriff

Leitung mit permanenter Verbindung zum Versorger.

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Steckdose

Vorrichtung für Stromanschluss

Die Steckdose ist ein Kontaktbauelement zur Verbindung von ortsbeweglichen Elektrogeräten mit dem Energienetz. Sie ist an der Wand befestigt und ermöglicht die Verbindung zum Stromnetz mit dem jeweils entsprechenden Stecker, welche in unterschiedlicher Form auftreten können.

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Steckdosenschutz

Steckdosensicherung

Steckdosen-Sicherungen sind in einer kinderfreundlichen Wohnung unverzichtbar. Es kann in zwei Arten von Steckdosenssicherung unterschieden werden. Eine sichere und komfortable Lösung ist ein Steckdosenschutz, der beim Herausziehen des Steckers automatisch verschließt. Die eingetretene Verriegelung löst sich erst, wenn eine gleichmäßige Drehung in eine angegebene Richtung vorgenommen wird. Die zweite einfache Lösung ist eine Kappe (oder auch Klappe) vor der Steckdose.

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Steckverbinder

Kontaktbauelement

Der Steckverbinder ist ein meist nicht schaltendes Kontaktbauelement zur lösbaren, meist mehrpoligen elektrischen und mechanischen Verbindung der internen Geräte- und Anlagenverdrahtung. Dies geschieht mit Einschubbaugruppen und externen Kabeln sowie für Baugruppen, Kabel und dgl. untereinander. Der Steckverbinder besteht aus dem entsprechend der Polzahl Kontaktstücke enthaltenden Isolierteil in flacher, runder oder quadratischer Form und aus Funktionsteilen, z.B. Gehäusen für Kabel- u. Gerätesteckverbinder, Führungs-, Kodier - und Verriegelungselementen. Eine komplette Steckverbindung entsteht durch Einführung der starren Kontaktstücke (Steckerstifte) des Steckerteils (Steckerleiste, Stiftleiste oder Stecker) in die federnden Kontaktstücke (Buchsenleiste, Federkernleiste oder Steckdose).

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Strom

Wirkungsgröße

Der elektrische Strom ist die Gesamtheit aller durch den elektrischen Leiter in einer Richtung bewegten Ladungen. Er bewirkt die elektrischen Erscheinungen im Leiter. Elektronen oder Ionen können Träger von bewegten elektrischen Ladungen sein.

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Stromausfall

Ausfall der Versorgung mit elektrischer Energie

Die Energieübertragung erfolgt mit elektrischem Strom, der im selben Moment erzeugt und transportiert werden muss, in dem er gebraucht wird. Daher ist der Grund eines Stromausfalles immer die Unterbrechung des Stromkreises.

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Strombedarf

Energiewandlung

Strombedarf ist ein Begriff, der die Menge an elektrischer Energie, die von einem elektrischen Verbraucher im Betrieb während einer definierten Zeit von elektrischer Energie in eine andere Energieform umgewandelt wird, bezeichnet. Physikalisch handelt es sich hier um eine Energiewandlung.

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Strombörse

Börse (Markt) zum Handeln mit Strom

Mit der Liberalisierung des Strommarktes ist Strom zur Handelsware geworden; sein Preis wird zukünftig in Deutschland auch an Strombörsen - ähnlich wie bei der Wertpapierbörse - durch Angebot und Nachfrage geregelt. Seit Mitte Juni 2000 betreibt LPX Leipzig Power Exchange den sogenannten Spotmarkt. Am sogenannten day-ahead-market wird für die 24 Stunden des Folgetages Strom gehandelt. Der Preis wird für jede Stunde einzeln als Gleichgewichtspreis aus den vorliegenden Kauf- und Verkaufsgeboten ermittelt. In der ersten Jahreshälfte 2001 wird bei LPX der Terminhandel eingeführt. Die Strombörse ist ein Marktplatz auf der Großhandelsstufe.

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Strombroker

Vermittler zwischen Stromversorger und Stromverbraucher

Strom- oder Energiebroker vermitteln zwischen Stromversorgern und Stromverbraucher (Endverbraucher). Sie sollten hierbei das Interesse des Endverbrauchers im Auge haben. Strom- oder Energiebroker kennen den Markt, die Vertragsbedingungen und sind juristisch vorgebildet. Sie agieren ähnlich der bekannten Makler und Vermittler im Immobilien- und Versicherungssektor. Achtung: Nicht alle selbsternannten Strom- und Energiebroker sind seriös und zuverlässig! Fragen Sie nach Referenzen oder verlassen sie sich bei Empfehlungen nur auf einschlägig bekannte Institutionen und Organisationen.

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Stromeinspeisungsvergütung

gesetzlich geregelte Vergütung

Die Stromeinspeisungsvergütung garantiert den privaten Betreibern von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien eine gesetzlich geregelte Vergütung für die Einspeisung des von ihnen erzeugten Stroms in öffentliche Stromnetze.

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Stromerzeuger

Unternehmen, die aus Primärenergie elektrische Energie erzeugen

Unternehmen, die aus Primärenergie Elektrische Energie erzeugen, bezeichnet man als Stromerzeuger. Sie müssen nicht unbedingt auch eigene Verteilernetze besitzen oder den Strom selbst verkaufen.

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StromGVV

Verordnung zum Erlass von Regelungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung im Energiebereich

Die StromGVV regelt seit November 2006 die Allgemeinen Bedingungen, zu denen Elektrizitätsversorgungsunternehmen Haushaltskunden in Niederspannung im Rahmen der Grundversorgung nach § 36 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes zu Allgemeinen Preisen mit Elektrizität zu beliefern haben. Die Bestimmungen dieser Verordnung sind Bestandteil des Grundversorgungsvertrages zwischen Grundversorgern und Haushaltskunden. Die Verordnung regelt zugleich die Bedingungen für die Ersatzversorgung nach § 38 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes. Sie gilt für alle nach dem 12. Juli 2005 abgeschlossenen Versorgungsverträge, soweit diese nicht vor dem 8. November 2006 beendet worden sind. Die StromGVV ersetzt die ABEltV (Strom).

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Stromhändler

Verkäufer von Strom

Stromhändler sind Unternehmen, die von den Erzeugern Strom beziehen, um diesen an ihre Kunden weiterzuverkaufen. Im Gegensatz zu Strommaklern kaufen sie den Strom erst selbst ein, um ihn dann an ihre Kunden zu liefern. Oftmals werden auch zusätzliche Leistungen wie Stromausfallversicherungen u.ä. angeboten.

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Stromkreis

Elektronenkreislauf

Die Elektronen strömen in einem geschlossenen Stromkreis von der Stromquelle über elektrische Leiter zum Verbraucher wo sie Arbeit verrichten und zurück zur Stromquelle. Durch einen Schalter oder einer Sicherung kann der Stromkreis und damit der Elektronenkreislauf unterbrochen werden. Ein einfacher Stromkreis besteht aus einer Stromquelle (Kraftwerk, Batterie), Leitungen (Kabel) und einem Verbraucher (Glühlampen, Toaster etc.).

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Strommakler

Verhandler zwischen Kunde und Energieversorger

Strommakler vermitteln ihren Kunden auf Anfrage preiswerten Strom. Dabei suchen sie im Namen des Kunden einen geeigneten Stromerzeuger, um mit diesem einen entsprechenden Stromliefervertrag auszuhandeln. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Poolbildung seitens des Strommaklers. Hierbei versucht der Händler möglichst viele Privatkunden als Teilnehmer zu gewinnen, um durch die Bündelung der Energienachfrage einen besseren Strompreis durch Großkundenrabatte beim Energieerzeuger durchzusetzen. Der Strommakler selbst erhält in der Regel eine Erfolgsbeteiligung (ca. 20 %), an der für die Kunden erreichte Kosteneinsparung.

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Strompreis

Der Strompreis ist das Entgelt für die Lieferung und den Bezug von Elektrizität.

Der Strompreis setzt sich üblicherweise aus den folgenden Preisbestandteilen zusammen: 1. Der Preis für die Stromlieferung, als Entgelt für die an den Kunden gelieferte elektrische Arbeit (Stromerzeugung). Er wird weitgehend durch die Preisentwicklung an der Strombörse EEX in Leipzig bestimmt. 2. Das Netznutzungsentgelt, als Entgelt für den Transport und die Verteilung durch den örtlichen Verteilnetzbetreiber. 3. Die Konzessionsabgabe, als Entgelt für die Einräumung von Wegerechten durch die Kommunen. 4. Die KWK-Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) zur Förderung der Stromerzeugung aus Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung. 5. Die EEG-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zur Förderung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien. 6. Die Stromsteuer (Ökosteuer) zur Forcierung klimapolitischer Ziele und zur Absenkung, bzw. Stabilisierung des Rentenbeitragssatzes. 7. Die Mehrwertsteuer. Die Abrechnung der Strompreise erfolgt zu den jeweiligen Konditionen des zwischen Lieferant und Kunden abgeschlossenen Stromliefervertrages.

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Stromstärke

Intensität der Wirkung des Stromes

Die in einem Zeitabschnitt durch den Querschnitt eines Leiters bewegte Elektrizitätsmenge nennt man Stromstärke [ I ]. Sie wird angegeben in Ampere.

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Stromsteuer

siehe Ökosteuer.

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Stromverbrauch

Umgangssprache für Strombedarf

Stromverbrauch ist ein weiterer, umgangssprachlicher, Begriff für Energiewandlung. Da elektrischer Strom nicht verbraucht werden kann, ist der Begriff irreführend.

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Stromversorger

Unternehmen und Stadtwerke, die ihre Kunden mit Strom versorgen

Stromversorger beliefern ihre Kunden (Endverbraucher) mit Strom. Dabei handelt es sich meist um lokale bzw. regionale Stadtwerke. Seit der Liberalisierung des Strommarktes sind auch alternative Stromversorger mit Angeboten auf dem Markt. Dabei handelt es sich meist um Unternehmen ohne eigenes Stromversorgungsnetz. Die Tarife für Endkunden verhandeln die Stromversorger mit den Netzbetreibern, da diese für die Inanspruchnahme ihrer Netze Gebühren verlangen (Netznutzungsentgelte).

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Stromwandlersatz

Gebühr für einen Stromwandler (siehe Transformator)

Stromwandler dienen zur Umformung eines relativ hohen Wechselstromes in einen eingeprägten, galvanisch getrennten Wechselstrom.

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Synergie

durch Fusion erreichte Effizienzsteigerung

Die Synergie oder der Synergismus bezeichnet das Zusammenwirken von Lebewesen, Stoffen oder Kräften im Sinne von sich gegenseitig fördern - Synergieeffekt. Eine Umschreibung von Synergie findet sich in dem Ausspruch: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, auch als Holismus bezeichnet.

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Tag- und Nachtstrom

Strom, der zu verschiedenen Tarifen abgerechnet wird

Die meisten Versorger bieten ihren Kunden zwei verschiedene Tarife zur Tag- und Nachtzeit an. Der Tagtarif wird dabei als Hochtarif bezeichnet, der Nachttarif als Schwachlast- oder Niedertarif. Für die Abrechnung beider Tarifvarianten benötigt der Verbraucher einen Zweitarifzähler. Nachtstrom wird zumeist günstiger abgegeben, da zu dieser Zeit die Verbräuche erfahrungsgemäß niedriger sind.

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Tagstrom

elektrischer Strom

Als Tagstrom bezeichnet man den an die Verbraucher zugeführten elektrischen Strom. Im Gegensatz zum Nachtstrom ist dieser nicht verbilligt, da zu Tageszeiten eine wesentlich höhere Abnahme erfolgt und die Elektrizitätswerke ausgelastet sind.

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Tagtarif

siehe auch Arbeitspreis

Im Tag- oder Hochtarif - auch Normaltarif genannt - wird der Stromverbrauch verrechnet, der zwischen 6 und 22 Uhr erfolgt. In der restlichen Zeit wird im Nachttarif/Niedertarif - auch Schwachlasttarif genannt - abgerechnet. Um zwischen beiden Tarifen unterscheiden zu können, benötigt der Verbraucher einen Zweitarifzähler.

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Tarif

vertraglich oder gesetzlich festgelegter Betrag

Der Tarif ist ein vertraglich oder gesetzlich festgelegter Betrag oder eine Summe für Preise, Löhne, Gehälter etc. Z.B. Steuertarif, Zolltarif, Frachttarif sowie auch Stromtarif.

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Tarifkunden

Stromverbraucher mit einem Jahresverbrauch von unter 50.000 kWh

Stromverbraucher aus privaten Haushalten, der Landwirtschaft sowie Gewerbebetrieben mit einem relativ geringen Jahresverbrauch von unter 50.000 Kilowattstunden, nennt man Tarifkunden. Verbraucher mit einem Jahresstromverbrauch von über 50.000 Kilowattstunden, nennt man Vertragskunden. Hierunter fallen vorwiegend Industriebetriebe oder größere öffentliche Einrichtungen.

 

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Tarifsystem

regelt die einheitliche Preisgestaltung und -struktur

Das Tarifsystem regelt die einheitliche Preisgestaltung und Preisstruktur in bestimmten Regionen für gleiche Verbrauchergruppen oder Verwendungsbereiche. Die Tarifstruktur kann dabei von Region zu Region sehr unterschiedlich gestaltet sein. Die Unterschiede richten sich dabei auch nach Produkt und Dienstleistung. Unterschieden werden in den meisten Fällen zwei Tarifizierungen. Dies ist zum einen der feste Preisanteil mit zusätzlicher Abhängigkeit von der verbrauchten Energiemenge und eine von der bezogenen Arbeit abhängende Tarifgestaltung. Der Tarif kann weiterhin in Starklast- bzw. Schwachlaststunden und saisonal unterteilt werden.

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Tarifzähler

Zähler für verbrauchte Stromeinheiten

Tarifzähler messen bzw. zählen die verbrauchten Stromeinheiten in Kilowattstunden. Es wird in Eintarif- und Zweitarifzähler unterschieden. - Eintarifzähler werden eingebaut, soweit nur ein Tarifangebot vorliegt und nicht zwischen Tagesstrom (Hauptzeit) und Nachstrom (Nebenzeit) unterschieden wird. - Zweitarifzähler werden eingesetzt, wenn zwischen Tag- und Nachstrom unterschieden wird. (z.B. Nachtstromspeicherheizung). Zweitarifzähler schlagen sich in einer höheren Grundgebühr nieder.

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Terawatt

Tera(watt) = eine Billion (Watt)

Ein Terawatt entspricht 1.000 Gigawatt oder einer Million Megawatt oder einer Milliarde Kilowatt oder einer Billion Watt.

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Thermisches Kraftwerk

Anlage zur Stromerzeugung

Ein Thermisches Kraftwerk ist eine Anlage, in der elektrischer Strom aus Wärme erzeugt wird. Hierzu zählen Kohlekraftwerke, Kernkraftwerke, geothermische Kraftwerke, Solarthermische Kraftwerke und GUD-Kraftwerke. Wasser-Wind- oder photovoltaische Kraftwerke sind Beispiele für nicht-thermische Kraftwerke, weil in ihnen die Quell-Energie direkt in elektrischen Strom umgewandelt wird.

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Third Party Access

Netzzugang Dritter

Meint sämtliche Netzzugangsarten für den Strom- und Gasmarkt. Dabei wird in regulierten Netzzugang (regulated TPA) und verhandelnden Netzzugang (negotiated TPA) unterschieden. Bis Juli 2004 basiert der Netzzugang für die Gasnetze in Deutschland auf nTPA. Anschließend wird der Zugang auf Basis der rTPA durch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post fortgeführt.

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Trafoverluste

k.A.

Die zu erwartenden Trafoverluste bei Transformatoren stehen in Abhängigkeit zum Gewicht und zu den Abmessungen.

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Transformator

Gerät zur Umsetzung einer Wechselspannung auf andere Spannungswerte ohne Energieverlust (auch Stromwandler)

Ein Transformator ist ein zur Erhöhung oder Herabsetzung der elektrischen Spannung von Wechselströmen dienendes Gerät. Er besteht vorwiegend aus einer Primär- und einer Sekundärwicklung. Durch den fließenden Wechselstrom in der Primärwicklung wird in der Sekundärwicklung (Spule) Spannung erzeugt, welche proportional dem Verhältnis der Windungszahlen ist. Dabei bleibt die Leistung gleich, so dass bei der Spannungserhöhung auf der Sekundärseite ein geringerer Strom entnommen werden kann. Um ein möglichst starkes gemeinsames Magnetfeld der beiden Wicklungen zu erreichen, sitzen sie meist auf den Schenkeln eines einfach geschlossenen Eisenkerns oder auf der mittleren Säule eines doppelt geschlossenen Eisenkerns. Der Transformator besitzt je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Bezeichnungen. Z.B. in der Nachrichtentechnik wird er als Übertrager, in der Messtechnik als Messwandler, in der Starkstromtechnik als Umspanner bezeichnet.

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Transistor

Halbleiterbauelement

Ein Transistor ist ein steuerbares Halbleiterbauelement, in dem ein Strom von elektrischen Ladungsträgern in einem Halbleitergebiet zwischen zwei Elektroden mit Hilfe einer weiteren Elektrode kontinuierlich gesteuert (verändert) werden kann. Er wird eingesetzt zur Verstärkung von elektrischen Signalen, da die zur Steuerung notwendige Leistung kleiner ist, als die des gesteuerten Stromflusses.

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Übertragungsnetzbetreiber

Netzbetreiber, der nur im Segment Energieübertragung tätig ist

Ein Übertragungsnetzbetreiber ist der Betreiber eines Leitungsnetzes, welcher nicht in weiteren elektrizitätswirtschaftlichen Wertschöpfungsbereichen, wie Verteilung, Erzeugung, Großhandel oder Endkundengeschäft tätig ist und über kein Eigentum in diesen Bereichen verfügt.

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Ummeldung

Meldung einer neuen Adresse innerhalb desselben Versorgungsgebietes an den Energieversorger

Zieht der Kunde eines Energieversorgers innerhalb des Versorgungsgebietes um, so teilt er seinem Energieversorger die neuen Daten der Wohnung und seine neue Adresse mit. Der Energieversorger stellt den Kunden innerhalb einer kurzen Frist um.

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Umspannung

Überführung der Spannungsebenen

Die Umspannung erfolgt durch Transformatoren, welche eine Spannungsebene in eine höhere oder niedere Spannungsebene umwandeln.

 

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Umspannwerk

elektrische Anlage zum Umspannen von elektrischem Strom

Ein Umspannwerk ist eine elektrische Anlage, die zum Umspannen von elektrischem Strom dient. Sie wandelt die Wechselspannung von 380 kV bzw. 220 kV auf 110 kV um und mit diesen 110 kV erfolgt eine weitere regionale Verteilung des Stroms zu den Umspannwerken von 110 kV auf 20 kV. Sie existiert vorwiegend als Freiluftanlage.

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Umzug

Wechsel eines Wohnortes, der auch den Wechsel des Strom- und Gasversorgers nach sich ziehen kann

Der Umzug in eine neue Wohnung ist mit vielen Umständen verbunden, unter anderem der Ab- und Anmeldung des Strom- und Gasversorgers. Moderne Unternehmen bieten ihren Kunden Formulare für An-, Ab- und Ummeldung im Internet an. Im Normalfall hat der Kunde rechtzeitig bei Einzug seinen Strom verfügbar. Sollte man sich für einen neuen Strom- oder Gasanbieter entschieden haben, so ist zu beachten, dass mit mehreren Wochen Bearbeitungszeit gerechnet werden muss, sodass eine Anmeldung möglichst rechtzeitig vorgenommen werden sollte.

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Unbundling

Trennung von Geschäftsbereichen der Energieversorger

Unbundling ist die abrechnungstechnische und gesellschaftsrechtliche Trennung von Geschäftsbereichen der Energieversorger. Für Stromversorger wird damit laut der Europäischen Richtlinie für den gemeinsamen Strommarkt und dem deutschen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Entflechtung in Erzeugung und Stromhandel, Übertragung sowie Verteilung von Elektrizität umgesetzt.

Alle integrierten Energieversorgungsunternehmen haben das informatorische und buchhalterische Unbundling ab Inkrafttreten des Gesetzes zu beachten. Darüber hinaus schreibt das Gesetz vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen mit mehr als 100.000 Kunden eine organisatorische und gesellschaftsrechtliche Trennung ihres Netzbetreibers von anderen Tätigkeitsfeldern der Energieversorgung, zum Beispiel dem Vertrieb, vor.

Das Unbundling ist auch für die Festlegung von verursachungsgerechten Netznutzungsentgelten Voraussetzung, weil nur so die Kosten für einzelne Funktionen ermittelt werden können.

 

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Unterverteilung

Stromleitungsverlauf innerhalb einer Wohnungseinheit

Eine Unterverteilung stellt den Stromkreislauf einer Wohneinheit dar, der von der Hauptverteilung des Gebäudes gespeist wird. Von der Unterverteilung gehen alle in der Wohneinheit verlegten Stromleitungen aus und versorgen die Steckdosen.

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Vattenfall Europe

Viertgrößter Energiekonzern in Deutschland

Im Energiemarkt etablierte sich der schwedische Stromkonzern Vattenvall durch die Übernahme der deutschen Lieferanten Bewag, HEW, Laubag und Veag. Der Konzern wird seit dem 1.1.2003 als Vattenfall Europe geführt. Dieser Verbund wird, nach der E.ON, RWE und EnBW, als vierte Kraft im deutschen Energiemarkt bezeichnet.

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VDEW Verband der Elektrizitätswirtschaft e.V.

Ehem. Interessenverband der Elektrizitätswirtschaft in Deutschland

Seit 2007 im BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. durch die Fusion der Verbände VDEW, BGW, VDN und VRE aufgegangen.

Der Verband der Elektrizitätswirtschaft - VDEW - e.V. vertrat seit mehr als 100 Jahren die Interessen der deutschen Stromwirtschaft gegenüber Gesellschaft und Politik. Der VDEW repräsentierte mit 750 Mitgliedern knapp 95 Prozent des gesamten deutschen Strommarktes.

Als Dachverband vereinte der VDEW die folgenden Verbände:
- für den Wertschöpfungsbereich Erzeugung der Verband der Großkraftwerksbetreiber (VGB Power Tech), Essen
- für den Wertschöpfungsbereich Übertragung/Verteilung der Verband der Netzbetreiber (VDN) e.V. beim VDEW, Berlin
- für den Wertschöpfungsbereich Vertrieb der Fachverband für Energie-Marketing und -Anwendung (HEA) e.V. beim VDEW, Frankfurt/M.
- für den Wertschöpfungsbereich Wärme die Arbeitsgemeinschaft für Wärme und Heizkraftwirtschaft - AGFW - e.V. beim VDEW, Frankfurt/M.

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Venture Kapital

Eigenkapital für junge Unternehmen

Venture Kapital stellt Eigenkapital für Unternehmen dar, die sich noch in der Startphase befinden. Dabei beteiligt sich der Kapitalgeber in der Regel mit einer Minderheitsbeteiligung direkt am Eigenkapital des Unternehmens. Er beteiligt sich somit auch an den Chancen und Risiken der Unternehmung.

So betreibt die MVV, einer der größten regionalen Energieversorger Deutschlands, die MVV Innovationsportfolio AG & Co. KgaA. Diese Risikokapitalgesellschaft hat das strategische Ziel, neben dem Know-how-Aspekt, gemeinsam mit Enginion als weiterem Unternehmen im Investmentportfolio neue Produkte in bekannten oder neuen Märkten der MVV Energie AG zu etablieren.

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Venture Kapital

Eigenkapital für junge Unternehmen

Venture Kapital stellt Eigenkapital für Unternehmen dar, die sich noch in der Startphase befinden. Dabei beteiligt sich der Kapitalgeber in der Regel mit einer Minderheitsbeteiligung direkt am Eigenkapital des Unternehmens. Er beteiligt sich somit auch an den Chancen und Risiken der Unternehmung.

So betreibt die MVV, einer der größten regionalen Energieversorger Deutschlands, die MVV Innovationsportfolio AG & Co. KgaA. Diese Risikokapitalgesellschaft hat das strategische Ziel, neben dem Know-how-Aspekt, gemeinsam mit Enginion als weiterem Unternehmen im Investmentportfolio neue Produkte in bekannten oder neuen Märkten der MVV Energie AG zu etablieren.

Verbrauchspreis

Summe aus Arbeitspreis und Anteil des Leistungspreises

Der Verbrauchspreis setzt sich aus dem Arbeitspreis und dem pauschal ermittelten Anteil des verbrauchsabhängigen Leistungspreises zusammen.

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Verbrauchsspitzen

Tageszeiten, zu denen der meiste Strom verbraucht wird

Der Stromverbrauch ist nicht gleichmäßig über den Tag verteilt: Verbrauchsspitzen treten beispielsweise in Haushalten vormittags zwischen sechs und zehn sowie gegen zwölf Uhr mittags auf; besonders viel Strom wird auch abends zwischen 19 und 20 Uhr verbraucht. Also immer dann, wenn besonders viele Geräte wie Herd, Fernseher oder auch Computer in Betrieb sind und in vielen Räumen das Licht eingeschaltet ist. Ab 22 Uhr gehen die Verbrauchskurven zurück.

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Verrechnungspreis

Entgelt für Kosten der Verrechnung, Inkasso und technisch notwendige Mess- und Steuereinrichtungen.

Der Verrechnungspreis ist ein Betrag, der für die jährlichen Kosten für Zähl- und Messeinrichtungen, Erfassung der Zählerstände sowie Abrechnung und Inkasso zu entrichten ist. Die Höhe des Betrages richtet sich nach dem jeweils eingebauten Zähler und den ggf. vorhandenen Steuereinrichtungen.

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Verrechnungspreis

Entgelt für Kosten der Verrechnung, Inkasso und technisch notwendige Mess- und Steuereinrichtungen.

Der Verrechnungspreis ist ein Betrag, der für die jährlichen Kosten für Zähl- und Messeinrichtungen, Erfassung der Zählerstände sowie Abrechnung und Inkasso zu entrichten ist. Die Höhe des Betrages richtet sich nach dem jeweils eingebauten Zähler und den ggf. vorhandenen Steuereinrichtungen.

Versorgungssicherheit

Anspruch des Kunden auf ununterbrochene Stromversorgung

Als Versorgungssicherheit bezeichnet man den Anspruch des Kunden auf ununterbrochene Stromversorgung. Die Verantwortungsbereiche für die Versorgung des Kunden mit Strom sind durch vertragliche Regelungen zwischen Netzbetreibern und Stromerzeugern festgelegt. Für den ordnungsgemäßen Betrieb seines Netzes und somit für die Versorgungssicherheit ist der Netzbetreiber zuständig.

 

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Vertragskunden

Stromverbraucher mit einem Jahresverbrauch von über 50.000 kWh

siehe weiter unter Tarifkunden.

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Viskosität

Zähigkeit eines Gases oder Stoffes

Man unterscheidet nach dynamischer Viskosität [Pa*s], die für rein technische Berechnungen von Bedeutung ist, und nach kinematischer Viskosität, die für die Mineralölindustrie von großer Bedeutung ist.

Die dynamische Viskosität ist ein Maß für die Zähigkeit eines Stoffes. Sie wird in einem Fluid als Widerstand spürbar, den das Fluid dem Fließen entgegensetzt. Wenn man z.B.: eine Flüssigkeit parallel zu einer Wand bewegen will so benötigt man um so mehr Kraft je höher die Viskosität der Flüssigkeit ist.
Die dynamische Viskosität ist stark Temperaturabhängig. Sie nimmt bei einem Gase mit steigender Temperatur zu. Bei einer Flüssigkeit nimmt sie mit steigender Temperatur ab.

Fluidität ist der Kehrwert der dynamischen Viskosität.

Die kinematische Viskosität[m²/s] ist der Quotient aus dynamischer Viskosität und der Dichte eines Fluids.

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Volt

Physikalische Einheit

(Alessandro Volta, 1745 - 1827, italienischer Physiker) Ein Volt [ V ] ist die Spannung [ U ] zwischen zwei Punkten eines homogenen und gleichmäßig temperierten metallischen Leiters, in dem bei einem zeitlich unveränderlichen Strom der Stärke 1 A zwischen den beiden Punkten eine Leistung von 1 W umgesetzt wird.

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Volumenstrom

Volumen, welches pro Sekunde durch den Querschnitt eines Rohres fließt

Der Volumenstrom ist eine Größe, die den Durchfluss beispielsweise durch ein Rohr beschreibt. Die Maßeinheit des Volumenstroms ist Kubikmeter pro Sekunde.

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Vorschaltgeräte

Gerät zum Betrieb von Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen

So genannte Vorschaltgeräte werden bei Energiesparlampen und bei normalen Leuchtstoffröhren genutzt. Beide Geräte können nicht direkt an das Stromnetz angeschlossen werden, sondern benötigen eine Vorschaltung mit Starter und Drossel. Bei den direkt austauschbaren Energiesparlampen ist diese Vorschaltung bereits integriert. Für Energiesparlampen ohne integrierte Vorschaltung gibt es externe Hochfrequenz-Vorschaltgeräte, mit denen sich die Lebensdauer dieser Lampen auf bis zu 20.000 Stunden erhöhen lässt.

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Wärme

Bewegungsenergie von Molekülen und Atomen eines Stoffes

Dies ist - vereinfacht gesagt - die Bewegungsenergie von Molekülen und Atomen eines Stoffes. Wärme ist somit eine Energieform. Bewirkt die Zufuhr von Wärmeenergie bei einem Stoff eine Temperaturerhöhung, spricht man von fühlbarer Wärme. Stoffe können auf Wärmezufuhr auch mit einer Phasenumwandlung, einer Änderung ihres Aggregatzustandes oder einer chemischen Umwandlung reagieren, ohne dass sich dabei die Temperatur ändert. Man spricht dann von latenter Wärme, da die Wärme bei der Stoffänderung gespeichert oder gebunden wird.

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Wärmecontracting

Vertrag über Lieferung von Energie (Wärme)

Unter dem Begriff Wärmecontracting bzw. Energiecontracting versteht man die Übertragung der Zentralheizungsanlage in einem Gebäude auf einen Drittbetreiber. Dieser stellt nicht nur die verbrauchten Brennstoffe sowie die Betriebskosten für die Heizung in Rechnung, sondern in der Regel über einen Wärmepreis auch die Kosten der Instandhaltung, Abschreibung und Investitionskosten. Einerseits verteuert sich dadurch der Preis für die Heizkosten, andererseits können Wärmecontractingfirmen in der Regel durch Abnahme großer Brennstoffmengen günstiger kalkulieren und auch die Vorteile moderner technischer Geräte besser nutzen als Einzelbetreiber.

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Wärmepumpen

Gerät zur Wärmegewinnung

Die Wärmepumpe funktioniert auf der Grundlage von Kompressions- und Entspannungsvorgängen. Ihre Heizenergie bekommt sie aus der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich. Mit Strom pumpt sie dazu Kühlflüssigkeit durch das wärmere Medium. Die Kühlflüssigkeit erwärmt sich und gibt diese Erwärmung anschließend über einen Wärmetauscher an den Heizwasserkreislauf ab. Diese Technologie eignet sich hervorragend, um moderne Erdgasheizanlagen in den kalten Wintermonaten durch ergänzende Wärme zu entlasten und so den Spitzenverbrauch zu reduzieren. Das spart Energiekosten und schont die Umwelt. Anlagen, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen (z.B. Blockheizkraftwerke und Gas-und Dampfturbinen-Kraftwerke) erreichen einen besonders hohen Wirkungsgrad.

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Wärmepumpenstrom

Strom zum Betrieb einer Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe wird mit Strom betrieben und entzieht der Umwelt (meist dem Erdboden) wärme. Viele Stromversorger bieten Wärmepumpentarife (Wärmepumpenstrom), mit gegenüber dem Haushaltstarif geringeren Preisen an.

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Wärmespeicher

sind Energiespeicher

Man unterscheidet: 1. Sensible Wärmespeicher: Sie verändern beim Lade- oder Entladevorgang ihre fühlbare Temperatur, z. B. Warmwasserspeicher 2. Latentwärmespeicher: Sie verändern beim Lade- oder Entladevorgang nicht ihre fühlbare Temperatur, sondern das Wärme-Speichermedium ändert seinen Aggregatzustand. Meistens ist das der Übergang von fest zu flüssig. Das Speichermedium kann über seine Latentwärmekapazität hinaus be- oder entladen werden, was erst dann zu einer Temperaturerhöhung führt. 3. Thermochemische Speicher: Sie speichern die Wärme in endo- und exothermen chemischen Reaktionen.

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Wärmeübertragung

Übertragung von Wärmeenergie in einem Stoff

Wärme kann auf mehrere Arten übertragen werden: durch Leitung, Strahlung und Konvektion (Wärmeströmung). Häufige Wärmeenergieträger sind Wasser, Dampf und Luft.

 

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Wasserkraft

erneuerbarer Energieträger zur Stromerzeugung

Wasserkraft ist ein erneuerbarer Energieträger und leistet in Deutschland mit Abstand den größten Beitrag aller erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung. In einem Wasserkraftwerk strömt Wasser durch eine oder mehrere Turbinen, die einen Generator antreiben; dieser erzeugt Strom. Weltweit liegt der Anteil an der Stromerzeugung aus Wasserkraft bei über 20 Prozent mit hohem Ausbaupotenzial; in Deutschland hingegen liegt dieser Wert bei lediglich vier Prozent, wobei das Potenzial bereits zu 80 Prozent ausgeschöpft ist.

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Watt

physikalische Einheit

Mit Watt [ W ] bezeichnet man die Einheit der elektrischen Leistung. Ein Watt ist die Leistung eines Vorgangs, bei dem in einer Sekunde [ s ] die Arbeit ein Joule [ J ] verrichtet wird. Dezimale Vielfache sind das Kilowatt (kW = 1000 Watt), das Megawatt (MW = 1000 Kilowatt) und das Gigawatt (GW = 1000 Megawatt).

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Wechselkosten

Kosten, die beim Wechsel eines Stromversorgers entstehen

Wechselkosten, die Endkunden beim Wechsel des Stromversorgers im liberalisierten Strommarkt, in Form von z.B. Zählerablesegebühren, zu tragen haben. Das Landgericht Hamburg hat der Auferlegung solcher Kosten zuletzt mit der Begründung der Wettbewerbsverzerrung widersprochen. Energieversorger und Verbände argumentieren mit tatsächlich hohen Kosten, die die EDV-technische Behandlung der Kundendaten bei Umbuchung von einem Bilanzkreis in einen anderen mit sich bringt. Deshalb müsse entweder der Kunde selbst oder sein neuer Lieferant die Kosten tragen.

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Wechselspannung

sind sich zeitlich ändernde Spannungen

Die Spannungen, deren Höhe und deren Polarität sich in gewissen Abständen gleichmäßig ändern, nennt man Wechselspannungen.

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Wechselstrom

in Richtung und Stärke wechselnder elektrischer Strom

Der Wechselstrom ist ein sich ständig in Richtung und Stärke wechselnder elektrischer Strom. Das Wechselstromnetz in Deutschland hat eine Frequenz von 50 Hz. Das bedeutet, dass der Strom 50 mal je Sekunde seine Polarität wechselt.

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Wellenlänge

Abstand zwischen zwei Punkten, die aufeinander folgen und sich jeweils auf Wellenbergen befinden

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Windenergie

erneuerbare Energie zur Stromerzeugung

Die Windenergie kann in Windkraftanlagen zur Stromerzeugung und zum Antrieb von Maschinen genutzt werden. In Deutschland liegt die Windenergie mit 7,8 Milliarden Watt elektrischer Leistung, die von derzeit über 7.500 Windkraftanlagen produziert werden, an zweiter Stelle der erneuerbaren Energiequellen zur Stromerzeugung. Da sie allerdings nicht konstant verfügbar bzw. planbar ist, erfordert ihre Nutzung eine Sicherung durch herkömmliche Kraftwerke.

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Windkraftanlagen

Anlagen zur Umwandlung von Windenergie in elektrische Energie

Windkraftanlagen (WKA), Windenergieanlagen (WEA) und Windenergiekonverter (WEK) sind Anlagen zur Umwandlung von Windenergie in elektrische Energie.

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Wirkleistung

elektrische Umwandlungsleistung

Die Wirkleistung P ist die elektrische Leistung, die für die Umwandlung in andere Leistungen (z. B. mechanische, thermische oder chemische) verfügbar ist. Die Wirkleistung P wird in der Einheit Watt angegeben. Bei gleich bleibender Spannung und gleich bleibendem Strom ist die Wirkleistung das Produkt von Strom I und Spannung U (P=U*I).

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Wirkungsgrad

Verhältnis der übertragenen Nutzleistung

Verhältnis von abgegebener und aufgenommener Leistung bei Energieumwandlungen. Anlagen, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen (z.B. Blockheizkraftwerke) erreichen einen besonders hohen Wirkungsgrad. So gibt beispielsweise der Wirkungsgrad eines Sonnenkollektors an, welcher Anteil der Sonnenenergie, die auf den Kollektor auftrifft, in nutzbare Wärme umgesetzt wird.

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Wirtschaftlichkeit einer Heizungsanlage

Berücksichtigung sämtlicher Kosten einer Heizungsanlage

Um die Wirtschaftlichkeit einer Heizungsanlage zu erreichen, sind die folgenden Kosten zu berücksichtigen.

Kapitalgebundene Kosten
Diese ergeben sich aus der Umrechnung der Investitionen in jährliche Kosten unter Berücksichtigung von Abschreibung und Verzinsung. Verbrauchsgebundene Kosten
Die Verbrauchsgebundnen Kosten ergeben sich unter anderem aus dem jährlichen Heizenergiebedarf und den Brennstoffkosten. Betriebsgebundene und sonstige Kosten
Sind Kosten, wie z.B. die Wartung des Heizkessels oder die Schornsteinreinigung.

Die Investitionskosten für erdgasbetriebene Anlagen sind im Vergleich mit Kohle oder Erdöl zwar etwas höher, doch sind die betriebsgebundenen Kosten deutlich niedriger.

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Zählerstand

Stand eines Zählwerkes (Strom, Gas, Wasser etc.).

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Zweitarif

Tarif mit Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenzeit

Von einem Zweitarif spricht man, wenn zwischen Tag- und Nachtstrom unterschieden wird. Durch einen zweiten Zähler oder eine Tarifschaltung ist somit die Abnahme von Strom zu Haupt- und Nebenzeiten möglich, was eine Kostenersparnis bewirkt, da der Arbeitspreis für den Energieverbrauch am Tage höher ist, als der Arbeitspreis in der Nacht. Damit können für energieintensive Anwendungen, wie Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen die günstigeren Nieder- bzw. Nachttarife genutzt werden. Der Nachtstrom kann immer nur von dem Anbieter bezogen werden, der auch den Tagstrom liefert.

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Zweitarifzähler

Stromzähler mit zwei Messwerken

Tarifschaltung ist die Umschaltung des Stromzählers zwischen Hochtarif- (HT) und Niedertarif (NT)-Zählwerk. In der Regel haben die Stromzähler zwei Messwerke. Ein Messwerk 1 für Hochtarif und ein Messwerk 2 für den Niedertarif. Die Tarifumschaltung erfolgt ab der zentralen Rundsteueranlage zu fixen Zeiten. Von den Energieversorgern wird innerhalb der Schwachlastzeit vergleichsweise preisgünstiger Niedertarifstrom angeboten.

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